4.3 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Ermittlungsverfahren gegen die Betreiber von movie2k.to

Mehr zum Thema

Mehr

    Am 3. August 2020 wurden durch die Generalstaatsanwaltschaft Dresden, Abteilung III – INES, Unterabteilung Besondere Verfahren, mit Unterstützung des Landeskriminalamts Sachsen, Dezernat 25/INES, und der Steuerfahndung Leipzig im Ermittlungsverfahren gegen die Betreiber des bis Mai 2013 führenden deutschen Raubkopienportals movie2k.to Bitcoins und Bitcoin Cash im Gesamtwert von über 25 Millionen Euro sichergestellt.

    Den zwei Hauptbetreibern wird vorgeworfen, zusammen mit weiteren Tat-beteiligten von Herbst 2008 bis Mai 2013 über 880.000 Raubkopien von Filmwerken über das Portal verbreitet und einen illegalen Streamingservice betrieben zu haben. Einer der beiden Hauptbetreiber – der Programmierer von movie2k.to – sowie ein Immobilienunternehmer aus Berlin – gegen diesen besteht der Verdacht der gewerbsmäßigen Geldwäsche – befinden sich seit November 2019 in Untersuchungshaft.

    Sie sind nunmehr umfassend geständig und unterstützen die Strafverfolgungsbehörden bei den weiteren Ermittlungen gegen den noch flüchtigen zweiten Hauptbetreiber.

    Die aus Werbeentgelten und Abofalleneinnahmen erzielten Gewinne wurden seit Mitte 2012 von den zwei Hauptbetreibern dazu genutzt, in großem Umfang Bitcoins anzukaufen. Hiervon erhielt der Programmierer über 22.000 Bitcoins. Im Zeitraum Herbst 2013 bis Mitte 2016 nutzte er die Bitcoins überwiegend dazu, über den Immobilienunternehmer verschiedene Immobilien zu erwerben.

    Die eindeutige und beweissichere Identifizierung der Bitcoins erfolgte aufgrund von umfangreichen Ermittlungen in Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt und der US-amerikanischen Sicherheitsbehörde FBI durch einen forensischen Sachverständigen. Die sichergestellten Bitcoins wurden durch den Programmierer bei seiner staatsanwaltschaftlichen Vernehmung freiwillig zur Schadenswiedergutmachung herausgegeben.

    Die neue Leipziger Zeitung Nr. 81: Von verwirrten Männern, richtigem Kaffee und dem Schrei der Prachthirsche nach Liebe

    Topthemen

    - Werbung -

    Aktuell auf LZ