Während eines Überwachungsfluges in der Nacht vom Freitag zum Samstag stellte die Besatzung des Bundespolizeihubschraubers mehrere Personen an einer Eisenbahnbrücke der Maximilianallee fest. Diese erkannten den Hubschrauber und flüchteten zu einem in der Nähen stehenden Fahrzeug. Unterwegs warfen sie noch einige Gegenstände weg.

Allerdings blieben die Personen weiterhin unter Beobachtung über die Kamera des Hubschraubers. Die Hubschrauberbesatzung hatte bereits weitere Streifen der Bundespolizei Leipzig informiert und dirigierte diese nun zum wegfahrenden Fahrzeug.

Kurze Zeit später wurde das Auto gestoppt. Die Personalien der drei Leipziger (alle 23) wurden überprüft. Im Fahrzeug fanden die Beamten noch unbenutzte Spraydosen.

Kurze Zeit später stellte eine weitere Streife ein ungefähr 20 Quadratmeter großes Graffiti an der Eisenbahnbrücke fest. Zudem fanden die Beamten die auf der Flucht weggeworfenen Gegenstände. Es waren Beutel mit Sprayerutensilien.

Die Bundespolizei Leipzig hat ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet und die gefundenen Sprayerutensilien sichergestellt.

Kann es sein, dass ganz Deutschland von den Transformationserfahrungen der Ostdeutschen etwas lernen kann?

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