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Gegner der Corona-Maßnahmen „spazieren“ durch Leipzig + Video & Audio

Von René Loch, Michael Freitag & Sabine Eicker (Videos/Audios)
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    In Leipzig sind am Montag, den 4. Mai, etwa 200 Menschen durch die Innenstadt „spaziert“, um damit gegen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie zu protestieren. Sie blieben zwar still – doch aus diesem noch weitgehend unübersichtlichen Spektrum des Protestes hatte es in den vergangenen Tagen bereits Kundgebungen mit Redebeiträgen gegeben. Dort wurde die Kritik an den Maßnahmen teilweise mit Verschwörungstheorien verknüpft.

    Erneut sind in Leipzig zahlreiche Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die Corona-Schutzverordnung zu protestieren. Etwa 200 Personen beteiligten sich am Montag, den 4. Mai, an dem Protest, der diesmal als „Spaziergang“ stattfand. Zuvor hatte es Aufrufe gegeben, bundesweit am Montagabend solche „Spaziergänge“ durchzuführen. Die Mobilisierung für die Veranstaltung in Leipzig lief seit mindestens Sonntag in verschiedenen Telegram-Gruppen.

    Polizei und Ordnungsamt schienen dennoch nicht darauf vorbereitet, erst am Ende, als die „Spaziergänger/-innen“ wieder am Augustusplatz eintrafen, wollte das Ordnungsamt erfahren, wer die Versammlung anmelden würde.

    Der „Spaziergang“ vom 4. Mai 2020 in Leipzig

    Video: L-IZ.de

    Treffen ohne Reden vor der Nikolaikirche

    Bereits gegen 17 Uhr hatten sich Personen vor der Nikolaikirche versammelt. Nach Angaben mehrerer Beobachter/-innen gab es dort jedoch dieses Mal keine Reden. Gegen 19 Uhr versammelten sich etwa 200 Personen auf dem Augustusplatz. Von dort liefen sie durch die Innenstadt zum Richard-Wagner-Platz und von dort über den Willy-Brandt-Platz zurück zum Augustusplatz.

    Die Polizei wurde erst zum Schluss aktiv und umstellte einen Teil der „Spaziergänger/-innen“. Ob es sich aus Sicht der Behörden um eine Versammlung im rechtlichen Sinne handelte, wurde nicht klar, Banner oder Plakate wurden bis auf wenige Ausnahmen keine mitgeführt. Dennoch blieb es weitgehend unverständlich, warum der sonst seit Jahren strikte Kurs Leipziger Behörden verlassen wurde, einen Anmelder der Demonstration bei Beginn der Versammlung zu fordern.

    Mehrere Gruppierungen

    In den vergangenen Tagen hatte es mehrmals Protest gegen die Corona-Schutzverordnung gegeben. Inwieweit die einzelnen Gruppierungen zuammengehören, ist noch relativ unklar. Die Redner/-innen verbreiteten dabei zum Beispiel am 2. Mai 2020 vor der Nikolaikirche Behauptungen, wonach die Medien von der Regierung gelenkt seien, Deutschland keine Verfassung habe und der Ausbruch der Pandemie geplant gewesen sei.

    Andere Redebeiträge adressierten soziale und ökologische Probleme. Zumindest eine Ordnerin, welche sich am 2. Mai 2020 ebenfalls organisatorisch betätigte und zudem das Grundgesetz verlas, hatte zuvor bei einer ähnlichen Demo das unter anderem von langjährigen Impfgegner/-innen gestützte Bündnis „Ich bin anderer Meinung“ (IBAM) beworben.

    Ein weiterer Redner verglich am 2. Mai die aktuelle Situation mit 1933 und setzte die Coronamaßnahmen mit der Gleichschaltungspolitik der NSDAP gleich. Inwieweit sich Menschen derzeit hier wie dort in ihrem Protest gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen beteiligen, ist noch unklar.

    Video der Versammlung vom Samstag, 2. Mai 2020 vor der Nikolaikirche

    Die Redebeiträge, Verschwörungstheorien und eine Intervention vom 2. Mai 2020. Video: L-IZ.de

    Ex-Legida-Vorstand spaziert mit

    Einer der „Spaziergänger/-innen“ vom 4. Mai 2020 war der Leipziger Rechtsanwalt Arndt Hohnstädter. Dieser bildete vor einigen Jahren gemeinsam mit Markus Johnke und Silvio Rösler den Vorstand des rechtsradikalen Legida-Vereins. Hohnstädter selbst beendete öffentlich die Existenz des Leipziger PEGIDA-Ablegers.

