Waffen auf Antikmarkt

Ort: Leipzig (Dölitz-Dösen), agra Messepark, Zeit: 28.03.2026, gegen 12:20 Uhr

Durch einen Mitarbeiter des Ordnungsdienstes wurden auf dem Agra-Antikmarkt verbotene Waffen festgestellt, die von zwei Händlern zum Verkauf angeboten wurden. Die Händler (39, polnisch und 62, italienisch) boten auf dem Flohmarkt Waffen, die dem Kriegswaffenkontrollgesetz unterliegen, an. Ein Mitarbeiter des Ordnungsdienstes sah das und verständigte die Beamten des Polizeireviers Leipzig-Südost.

Die Kollegen stellten vor Ort fest, dass die Händler keinen Nachweis hinsichtlich der Unbrauchbarmachung gemäß Kriegswaffenkontrollgesetz vorzeigen konnten. Weiterhin bot der 62-Jährige vier Langwaffen an, wofür er gemäß Allgemeiner Waffengesetz-Verordnung keine notwendige waffenrechtliche Fachkenntnis vorweisen konnte.

Ebenso wurde ein mögliches Behältnis für ein Giftgas zum Verkauf angeboten. Da die Ungefährlichkeit der Dose nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde ein ABC-Team der Leipziger Feuerwehr hinzugezogen. Dieses überprüfte die Dose und kam zu dem Ergebnis, dass von ihr keine Gefahr ausging.

Der 39-Jährige bot zusätzlich Gegenstände mit nationalsozialistischem Bezug an. Alle Gegenstände wurden sichergestellt, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen.

Raub von Bargeld – Zeugen gesucht

, Ort: Leipzig (Neustadt-Neuschönefeld), Eisenbahnstraße / Torgauer PlatzZeit: 01.04.2026, 15:30 Uhr

Ein Mann wurde am Mittwochnachmittag von zwei Unbekannten auf der Eisenbahnstraße angesprochen und unter Androhung von Gewalt zur Herausgabe von Bargeld aufgefordert. Aufgrund der Einschüchterung kam dieser dem nach und übergab eine mittlere zweistellige Summe Bargeld. Anschließend flüchtete er, unverletzt, vor den Unbekannten.

Die beiden Tatverdächtigen können wie folgt beschrieben werden:

Person 1:

  • circa 1,80 Meter
  • Ende 20 / Anfang 30
  • Auffällige Kieferbewegung beim Sprechen
  • Kleidung: weiße Oberbekleidung

Person 2:

  • circa 1,65 Meter – 1,70 Meter
  • schwarze Haare
  • Ende 20 / Anfang 30

Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder dem unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden. 

Zeugensuche nach Auseinandersetzung in Leipziger Linienbus

Ort: Leipzig (Lindenthal), Kreuzung Sternenwinkel/Erich-Thiele-Straße, Haltestelle Sophienstraße, Buslinie 90, Zeit: 01.04.2026, gegen 19:00 Uhr

Am Mittwochabend wurde ein Busfahrer der Leipziger Verkehrsbetriebe nach einer Auseinandersetzung mit einem 13-Jährigen schwer verletzt. Der 13-Jährige war zusammen mit weiteren Kindern und Jugendlichen in einem Bus der Linie 90 in Richtung Wahren unterwegs. Dabei sorgte die Gruppe für lautstarke Störungen. An der Kreuzung Erich-Thiele-Straße/Sternenwinkel, kurz hinter der Haltestelle Sophienstraße, stoppte der Busfahrer den Bus, ging zur Gruppe und forderte diese auf, leiser zu sein.

Dabei kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit dem 13-Jährigen, bei der der Busfahrer verletzt wurde. Aufgrund der Verletzungen musste er in ein Krankenhaus gebracht und stationär behandelt werden. Der Tatverdächtige flüchtete im Anschluss in unbekannte Richtung, konnte jedoch durch der Polizei schnell identifiziert werden. Das Jugendkommissariat beim Haus des Jugendrechts hat die Ermittlungen zu diesem Körperverletzungsdelikt aufgenommen.

Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder dem Jugendlichen geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden.

Vermeintliche Kriegsmunition entpuppt sich als Kabelmuffe

Ort: Leipzig (Zentrum-Nord), Nordstraße, Zeit: 01.04.2026, gegen 15:55 Uhr

Mittwochnachmittag wurde im Zentrum-Nord eine mutmaßliche Kriegsmunition aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Bei Bauarbeiten in der Nordstraße legte ein Baggerfahrer einen granatenähnlichen Gegenstand frei. Die Polizei sperrte einen Umkreis von 50 Metern um den Fundort und sicherte diesen, bis der alamierte Kampfmittelbeseitigungsdienst eintraf. Dieser stellte fest, dass es sich um eine Kabelmuffe handelte. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst übernahm die fachgerechte Entsorgung. Zu keiner Zeit ging Gefahr von dem Gegenstand aus.

Unfall zwischen Moped und Fußgänger – Zeugen gesucht

Ort: Groitzsch (Nehmitz), Zeit: 01.04.2026, gegen 21:00 Uhr

Kurz nach dem Ortsausgang Nehmitz in Richtung Lucka kam es am Mittwochabend zu einem Unfall zwischen einem Fußgänger und einem Mopedfahrer. Trotz dessen setzte dieser seine Fahrt, ohne anzuhalten, fort.

Eine Fußgängerin und ein Fußgänger waren aus der Ortslage Lucka kommend in Richtung Nehmitz unterwegs und liefen circa hundert Meter vor dem Ortseingang am Fahrbahnrand entlang. Zeitgleich befuhren mutmaßlich zwei Mopedfahrer die Straße in entgegenkommender Richtung von Nehmitz nach Lucka.

Im Bereich einer langgezogenen Kurve kurz nach bzw. vor Nehmitz kam es dann zur Berührung zwischen einem der entgegenkommenden Mopeds und dem 68-jährigen Fußgänger. Der Mann stürzte darauhfin und wurde verletzt, der Mopedfahrer setzte indes seine Fahrt fort und entfernte sich pflichtwidrig vom Unfallort.

Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zum Verkehrsunfall sowie zu den unbekannten Mopedfahrern machen können. Diese werden gebeten, sich an die Verkehrspolizeiinspektion Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 – 2850 (tagsüber) sonst 255 – 2910, zu wenden. 

Brand in leerstehender Pension

Ort: Colditz, Am Graben, Zeit: 02.04.2026, 04:20 Uhr

Auf bisher unbekannte Art und Weise kam es am frühen Donnerstagmorgen zum Brand in einer versiegelten, leerstehenden Pension. Unbekannte Tatverdächtige verschafften sich auf bisher nicht bekannte Art und Weise Zugang zum Gebäude und legten dort ein Feuer. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren Colditz und Grimma konnten den Brand erfolgreich löschen.

Verletzt wurde niemand. Die Höhe des entstandenen Sachschadens konnte bisher noch nicht beziffert werden. Das Fachkommissariat der Polizei ermittelt zum Hergang und prüft den Einsatz eines Brandursachenermittlers.

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