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Leserbrief zu Abstand halten – gegen Rechts! Aufruf zur breiten Beteiligung an den Protesten gegen die „Corona-Demos“

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    Liebe SPD Leipzig, Liebe Grüne Leipzig, Liebe die Linke Leipzig, Liebe Platznehmen Leipzig, Linksjugend und Jusos. In Eurem Aufruf zur Demo „Kritisch bleiben! Kundgebung“. am 19. September im Umfeld der „Bewegung Leipzig“ Kundgebung nachzulesen auf Facebook und bsw. hier: https://platznehmen.de/2020/09/13/aufruf-bewegung-leipzig-19-september/ titelt und schreibt ihr: „Warum ihr gegen Hippies auf die Strasse gehen sollt“

    Ihr Lieben, früher (bis es mir verbal und optisch zu martialisch wurde und mich zu sehr an die erinnerte, gegen die demonstriert wurde), früher, als die Nazis, als Legida, etc in Leipzig demonstrieren wollten, bin ich mit euch, mit Platz nehmen etc. auf die Straße gegangen…um in meiner, in unserer geliebten Stadt für ein Miteinander der Menschen zu stehen, mich gegen nationalistisches, rassistisches Denken zu stellen, gegen Faschismus, Hass, Gewalt (auch wenn ich lieber Für als Gegen etwas stehe)

    Früher (und auch jetzt) hatte und habe ich als „Hippie“ Angst vor den Nazis…Muss ich als Hippie nun „Angst“ haben, vor euch, beziehungsweise vor denen, die durch Eure Aufrufe zu Gewalt gegen Hippies angestachelt werden, erst verbaler Art und dann?

    Ihr sät mit euren Worten Gewalt, schafft Teilung , weil ihr verallgemeinert. „Warum Ihr gegen die Hippie auf die Straße gehen sollt…“ – Was soll das? Ja es mögen Hippies auf diesen Demos sein… aber sind deswegen alle Hippies rechtsoffen, rechtsradikal?

    Es sprachen auch schon Mitglieder der Linkspartei dort. Ist deswegen die Linkspartei rechtsradikal? Ihr bewegt Euch damit auf den gleichen verbalen Wegen, wie die, die ihr kritisiert.

    Wenn Pegida, AFD, Nazis gegen die Araber als Gruppe reden, um zu verunglimpfen in Momenten wenn ein Mensch etwas falsches getan hat, a la „Warum man gegen die Araber auf die Straße gehen muss“.

    So richtig und wichtig es sein mag die Tendenzen der Bewegung Leipzig zu kritisieren – auch ich bewerte die Bewegung Leipzig kritisch – so falsch ist Eure trennende Wortwahl, Euch abzugrenzen von den „Hippies“, von denen, die vielleicht ähnliche Ansichten haben wie ihr…

    Bitte mäßigt Euch in Eurer Wortwahl, seid friedlich!

    Meine Gedanken, Gedanken eines Hippies zur Thematik mal zum Nachlesen:

    In Liebe, In Frieden – Wir alle sind eins !?!

    Im August demonstrierten in Berlin Rechte und Linke, radikale und unpolitische Menschen zusammen. Ein neues Miteinander? Warum dies gefährlich und falsch sein mag https://www.freitag.de/autoren/andirietschel/in-liebe-in-frieden-wir-alle-sind-eins

    Auf ein fürsorgliches Miteinander, fernab von Hass, Krieg, Manipulation und Angst mit offenem Herzen, Blick und Handeln für Andere, In Liebe, In Frieden…

    Andi Rietschel,
    Dj, Geschichtenerzähler, Friedensaktivist

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      5 KOMMENTARE

      1. Mit den Nazis soll ich nicht demonstrieren, von den anderen Parteien werde ich nicht vertreten. Was soll man machen…..

      2. Wer mit „Nazis“ gemeinsame Sache macht, ist ein Nazi, ist ein Nazi.
        Also der-/diejenige kann weder „Hippie“ noch „links“ sein.
        Schon ein Dilemma, wenn man mit allen Menschen in Liebe und Frieden verbunden sein will.
        Aus der eigenen Unfähigkeit, dieses Dilemma klar zu benennen, jetzt aber eine irgendwie Bedrohung durch Gegendemonstrationen für sich selbst abzuleiten, ist schon ziemlich schräg.
        Die „Bewegung Leipzig“ ist verloren, für die Freunde von Love and Peace. Da geht’s auch nicht um Schuld sondern einfach NICHT TEILNEHMEN,
        wenn man ein ECHTER HIPPIE sein und bleiben will.

      3. In der Interpretation fehlt auch ein bisschen der Kontext. Es geht ja um den Vorwurf, dass das ja keine Nazis sind, da sind ja schließlich auch Hippies.

        Man sollte das in etwa so lesen wie „Warum ihr AUCH gegen Hippies auf die Straße gehen sollt, WENN DIESE….“
        …. gemeinsam mit Nazis marschieren.

        Denn es ist egal wer da sonst noch so mitläuft, und wenns Gandhi persönlich wär. Man marschiert nicht zusammen mit Nazis. Punkt.

      4. Also, ich lese da nirgendwo: „„Warum Ihr gegen DIE Hippie auf die Straße gehen sollt…“.

        „Obwohl sich die Lager von deutlich hippiesk bis gefährlich gewaltbereit teilweise feindlich gegenüberstehen, werden unüberbrückbare Differenzen zugunsten eines gemeinsamen Ziels zurückgestellt.“
        https://platznehmen.de/2020/09/13/aufruf-bewegung-leipzig-19-september/

        Manche (auch nur vermeintliche?) Hippies muss man vor sich selbst schützen,
        um damit auch unsere Gesellschaft, vor der von diesen betriebenen Verharmlosung der Gefahr, die von solchen „Corona-Demos“ ausgeht, zu schützen.

        Wer nicht erkennt mit wem er da „tanzt“, hat vermutlich die „Baseball-Schläger-Jahre“ nicht erlebt oder vergessen. Für die damaligen jugendlichen Neo-Nazi-Schläger reichte eine bunte Strickmütze aus, um jemanden in Lebensgefahr zu prügeln.

        Und wenn ein Teil „der Hippies“ die verschleiernde Fassade bildet,
        ja, dann muss man auch gegen diese demonstrieren.

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