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Polizeibericht 4. September: Falsche Polizeibeamte, Fundmunition, Vier Unfälle mit Fahrradfahrern

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    Ein Lkw-Fahrer meldete am Nachmittag, dass spielende Kinder auf einer Fußgängerbrücke der BAB 72 kleine Steine auf unter der Brücke durchfahrende Fahrzeuge werfen sollen+++Am Donnerstag, den 03.09.2020, erhielten fünf Geschädigte Anrufe von Unbekannten, die sich entweder als Polizeibeamte aus Leipzig oder vom Bundeskriminalamt, als Staatsanwältinnen oder Notar ausgaben+++Im Leipziger Stadtteil Schleußig ist ein grauer VW Caddy entwendet worden.

    Diebstahl von Paketen nach Einbruch in Fahrzeug

    Ort: Leipzig (Lindenau), Karl-Heine-Straße, Zeit: 02.09.2020, gegen 20:00 Uhr bis 03.09.2020, gegen 06:45 Uhr

    Der Geschädigte (24) hatte seinen blauen Transporter Ford Transit mit dem amtlichen Kennzeichen UL-PS 496 ordnungsgemäß vor dem Grundstück Nr. 58 abgestellt. In diesem Fahrzeug, mit dem er im Auftrag eines Paketversandes unterwegs ist, befand sich eine Vielzahl von Paketen. Am heutigen frühen Morgen mussten er und sein Mitarbeiter (27) feststellen, dass in seinen Transporter eingebrochen und daraus 19 Pakete unbekannter Größe und unbekannten Wertes sowie eine Tablet und eine Hose gestohlen worden waren.

    Die Unbekannten hatten die rechte Seitenscheibe des Lieferwagens aufgehebelt, diese ging dabei zu Bruch. Der 24-Jährige verständigte die Polizei. Sowohl die Höhe des Stehlschadens als auch die des Sachschadens ist noch nicht bekannt. Kripobeamte haben die Ermittlungen wegen des besonders schweren Diebstahls aufgenommen.

    Wer hat während der Tatzeit Beobachtungen gemacht, wer kann Hinweise zu den Tätern und/oder dessen Fahrzeug, mit welchem das Diebesgut abtransportiert wurde, geben? Zeugen melden sich bitte beim Polizeirevier Südwest, Ratzelstraße 222, Telefon (0341) 9460-0.

    Dieb nimmt Pakete an

    Ort: Leipzig (Schönefeld-Abtnaundorf), Stöckelstraße, Zeit: 03.09.2020, zwischen 13:00 Uhr und 13:15 Uhr

    Ein Unbekannter überklebte an einem Wohnhaus ein Klingelschild und einen Briefkasten mit einem anderen Namen. Später kam er einer Paketzustellerin entgegen und erklärte sich bereit, derzeit nicht zustellbare Pakete entgegenzunehmen. Diese wurden ihm nach Prüfung des Namens am Klingelschild und am Briefkasten von der Zustellerin übergeben.

    Der unbekannte Tatverdächtige öffnete die Pakete im Treppenhaus, entnahm den Inhalt, entfernte die Namensaufkleber und flüchtete vom Tatort. Als die Zustellerin kurze Zeit später erneut in der Nähe des Hauses tätig war, wurde sie durch die eigentliche Empfängerin des Pakets, welche die geöffneten Pakete im Treppenhaus vorgefunden hatte, angesprochen. Dabei klärte sich der Schwindel schließlich auf, woraufhin die Zustellerin die Polizei verständigte. Der entstandene Schaden beträgt etwa 6.000 Euro. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet.

    Falsche Polizeibeamte und Gewinnversprechen

    Ort: Rötha/Dreiheide/Leipzig/Borna/Taucha, Zeit: 03.09.2020, zwischen 09:00 Uhr und 19:00 Uhr

    Am Donnerstag, den 03.09.2020, erhielten fünf Geschädigte (3 x w, 81, 85, 90 und 2 x m, 60, 79) Anrufe von Unbekannten, die sich entweder als Polizeibeamte aus Leipzig oder vom Bundeskriminalamt, als Staatsanwältinnen oder Notar ausgaben. Die Unbekannten tischten den Seniorinnen und Senioren in zwei Fällen ähnliche Geschichten auf, wonach Täter geschnappt worden seien, bei denen sie Unterlagen mit persönlichen Daten der Geschädigten gefunden hätten, aus denen ersichtlich sei, dass jene über viel Geld, Gold und Briefmarken verfügen würden.

    In zwei weiteren Fällen sollten die Geschädigten verhaftet werden, weil sie im Ausland gewesen seien und dort Straftaten begangen hätten, wofür sie Geld in hohen Beträgen bezahlen sollten.

    Im fünften Fall sollte der Geschädigte eine Gebühr in Höhe einer hohen dreistelligen Summe in Form von Amazon-Gutscheinen für einen angeblichen Gewinn in Höhe von 39.0000 Euro zahlen, so der angebliche Notar am Telefon.

    Alle Geschädigten riefen die Polizei oder vertrauten sich Verwandten an, die dann Anzeige erstatteten. In keinem der Fälle kam es zu einer Geldübergabe. Kripobeamte haben die Ermittlungen wegen Betrugs und Amtsanmaßung aufgenommen.

