Artikel zum Schlagwort * Leserbrief *

Leserbrief zur geplanten Schließung des Siemens Standorts Leipzig Plagwitz

Foto: IG Metall Leipzig

Von Ralf Stephani: Die geplante Schließung des Siemenswerks in Leipzig – Plagwitz zeigt deutlich, dass hochbezahlte Manager nicht mehr an einem generationsübergreifenden Fortbestand von hochinnovativen Firmen in Deutschland interessiert sind. Werke werden zugrunde gerichtet, nur zur Erreichung eines kurzfristigen Anstiegs des Profits. Schließlich ist die „Amtszeit“ eines Spitzenmanagers begrenzt, somit müssen im Amtszeitraum höchste Tantieme abgefasst werden. Die Suche nach einer stabilen Strategie zum generationsübergreifenden Fortbestehen eines Unternehmens ist nicht gewollt, da sich das nicht positiv im eigenen „Klingelbeutel“ bemerkbar macht. Weiterlesen

Leserbrief zu fehlenden 75.000 Euro fürs Open air im Rosental: Das Finanzproblem ist ein ganz anderes

Foto: Ralf Julke

Von Cornelius Ludwig: Sicherlich sieht ein Zuschuss von mehr als 28 Millionen Euro sehr reichlich aus. Dies dürfte gerade bei Grünen auf Unverständnis stoßen. Dennoch muss ich als treuer Stammbesucher widersprechen. Die Zuschüsse sind nötig, damit auch Personen, die nicht so luxuriös wie Frau Märtens leben sich einen Konzertbesuch leisten können. Es muss auch bezahlbare Eintrittskarten geben, zumal die meisten Veranstaltungen für viele Personen nicht mehr erschwinglich sind und die ohnehin niedrigen Löhne durch explodierende Mieten aufgezehrt werden. Weiterlesen

Verbesserte Wassergüte, wärmere Jahre ​ ​

Leserbrief: Flora und Fauna haben sich in der Leipziger Gewässerlandschaft deutlich erholt

Foto: Ralf Julke

Von Bernd Gerken: Die Pleiße nimmt also auch – ganz natürlich – an naturkundlichem Wert zu! Das zeigt uns, was altbekannt ist: Wer „Natur im und am Wasser“ schützen will, darf einen guten Teil der Arbeit der Natur selbst überlassen. Der Beseitigung von Störstellen wird genau das zum Opfer fallen, was u.v.a. Steinfliegen, Köcherfliegen und Libellen als wesentliches Lebensraumelement brauchen. Zu dem, was als „Störstelle“ bezeichnet wird, gehört die bewegte, sich verlagernde Gewässersohle mit Untiefen und Kolken – Ausdruck der natürlichen Wasserbewegung und ihrer Befähigung Boden, Sand, Steine – und Lebewesen zu transportieren ... etc. Weiterlesen

Fußball, Fanprojekt Leipzig

Leserbrief zu Fanprojekt: „Manche haben einfach Bock auf Krawall“

Foto: Jan Kaefer

Von Ronny Kerber: Fanprojekt, wie lächerlich. Sinnlose Verschwendung von Steuergeld. Fußball ist kein Sport sondern kommerzieller Krieg. Es trifft 100%ig zu, ein Teil der Fans will ausschließlich Gewalt ausleben. Das sind echte HOOLS, manche hassen sogar Fußball. Das ganze drum und dran. Es ist nichts Neues und auch kein Grund zur Aufregung. Prügeln ist für diese Leute Lebensinhalt. Weiterlesen

Kommentar

Leserbrief zu Lobby für Impfgegner: Passage-Kinos Leipzig wollen „Vaxxed“ zeigen + Antwort der Redaktion

Foto: „Vaxxed“

Für alle LeserVon A. Schroers: Sehr geehrte Damen und Herren, eigentlich wäre es Ihre Aufgabe als Pressemedium zu informieren. Unvoreingenommen, objektiv und sachlich. Leider scheint das bei Ihnen etwas anders zu laufen. Stattdesssen machen Sie Propaganda und versuchen zum Boykott eines Filmes aufzurufen und diesen zu verunglimpflichen. Halten Sie den Bürger wirklich für so dumm und naiv? Weiterlesen

Leserbrief zum Kommentar zu RB Leipzig: Das Märchen vom gekauften Erfolg

Foto: GEPA Pictures

Von Ronny Stöck: Liebe Leipziger Internet Zeitung, mit Interesse habe ich euren aktuellen Beitrag zu RB Leipzig gelesen. Hier meine Gedanken dazu: Wenn ein Aufsteiger eine Transferbilanz von 60 Mio Euro hat, darf man ruhig von „erkauft“ reden! Welcher Aufsteiger in der Bundesligageschichte konnte bitte in seinem ersten Jahr so mit Geld um sich werfen? Geld, das eben nicht durch sportliche Erfolge vorher verdient wurde! Noch mal – allein ein Transferdefizit von MINUS SECHZIG MILLIONEN! Dazu kommt für die erste Bundesligasaison ein Jahresetat von ca. 40 Mio Euro. Weiterlesen

