Zwischen Leipzig und Chemnitz müssen sich Bahnreisende aktuell noch auf Einschränkungen gefasst machen, Hintergrund sind Reparaturarbeiten wegen Vandalismus. Und: In Mitteldeutschland gab es heute erneut zahlreiche Warnstreiks, die unter anderem Behörden, Hochschulen und Kliniken betreffen. Die LZ fasst zusammen, was am Dienstag, dem 10. Februar 2026, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.
Vandalismus: Bahnstrecke Leipzig–Chemnitz voraussichtlich noch bis morgen beeinträchtigt
Der Zugverkehr auf der Bahnstrecke zwischen Leipzig und Chemnitz ist nach wie vor beeinträchtigt, was mindestens noch bis zum morgigen Mittwochnachmittag anhalten wird: Dies berichtet der MDR am Dienstagmorgen.
Hintergrund der für Pendler und Reisende ärgerlichen Störung ist demnach offenbar Vandalismus. Bisher unbekannte Täter sollen am Wochenende den Kabalkanal beschädigt haben, was eine Signalstörung nach sich zog. Derzeit laufen die Reparaturarbeiten, während Sachsens LKA ermittelt. Hinweise zu den Tätern sind unter 0800/8552055 erbeten.
Auf der Strecke zwischen Leipzig-Liebertwolkwitz und Leipzig Hbf kommt es nach Angaben der Mitteldeutschen Regiobahn beim RE6 aktuell noch zu Teilausfällen. Fahrten mit neuen Akkuzügen werden zwischen Geithain und Leipzig Hbf ohne Zwischenstopp umgeleitet, heißt es.
Vor dritter Verhandlungsrunde: Warnstreiks in Leipzig und Mitteldeutschland
In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hatten Gewerkschaften heute erneut zu einem Warnstreik aufgerufen. Geschätzt 500 Personen gingen in Leipzig auf die Straße, vom Ausstand betroffen waren unter anderem die HGB, die HTWK, die Universität, die Sächsische Akademie der Wissenschaften sowie die Landesdirektion.
Zum Forderungskatalog der Streikenden gehören eine bessere Bezahlung und faire Arbeitsbedingungen. Auch Azubis, Studenten und Praktikanten sollen ausdrücklich mehr profitieren. Am morgigen Mittwoch ist in Potsdam die dritte und letzte Verhandlungsrunde zwischen den Gewerkschaften und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder geplant.
LZ-Reporter Thomas Köhler war heute beim Aufzug der Streikenden in Leipzig dabei und hat mit Teilnehmern über die Gründe ihres Ausstands und Erwartungen an die Arbeitgeberseite gesprochen.
Worüber die LZ heute berichtet hat:
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Was sonst noch wichtig war:
Die Leipziger Staatsanwaltschaft sieht momentan keinen Grund für neue Ermittlungen im Fall Gil Ofarim.
In der Delitzscher Straße gab es am frühen Nachmittag einen Wohnungsbrand. Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Glimpflich ging offenbar auch ein weiteres Feuer am Vormittag in der Papierfabrik Eilenburg aus.
Für den Prozess um den Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt wurde für heute ein Zwischenfazit angekündigt.
Das EU-Parlament beschloss eine Verschärfung des Asylrechts und eine Änderung des EU-Klimagesetzes.
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