    VW Caddy entwendet

    Ort: Leipzig (Schleußig), Holbeinstraße, Zeit: 23.08.2020 bis 03.09.2020, gegen 17:00 Uhr

    Im Leipziger Stadtteil Schleußig ist ein grauer VW Caddy entwendet worden. Das zehn Jahre alte Fahrzeug stand zuvor verschlossen in der Holbeinstraße. Der Volkswagen mit dem amtlichen Kennzeichen L- KB 7353 hat einen Zeitwert von ca. 5.000 Euro.

    Fundmunition

    Ort: Torgau, Brückenkopf, Zeit: 03.09.2020, gegen 14:30 Uhr

    Auf dem unwegsamen Gelände eines Militärvereins wurde ein stark angerosteter und größtenteils mit Erde bedeckter zylindrischer Gegenstand (Maße: 12 cm Durchmesser, 30 cm Länge) in einem ehemaligen Wallgraben gefunden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst kam zum Ereignisort, entfernte das vermutlich aus dem 2. Weltkrieg stammende 8,8 cm FlaK-Geschoss und entsorgte es fachgerecht.

    Kinderstreich löst Polizeieinsatz aus

    Ort: BAB 72, Anschlussstelle Borna-Nord, Zeit: 03.09.2020, gegen 17:20 Uhr

    Ein Lkw-Fahrer meldete am Nachmittag, dass spielende Kinder auf einer Fußgängerbrücke der BAB 72 kleine Steine auf unter der Brücke durchfahrende Fahrzeuge werfen sollen. Ein Streifenteam kam zum Einsatz und konnte am Ort zwei Kinder (w, 12 und m, 9) feststellen. Zwar handelte es sich bei den vermeintlichen Steinen um Kreidestücke, doch deren Verwendung als Wurfgeschosse kann im konkreten Fall einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr darstellen.

    Der Kriminaldienst hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen, auch inwieweit Beschädigungen an Fahrzeugen eingetreten sind. Die beiden Kinder wurden eine Stunde später durch ihre Erziehungsberechtigten aus dem Polizeirevier abgeholt.

    Vier Unfälle mit Fahrradfahrern

    Fall 1:

    Ort: Leipzig (Heiterblick), Torgauer Straße/Portitzer Allee, Zeit: 03.09.2020, gegen 16:15 Uhr

    Die Fahrerin eines Skoda Octavia fuhr auf der Torgauer Straße stadteinwärts. Beim Linksabbiegen auf die Portitzer Allee beachtete sie wahrscheinlich eine auf dem Radweg in gleicher Richtung fahrende Fahrradfahrerin (34) nicht. Sie erfasste die Frau, diese stürzte und musste dann mit leichten Verletzungen in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. An Rad und Pkw entstand ein Schaden in Höhe von ca. 900 Euro.

    Fall 2:

    Ort: Leipzig (Gohlis), Georg-Schumann-Straße/Notonekstraße, Zeit: 03.09.2020, gegen 09:45 Uhr

    Der Fahrer (71, deutsch) fuhr auf der Natonekstraße, schaute nach links und übersah wahrscheinlich beim Rechtsabbiegen auf die Georg-Schumann-Straße einen von rechts kommenden und auf der falschen Seite fahrenden Fahrradfahrer (22). Der Mann stürzte, verletzte sich leicht und wurde in einem Krankenhaus ambulant behandelt. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar.

    Fall 3:

    Ort: Borsdorf (Panitzsch), Otto-von-Guericke-Straße/Panitzscher Straße, Zeit: 03.09.2020, gegen 09:30 Uhr

    Am Vormittag war der Fahrer (55, deutsch) eines Skoda Fabia auf der Otto-von-Guericke-Straße unterwegs und bog dann nach rechts auf die Panitzscher Straße ab. Dabei beachtete er wahrscheinlich eine Radfahrerin (61) nicht, die auf dem Fahrradweg (beidseitig befahrbar) in stadteinwärtiger Richtung fuhr. Der Autofahrer touchierte die Radlerin am Vorderrad, woraufhin diese stürzte und sich leichte Verletzungen zuzog. Die Frau wurde in einem Krankenhaus ambulant behandelt. Die Höhe des Sachschadens wurde mit ca. 100 Euro angegeben.

    Fall 4:

    Ort: Leipzig (Leutzsch), Hans-Driesch-/Otto-Schmiedt-Straße, Zeit: 03.09.2020, gegen 15:00 Uhr

    Die Fahrerin (83, deutsch) eines Ford Fiesta fuhr auf der Otto-Schmiedt-Straße stadteinwärts. An der Kreuzung bog sie nach links auf die Hans-Driesch-Straße ab. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem Fahrradfahrer (18), der den Kreuzungsbereich in entgegengesetzter Richtung geradeaus befuhr. Jener stürzte, verletzte sich leicht und musste in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. An Pkw und Rad entstand ein Schaden in Höhe von ungefähr 5.000 Euro.

    Gegen die zwei Autofahrerinnen und die zwei Autofahrer wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

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