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Stellungnahme zum Artikel: Jetzt ist es an der Uni Leipzig, sich zu ihrer „Euthanasie“-Geschichte zu bekennen

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    Als Mitglied des Behindertenbeirates und Gründungsmitglied der Beirats-AG zur Schaffung eines Euthanasiemahnmales und somit Miteinreicher dieses Antrages muss ich folgendermaßen Stellung beziehen. Die Universität Leipzig bekennt sich inzwischen zu Ihrer „Euthanasie“- Geschichte. Seit einem Jahr laufen die Vorbereitungen zur Schaffung einer Dauerausstellung zu den „Euthanasie“-Verbrechen am neuen Bildungscampus in der Jahnallee. Es geht zum einen um die Mahnung und das Gedenken, aber insbesondere auch um die Auseinandersetzung in der Gegenwart und unser Menschenbild sowie die Einstellung gegenüber Menschen mit Behinderung.

    Eine von der Universität Leipzig ins Leben gerufene Arbeitsgruppe, deren Mitglied ich bin, bereitet diese Dauerausstellung vor. Der zu schaffende Gedenkstein ist in diesem Kontext zu sehen. Unter dem Leitspruch: „Wider das Vergessen in Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft“ soll zu dieser Auseinandersetzung angestoßen werden. Es ist der Wunsch des Behindertenbeirates, dass dieser Gedenkstein im Zentrum der Stadt steht und für jedermann zugängig sein soll.

    Da die Fläche vor der Universität der Stadt gehört, kann die Universität darüber auch nicht entscheiden, aber sie steht hinter diesem Anliegen. Die Stadt muss sich aber zu diesem Anliegen bekennen. Ich hoffe sehr, dass eine gemeinsame Lösung von Stadt und Universität gefunden wird.
    Die „Euthanasie“- Verbrechen sind nicht alleine von der Universität (Universitätskinderklinik war z.B. auch mit städtische Kinderklinik) zu verantworten, sondern auch von den damaligen städtischen Verwaltungen und allen an der Durchführung beteiligten Personen. Es geht um ein gemeinsames Gedenken und eine gemeinsame Auseinandersetzung.

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