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Motivation für das Elsterbecken – Wer weiß, wo die Linksfraktion recherchiert hat…

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    Spätestens die „Konkurrenz für die Bebauung der Frankfurter Wiesen“ zeigt, dass auf dem Gelände des heutigen Stadions und Sportforums ein gigantomanisches Protzendorf errichtet werden sollte. Das Becken sollte eine Außenalster à la Hamburg, die beiden Brücken ein Feeling à la Dresden erzeugen. Beweis dafür sind die drei (!) Wehre im Norden des Beckens, die für einen konstanten Wasserspiegel sorgen sollten. Zur Flutregulierung hätte EIN Wehr gereicht, z. B. das östliche.

    Richtig ist: die Alte Elster wäre ein erster Schritt, das Elsterbecken und die Neue Luppe (die die Burgaue entwässert) überflüssig zu machen. Im Becken könnte das Kuhburger Wasser wiedererstehen, ein wehrgesteuerter rechter Nebenarm der (richtigen) Luppe (Klingerhain, Plagwitz, Lindenau), der über das Amelungswehr mit der Elster verbunden war. Wie vor 100 Jahren.

    Ein zweiter Schritt wäre der Wiederanschluss des Pleißemühlgrabens an die Parthe im Zoo. Über das Wehr an der Rosenthalgasse (jetziger Endpunkt des PMG) könnte dosiert Elsterhochwasser in die Parthe geleitet werden, die ja zwischen Weinligstraße und Möckern auch noch eine Flutrinne verfügt. Umgekehrt könnte ein Parthehochwasser in den Elstermühlgraben abgeleitet werden, so dass der geplante Parthe-Elster-Kanal am Klärwerk überflüssig würde.

    Drittens käme nach Abbruch der Deiche der Neuen Luppe die Wiederherstellung des wehrgesteuerten Hundewassers als linken Nebenarm der Elster. Damit würde das Mühlwehr Wahren entlastet und die Burgaue wieder bewässert.

    Stabile Systeme sind dezentral. Der Bau des Palmengartenwehrs als Ersatz für 3-4 alte Wehre und des Elsterbeckens als Ersatz für zwei verfüllte Flüsse war ein Fehler, der spätestens 1956 auffiel, als das Palmengartenwehr klemmte und Teile der Westvorstadt und Lindenaus überflutet wurden. Die Alte Elster wäre ein Anfang, diesen Fehler zu korrigieren.

    Kann man im Elsterbecken nicht einen richtigen Flusslauf mit Mäandern schaffen?

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    1 KOMMENTAR

    1. Hm. LIZ vs. Leserbrief: was ist nun wirklich Sache bezogen auf die Alte Elster?? NuKLA u.a. Naturschützer fordern schon lange, matraartig, dass es endlich ein hydrologisches Gesamtkonzept für den Leipziger Auwald geben muss. Die beiden Beiträge, dieser hier und der vorherige, machen genau das deutlich. Dass diese Forderung von seiten des Naturschutzes so beharrlich ignoriert wird, wird wohl daran liegen, dass nur eins geht: alles für Motorboote befahrbar machen oder Renaturierung (die auch für Paddler nutzbar ist!!, aber um die, man kann es nicht oft genug sagen, wird nicht in diesen Größenordnungen das Geld zum Fenster rausgeworfen, wie es mit dem WTNK geplant ist und gemacht wird). Du sollst nicht die Frösche (Naturschützer) fragen (bzw. oder ihren Forderungen nachgeben), wenn Du den Teich (Auwald) trocken legen willst.

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