    Vor Gericht verteidigte Hohnstädter unter anderem den ehemaligen NPD-Stadtrat Enrico Böhm und den Neonazi Kevin D., der sich am 11. Januar 2016 am Überfall auf Connewitz beteiligt haben soll.

    Heute gab er auf L-IZ.de-Nachfrage am Ende des Spazierganges an, er sei lediglich aufgehalten worden und somit zufällig (siehe Video) seit der Innenstadt bis zum Augustusplatz mitgelaufen. Einige andere Teilnehmer des heutigen Rundganges erzählten auf Nachfrage über ihre Motivation, an der Aktion teilzunehmen – auf ihren Wunsch hin ohne Bild und nur mit Tonaufnahme.

    Die Statements einiger Teilnehmer des „Spazierganges“ vom 4. Mai 2020

    Audio: L-IZ.de

    Bereits morgen Abend soll es auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz die nächste Kundgebung gegen die derzeit zunehmend gelockerten Coronaregeln geben. Dann möchte sich erneut die Gruppierung als eine von mehreren zusammenfinden, welche bereits am Samstag demonstriert hatte (siehe Video vom 2. Mai 2020).

    Das „Solidaritätsnetzwerk Leipzig“ ruft zu einer Gegenkundgebung auf, die gleichzeitig in der Nähe stattfinden soll.

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    12 KOMMENTARE

    1. @mk: momentan ist dies zwar interessant, sagt aber nichts aus. Warum?

      Ein Mitarbeiter aus einem Ministerium schreibt irgendwas Skandalöses und verschickt es unauthorisierterweise an viele Leute.

      Das kann sehr viel bedeuten, bspw.:

      1) Der Mitarbeiter mag seinen Chef Horst nicht und will ihm eins auswischen, dafür denkt er sich lustige Dinge aus und schickt sie an einen großen Verteiler.

      2) Der Mitarbeiter war zuviel im Internet, wo er sich lauter komische Dokus auf Youtube aus dubiosen Quellen angesehen hat und nun meint er, seine eigenen Theorien verbreiten zu müssen.

      3) Der Mitarbeiter ist schriftstellerisch begabt und wittert mit dieser Tat seine 5 Minuten Berühmtheit.

      4) Der Mitarbeiter hat viel Geld dafür bekommen von dem adligen Milliardär, der immer die AfD so schön sponsort (ich will auch mal Verschwörungstheorien basteln!)

      https://de.wikipedia.org/wiki/August_von_Finck_junior

      5) Der Mitarbeiter hat tatsächlich ganz tiefe Einblicke und was er da versendet hat, ist wirklich brisant.

      6) Der Mitarbeiter ist Single, lebt seit Wochen im Home-Office und redet schon mit seinem Kaktus, da kann man auch auf komische Ideen kommen.

      7) Der Mitarbeiter ist Familienvater, arbeitet seit Wochen im Home-Office, wollte eigentlich seinen Kindern eine Abenteuergeschichte schreiben und hat sie aus Versehen an einen großen Verteiler seiner Behörde geschickt.

      8) Putins Agenten haben ihn im Home-Office überfallen, gefesselt, geknebelt und über seinen Mail-Account dieses Dokument an einen großen Verteiler versendet, um uns alle zu verunsichern (hihi, ich kann auch Verschwörungstheorien! Vielleicht sollte ich mir einen Youtube-Kanal zulegen und tolle Videos mit meinen Ideen drehen)

      Alles kann sein!

      Aber woher wollen wir nun wissen, was von den vielen Möglichkeiten (und sicher gibt es noch mehr) hier zutrifft?

      Vielleicht ist es Quatsch, vielleicht auch nicht.

      Dass Tichy sich draufstürzt ist allerdings klar, der gehört ja auch zu so illustren Kreisen, die ihre eigenen Süppchen kochen und sich bietende Gelegenheiten auch natürlich für sich nutzen. Sowas muss man bei Tichy sicher auch mit einbeziehen, wenn man dort Artikel liest.