Leserbrief zu Jugendparlament beantragt erhöhte Zebrastreifen für Leipzig

Foto: Ralf Julke

Von Jens Korthas: Liebe Freunde von der L-IZ, ich freue mich ja sehr, wenn Ihr für mehr Sicherheit der Fußgänger seid und auch den Ideen des Jugendparlamentes ein Sprachrohr gebt. Doch wie es so ist in der Welt, das Leben ist nicht schwarz-weiß und so verhält es sich auch mit den vermeintlichen Lösungen zur Verkehrssteuerung. Fußgänger sind wir alle irgendwann, auf dem Weg zum Bäcker, zur Straßenbahn, zur Garage oder zum Abstellplatz für unser Motorrad. Weiterlesen

Leserbrief: Muss die Starkeiche sterben?

Foto: Matthias Ladusch

Von Matthias Ladusch: Leipzigs ältester Baum ist eine Stieleiche im Rosental des Auwalds, eine Starkeiche des Rosentals. Sie steht 200 m südöstlich des Rosentalhügels. Mit etwa dreißig Meter Höhe hat ihr Stamm in 1,30 m über dem Erdboden einen Umfang von 6,61 m, was einem Durchmesser von 2,11 m entspricht. Damit ist sie auch der stärkste Baum der Stadt. 600 Jahre steht sie bereits, wie Spezialisten schätzen. Weiterlesen

„Juller“ feiert am 8. April im TdJW Premiere

Leserbrief: Warum muss die Uraufführung ausgerechnet zum Internationalen Roma-Day sein?

Foto: Sebastian Schimmel/TdJW

Von Richard Gauch: Am 8. April wird weltweit der internationale Tag der Roma begangen. Ein wichtiger Tag für Roma in der ganzen Welt. An diesem Tag fand 1971 der erste Welt-Roma-Kongress in London statt, ein Meilenstein für die Emanzipation der Roma, auf dem sich die Delegierten für die Selbstbezeichnung Roma anstelle diskriminierender Fremdbezeichnungen aussprachen, sowie sich auf ihre gemeinsame Flagge und eine Hymne einigten. Weiterlesen

Leserbrief: Beispiel einer unmöglicher Fahrradumleitung

Foto: Alena Bleicher

Liebe Schreibende von l-iz.de, liebe ADFC-Menschen, im vergangenen Jahr gab es mal die Sammlung unmöglicher bzw. gefährlicher Stellen im Radverkehr. Ich hätte da eine ganz aktuelle hinzuzufügen: Das gezeigte Foto, aufgenommen am 18.01.2017, an der Haltestelle der Tram 3 „Volksgarten/Stadtarchiv“ stadtauswärts. Es handelt sich um eine Umleitung über die man nur den Kopf schütteln kann. Weiterlesen

Entgegnung der Initiative zu dem L-IZ-Artikel vom 11.10.16 „Ausgelagerte Kulturberatung im Leipziger Rathaus – CDU-Fraktion wehrt sich …“

Andrea Niermann (CDU). Foto: Alexander Böhm

Ein pathologisches Phänomen ereilte jüngst Leipziger CDU-Politiker: im L-IZ-Artikel vom 11.10. wurde das physische Unbehagen in der Magengegend zweier CDU-Stadträte beunruhigendes Thema. Wiederholt wurde zum Ausdruck gebracht, dass Andrea Niermann und Michael Weickert, die für die CDU im Fachausschuss Kultur sitzen, „ein mulmiges Gefühl im Bauch bekommen“, sobald Kulturakteure in die Diskussion über die Kulturentwicklung der Stadt einbezogen werden. Strategische kulturpolitische Entscheidungsprozesse seien „originäre Entscheidungsfelder der Stadtratsfraktionen und der Kulturverwaltung“ – so die Meinung von Stadträtin Andrea Niermann. Weiterlesen

Leserbrief zu den Touristikzahlen 1. Halbjahr 2016

Foto: LTM, Andreas Schmidt

Liebe Redaktion, zu den angegeben Zahlen kann man vielleicht als Ergänzung sagen, das es wohl auch damit zu tun hat wie die Verkehrsverbindungen (z.B. Flugverbindungen) nach Leipzig sind und da wirken sich nun mal die regelmäßigen Ryanair Flüge aus London und die Flüge der Swiss aus Zürich aus, während die Flüge nach Paris und Amsterdam bekanntermaßen im April 2015 eingestellt wurden. Weiterlesen

Stellungnahme zum Artikel: Jetzt ist es an der Uni Leipzig, sich zu ihrer „Euthanasie“-Geschichte zu bekennen

Foto: Ralf Julke

Als Mitglied des Behindertenbeirates und Gründungsmitglied der Beirats-AG zur Schaffung eines Euthanasiemahnmales und somit Miteinreicher dieses Antrages muss ich folgendermaßen Stellung beziehen. Die Universität Leipzig bekennt sich inzwischen zu Ihrer „Euthanasie“- Geschichte. Seit einem Jahr laufen die Vorbereitungen zur Schaffung einer Dauerausstellung zu den „Euthanasie“-Verbrechen am neuen Bildungscampus in der Jahnallee. Es geht zum einen um die Mahnung und das Gedenken, aber insbesondere auch um die Auseinandersetzung in der Gegenwart und unser Menschenbild sowie die Einstellung gegenüber Menschen mit Behinderung. Weiterlesen

