12.8 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Versammlungsgeschehen im Stadtgebiet Leipzig

Anzeige

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Anzeige

    Für den heutigen Samstag wurden für das Stadtgebiet Leipzig mehrere Versammlungen angezeigt und genehmigt. Aus diesem Grund hat die Polizeidirektion Leipzig mit Unterstützung der sächsischen Bereitschaftspolizei, der Bundespolizei sowie Einsatzkräften aus Berlin, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen heute einen Einsatz durchgeführt. Es waren knapp 1.000 Kräfte im Einsatz.

    Die Versammlung mit dem Motto »Wir sind alle LinX« begann gegen 14:45 Uhr auf der beschiedenen Versammlungsfläche am Johannisplatz. Es fanden sich zur Auftaktkundgebung um die 2.000 Versammlungsteilnehmer ein, die zum Teil aus anderen Bundesländern anreisten.

    Gegen 15:00 Uhr formierte sich nach der Auftaktkundgebung der angezeigte Aufzug, der sich gegen 15:10 Uhr mit etwa 3.000 Teilnehmern in Bewegung setzte. Gegen 15:15 Uhr stoppte der Aufzug selbstständig an der Querstraße. Aus der Versammlung heraus kam es mehrfach zum Abbrennen von Pyrotechnik und Versammlungsteilnehmer vermummten sich. Es wurden in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Leipzig von Amts wegen Ermittlungsverfahren wegen der Verstöße gegen das Versammlungsgesetz gegen Unbekannt eingeleitet.

    Der Aufzug, an dem in der Spitze bis zu 3.500 Personen teilnahmen, erreichte gegen 15:45 Uhr den Ort der Zwischenkundgebung am Wilhelm-Leuschner Platz. Nach den Redebeiträgen bewegte sich der Aufzug um 16:25 Uhr entlang der Aufzugsstrecke in Richtung Süden. Vor dem Polizeigebäude in der Dimitroffstraße wurde diverse Pyrotechnik gezündet und vereinzelte Gegenstände, die zum Teil mit Farbe befüllt waren, gegen die Fassade geworfen. Zudem wurde ein Transparent mit einer Aufschrift festgestellt, die den Straftatbestand der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten verwirklichte.

    Es kam entlang der Aufzugsstrecke in der Karl-Liebknecht-Straße zu Bewürfen von Bankgebäuden, Fahrzeugen sowie Einsatzkräften und Einsatzfahrzeugen.

    Gegen 17:25 Uhr erreichte der Aufzug den Endpunkt am Connewitzer Kreuz und die Versammlungsteilnehmer führten eine Abschlusskundgebung durch. Die Versammlung wurde um 17:43 Uhr durch die Versammlungsleiterin offiziell beendet.

    Nach der Versammlung wurden aufgrund mehrerer brennender Hindernisse auf der Wolfgang-Heinze-Straße Wasserwerfer an das Connewitzer Kreuz, mit dem Ziel des Löschens, herangezogen und bereitgestellt, welche in der Folge mit Gegenständen beworfen wurden. Aus diesem Grund wurden sie folglich auch gegen Personen eingesetzt. Zum Räumen der Hindernisse kam zudem ein Sonderwagen zum Einsatz.

    Im Ergebnis wurden Ermittlungsverfahren unter anderem wegen schweren Landfriedensbruch, Landfriedensbruchs, gefährlichen Körperverletzungen, zahlreichen Sachbeschädigungen, der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten und Verstößen gegen das Versammlungsgesetz eingeleitet. Nach bisherigem Stand wurden sieben Polizeibeamte leicht verletzt. Sollte sich das Einsatzgeschehen in der Nacht weiterentwickeln, wird durch die Stabsstelle Kommunikation nachberichtet.

    Anzeige
    Werbung

    Mehr zum Thema

    Mehr
      Anzeige
      Werbung

      Topthemen

      - Werbung -

      Aktuell auf LZ

      Anzeige
      Anzeige
      Anzeige