    2. Zurück zu den Fakten. Und auf diese mal einen fetten Schwung Globoli auf Ex. Und der wichtige Satz: „Nicht über den Placebo-Effekt hinaus …“ 🙂

      https://www.youtube.com/watch?v=pU3sAYRl4-k&t=2s

      Und hier, falls es noch Fragen gibt, welche Medien gerade versuchen, mit der Angst der Menschen zu spielen … So gesehen, finden sich die Corona-ist-nicht-schlimm in bester BILD-Gesellschaft wieder ^^

      https://bildblog.de/121365/wie-die-bild-redaktion-mit-schmutzigen-tricks-versucht-christian-drosten-zu-zerlegen/

    3. Ich glaube ja immer noch an die Demokratie. Und per Definition sind die Regierungsmitglieder ja vom Volk gewählt, als Vertreter des Volkes. Wer andere will, muss andere zur Wahl aufstellen (lassen) oder gleich selbst kandidieren.

      Stasi-Akte hab ich bestimmt auch, ich hab nur noch nie nachgefragt. Meine Klappe halten konnte ich noch nie, ich hab meine Meinung gesagt. Kam wohl auch auf das Wie an?

      Und Stadi-Akte hin, Staatsbürgerkundeunterricht her: es bleibt dabei, dass wir über diese noch weitgehend unerforschte Krankheit viel zu wenig wissen, um zB in NRW das Corona-Virus in die Muttertagspause zu schicken, damit die alten Damen in den Heimen ihre Blümchen und Pralinen bekommen können. Oder ohne mindestens Einhaltung der Abstandsregeln Demos zu veranstalten.

    4. Die spielt sich immer so auf.
      Staatsgläubig bis zum bitteren Ende, vielleicht kennt sie ja ihre Stasiakte….

    5. Um mal ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern und zu verdeutlichen, wie sehr man sich irren kann, wenn man undiffernziert alles in einen (Wurschtsuppen)Topf haut vor lauter Entrüstung: ich habe sehr gut in Staatsbürgerkunde aufgepasst und bereits damals schon meine Meinung so gesagt, dass es am Ende eine dicke Stasiakte inkl. Berufsverbot nach absolviertem Studium gab (was es eigentlich in der DDR gar nicht vorkam). Also bitte mal die Bälle der unverschämten Verallgemeinerungen etwas flacher halten. Danke!

    6. Da sind sie ja endlich wieder in den Medien zurück, die Reichsbürger, Chemtrailopfer, Impfgegner, Aluhutträger, Krebsheiler usw, kurz die ganzen besorgten Bürger.
      Mit ihnen die üblichen „Merkel muss weg!“ Rufe.
      Was ich mich schon sehr lange frage: Haben die denn alle im Gesellschaftskundeunterricht geschlafen? Haben die alle in den letzten 30 Jahren in der Wurstsuppe gepennt? Auch die Jahre davor im Staatsbürgerkundeunterricht immer gefehlt? Oder wollen sie nur nicht wissen, dass Frau Merkel allein keine einzige Entscheidung fällen kann und darf? Weil wir ja Demokratie haben.
      Weiterhin frage ich mich, wen all die besorgten Bürger verantwortlich machen wollen, wenn sich herausstellt, dass Corona eben nicht so harmlos ist, massive Spätfolgen verursacht bis hin zu Behinderungen? Wer wird sich dann hinstellen und sagen: hängt mich, ich habe zu früh gegen die Maßnahmen rebelliert? Die Medien, vor allem das Internet, vergessen heutzutage nichts mehr. Da hilft dann auch kein großer Schluck Unschuld im Desinfektionsmittel.
      Und dass gerade die ach so besorgten Aluhutträger, Selbstheiler, achso waschechte Demokraten usw die Meinungsfreiheit einfordern wollen und 2020 mit 1939 bis 1945 vergleichen, ist ja wohl an Geschichtsleugnung kaum noch zu überbieten. Ich empfehle dringende Nachhilfe, auf Wunsch auch bei youtube, man muss nur mal die Scheuklappen abnehmen und andere Kanäle als die bisher gewohnten ansehen.

    7. „…Die Medien“ gibt es schlicht nicht, uns hat beispielsweise niemand gekauft oder kaufen können 😉 …“

      Deswegen bleibt auch weiterhin nur die prekäre Kümmerexistenz oder am Ende Hartz 4…..

    8. Liebe m.k., wenn ich diese Art der Debatte nicht schon durch die 2014er Montagsmahnwachen kennen würde, wäre ich überrascht. Bin ich aber nicht, denn es ist ein unfassbar ähnlicher „Film“.