In eigener Sache

Leserbrief zu Kein Sachsenderby: L-IZ-Reporter erhält keine Akkreditierung bei Dynamo Dresden

Foto: GEPA Pictures

Von Andre Krause: Liebe l-iz, es tut mir leid für Herrn Loch, dass er keine Akkreditierung erhält. Gerade bei einem freien Mitarbeiten kann sich jeder denken, dass dies auch finanzielle Auswirkungen für ihn persönlich hat. Dennoch, denke ich, ist der Vergleich zu Herrn Kroemer ist nicht angebracht. Dieser hatte seinerzeit einen polemischen Artikel veröffentlicht, welcher nur dazu diente, Vorurteile zu bedienen. Weiterlesen

Könneritzstraße Westseite Richtung Süden: Bauschaden neue Radstreifen-Asphaltdecke zwischen Einmündung Holbein- und Brockhausstraße

Foto: Burkhard Hirzinger

Auf der in Ausbau befindlichen Könneritzstraße Westseite Richtung Süden, zwischen den Einmündungen Holbeinstraße und Brockhausstraße, ist im Bereich des künftigen Radstreifens leider die bereits fertige Asphaltdecke durch eine unsachgemäß abgestellte Baumaschine beschädigt worden, d.h. es haben sich wohl beim Abstellen über Nacht bei hohen Außentemperaturen Profilabdrücke der Ketten und stark profilierten Reifen des Baggers eingegraben. Siehe Fotos und Ausschnitt aus der Karte. Wie heißt es so schön bei Loriot: So etwas kann passieren, aber so etwas darf nicht passieren. Weiterlesen

Nach der Global Space Odyssey 2016

Ein Leserbrief zur GSO 2016: „Einfach nur abstoßend“

The Wall of Shame steht. Was junge Menschen nicht wollen ... Foto: L-IZ.de

Von Matthias K. (Name bek.): Einfach nur abstoßend. Hallo LIZ, in ganz Deutschland hängen die Fahnen auf Halbmast, der Eifelturm wird in Schwarz-Rot-Gold illuminiert, in Washington wird Trauer getragen – und die Leipziger Südstaatler tanzen auf Gräbern! Sie als Presse sollten sich davon distanzieren! Ein bissel Pietät, ein bissel Mitgefühl für die Opfer, ein bissel Anstand und Moral tät´ meiner Nachfolgegeneration ganz gut. Weiterlesen

Leserbrief: Beschlussvorlagen zur Beförderung des Elster-Saale-Kanalbaus und zur Fremdfinanzierung von Schulneubauten

Foto: Gernot Borriss

Einerseits soll der Stadtrat dem Neubau der dringend benötigten Schulen mit Fremdinvestitionen zustimmen, weil die städtischen Personal- und Finanzressourcen dafür nicht vorhanden seien, was sicherlich stimmt. Dies beinhaltet jedoch die Zustimmung zu einer gravierenden Steigerung der auf die Stadt dann zukommenden Gesamtkosten durch (entsprechend den Gesamtmieten in Leipzig) steigende Mietzahlungen für diese Schulen – die Fremdinvestoren wird’s freuen: von einer solchen Rendite bei null Risiko können sie sonst nur träumen. Weiterlesen

Themenmix zu aktuellen Fragen

Vier kurze Leserbriefe & Antworten d. Red.: Gewalt gegen „vermeintlich“ Rechts, „Kanaken-Rocker“, Sozialabbau & Unister ohne Kredit?

Foto: L-IZ.de

Immer wieder erreichen uns auch Zuschriften, welche eher Kommentaren ähneln, da die Länge eher eine Kürze ist. Dennoch versuchen wir teils per Mail, teils öffentlich (so es der/die Leser/in wünscht) zu antworten. So gut dies im Einzelnen halt geht. Hier also vier Leserbriefe aus den letzten Stunden zu den Themen, warum Unister angeblich keine Kredite von regionalen Banken bekommt, was mit Berichten von Gewalt gegen Rechts so läuft sowie die Frage, ob die „deutschen Rocker“ besser sind als „Kanakenrocker“. Weiterlesen

Antworten von Leo Leu

Herr G. versucht mal, uns was mit Sanktionen zu erklären, du heiliger Bimbam!

Foto: L-IZ

Manchmal haben wir da ein paar Gastleser wie den Herrn G., der uns doch tatsächlich kraft seiner Fähigkeit, ein Lexikon zu lesen, fragt, welche Sanktion wir denn nun meinten, wenn wir von der Sanktionshauptstadt Leipzig schreiben. Aber Herr G. ist sichtlich so ein klassischer Neuzeit-Leser. Er kommt nicht über den ersten Absatz hinaus. Weiterlesen