      „Die Medien“ gibt es schlicht nicht, uns hat beispielsweise niemand gekauft oder kaufen können 😉 „Die BILD“ wurde auch nicht verkauft, sondern 2019 hat der Hedge-Fond KKR in den USA mit der gesamten Springer SE einen Zusammenschluss vollzogen. Dass ich jedem abrate BILD zu lesen, hat jedoch andere (deutlich humane) Gründe.

      Die Aufgabe von Medien ist kritisch zu hinterfragen und nicht – wie auf den Demos bereits beobachtet – der einen oder anderen Rede Beifall zu spenden. Bei diesen „Kollegen“ handelt es sich dann auch eher um die Fanboys der Gesamtbewegung „Widerstand 2020“ bis Impfgegner und alternative Krebsheiler.

      Wenn auf einer Demonstration der Vergleich 1933 und 2020 mehrfachbemüht wird, um der heutigen Gesellschaft eine Diktatur zu nennen, darf man das äußern – auch wenn es dumm ist. Und nebenbei gesagt, eine wiederholte bewusste Gleichsetzung des III. Reiches mit der heutigen Gesellschaft mit breiter Medienlandschaft, frei entscheidenden Gerichten, Minderheitenrechten, Rede- und Meinungsfreiheiten, einem Mehrparteiensystem etc. Kurz gesagt, eine Lüge und Verharmlosung der NS-Diktatur.

      Und abschließend: wenn man der festen Meinung (!) ist (Wissen kann man es eher nicht), dass Corona total harmlos ist, dann kann man so argumentieren, wie hier und auf den Demos (die ja keine sein sollen ;-). Man trägt ja auch keine Verantwortung, wenn es dann falsch war – ne?

      Mir ist es übrigens vollkommen egal, ob ich ein Grundgesetz im Verfassungsrang habe oder eine Verfassung im gleichen Status. Wer Zeit für solche Schwurbeleien hat, der ist meiner Meinung nach mit reichlich Tagesfreizeit gesegnet.

      Grüße

    9. P.S. Am Samstag an der Nikolaikirche wurde von der Organisatorin und Erstrednerin (die das Grundgesetz verlas) ausrücklich erklärt, man wolle friedlich für die Grundrechte demonstrieren und dulde weder rechten, noch linken Extremismus. Vielleicht war das ja zu wenig einseitig…

    10. Es ist eine Tatsache, keine „Behauptung“, dass wir derzeit zwar ein Grundgesetz haben, jedoch keine Verfassung. Die gab es letztlich in der Version der Weimarer Republik von 1919 und als Verfassung der DDR von 1945.
      Dass die Medien gelenkt sind, ist ebenfalls keine „Behauptung“ sondern Tatsche – wäre mal eine schöne „Tafel“ für die Anstalt. Alles, was zur BILD gehört, ist inzwischen im Besitz eines amerikanischen Fonds – die „bilden“ uns jetzt nach ihrem Gusto.

      Um es mal im Style der Coronaagitatoren zu formulieren: Nur weil die Menschen jetzt anfangen, mehrmengig unzufrieden zu werden und zu prostestieren, die kritischen Stimmen, trotz reichlicher Bemühungen, sie lächerlich und blöd zu machen und nach Rechtsaußen zu schicken, auch von Fachleuten mehr werden, sich sogar eingefleischte Politiker aus dem Fenster wagen, wird jetzt eilig versucht, mit deutlichen Lockerungen die Meute im Zaum und bei Laune zu halten. ( möglicher Zielscheibenfehler, genau wie „Nur weil die Maßnahmen so streng waren und rechtzeitig“, nämlich nachdem die Kurve schon im Fallen begriffen war, „ist Deutschland so glimpflich davongekommen!“)

      Wir könnten auch einfach aufhören mit dieser elenden Zerrerei, dem Denunziantentum, den demagogisch-hämischen Beschreibungen bekloppter „SpaziergängerInnen“ und den Rundumabwertungen und uns statt dessen den Zahlen zuwenden und (ehrlich) analysieren, was tatächlich passiert ist. Dazu gehören auch Fehler.

      Und wären die Medien unabhängig, würden sie genau das tun – was ureigenste Aufgabe von Journalismus ist: Integrieren statt Spalten. Damit wir als Gesellschaft gemeinsam in der Lage sind, die „Kollateralschäden“ anzugehen, die sich gerade erst am Horizont andeuten.

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