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ARCHIV

Tägliches Archiv: 16. Mai 2021

Das Wochenende 15./16. Mai 2021: Ansturm auf Gastronomie, Demos zum Nahostkonflikt und Hooligan-Ausschreitungen in Dresden

Während die Demonstrationen anlässlich des Nahostkonflikts in Leipzig am Samstag relativ ruhig abliefen, kam es am Sonntag in Dresden während und nach einem Spiel von Dynamo Dresden gegen Türkgücü München zu erheblichen Ausschreitungen. Dabei wurden Polizei und Medien/-vertreterinnen massiv angegriffen. Außerdem nutzten viele Leipziger/-innen am Wochenende die neue Möglichkeit der Außengastronomie – wobei nicht alle Restaurantbetreiber/-innen dasselbe Begriffsverständnis von „Außengastronomie“ zu haben scheinen. Die LZ fasst zusammen, was am Wochenende des 15. und 16. Mai 2021 in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Dynamo-Hooligans greifen Polizei und Presse an

In Dresden ist es am Sonntag, dem 16. Mai, zu schweren Ausschreitungen gekommen. Hooligans von Dynamo Dresden griffen Polizist/-innen und Journalist/-innen an. Anlass war ein Drittligaspiel der Fußball-Mannschaft des Vereins gegen Türkgücü München. Durch einen Sieg gelang Dynamo der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Weil in den Stadien weiterhin keine Fans erlaubt sind, hatten sich tausende Anhänger/-innen auf den Straßen versammelt.

Der SC DHfK Leipzig ist erneut Derbysieger

Wenn der Tabellenelfte auswärts beim Tabellenvierten antritt, ist die Favoritenrolle für gewöhnlich eindeutig. Dass diese Regel allerdings in Derbys keine Gültigkeit besitzt, belegte am Sonntag das Kräftemessen zwischen dem SC Magdeburg und dem SC DHfK Leipzig. Die Handballer aus der Heldenstadt entschieden nämlich nach dem 33:29-Sieg im Hinspiel auch das zweite Ostderby der Saison 2020/21 für sich.

Dresden: Polizeieinsatz am 16. Mai 2021

Polizisten sind bei dem Einsatz am Rudolf-Harbig-Stadion von Gewaltbereiten massiv mit Pyrotechnik und Flaschen beworfen worden. Zudem gab es wiederholt gezielte Angriffe auf die Beamten. Die Verletzungen von elf Polizisten mussten in Krankenhäusern behandelt werden.

Albrecht Pallas (SPD) zu Ausschreitungen bei Dynamo-Spiel: Kriminelle Ausschreitungen überschatten den Aufstieg  

Albrecht Pallas, innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, am Sonntag zu den Ausschreitungen rund um das Fußballspiel von Dynamo Dresden: „Was heute in Dresden am Harbig-Stadion passierte, ist beschämend und lässt die Freude über den Aufstieg von Dynamo Dresden verblassen. Die Ausschreitungen gegen die Polizei und die Angriffe auf Journalisten sind schlicht kriminell und haben mit Fußball nichts zu tun.“

Kohlenstoff-Emission von Talsperren bislang deutlich unterschätzt

Talsperren dienen unter anderem als Reservoire für Trinkwasser, die landwirtschaftliche Bewässerung oder den Betrieb von Wasserkraftanlagen. Bisher ging man davon aus, dass Talsperren ungefähr so viel Kohlenstoff speichern, wie sie in Form von Treibhausgasen an die Atmosphäre abgeben.

Chemie nimmt Anton Kanther unter Vertrag

Mit einer weiteren Verpflichtung beendet Chemie die aktuelle Kalenderwoche. Ab der Saison 2021/22 wird Anton Kanther zum Kader der Regionalligamannschaft der BSG Chemie Leipzig gehören. Er unterschreibt im Leutzscher Holz einen Einjahresvertrag mit einer Option auf ein weiteres Jahr.

Parforceritt durch eine Schattenwelt: „Die deutschen Geheimdienste“

Das Thema Geheimdienste ist für die seriöse Forschung nach wie vor ein kompliziertes Terrain. Im März erschien eine kompakte Geheimdienst-Geschichte Deutschlands, die ein paar Fragezeichen hinterlässt. Wir haben das Buch gelesen und etwas genauer unter die Lupe genommen.

Am 18. Mai online aus dem Literaturhaus Leipzig: Klub der Populisten: „Authentizität“

Alle reden immer nur abwertend vom Populismus. Aber was wäre eigentlich so schlimm daran, allseits bekannt, beliebt und volksnah zu sein? Nichts, finden Falk Bornmüller, Jane Champagne, Hoffmann und Kurt Mondaugen vom Klub der Populisten (KDP).

Leserbrief zur Bebauung des Otto-Runki-Platzes: Geschrumpfte Erinnerungskultur und fragwürdige Planung

Der Platz an der Eisenbahnstraße ist seit 1981 dem Antifaschisten Otto Runki gewidmet, der am 4. April 1945 im KZ Dora-Mittelbau ermordet wurde. Ihm zu Ehren wurde zunächst seine ehemalige Wohnstraße, die Adelheidstraße, in Otto-Runki-Straße umbenannt.

Polizeibericht 16. Mai: Pkw fährt gegen Hauswand, Versuchtes Raubdelikt, Balkonbrand

Ein Fußgänger querte bei Lichtzeichen Rot die Fahrbahn der Georg-Schumann-Straße und wurde in der Folge von einem VW Polo, der bei Lichtzeichen Grün gefahren war, erfasst+++Durch Unbekannte wurde ein pyrotechnischer Gegenstand in das Ausgabefach eines Zigarettenautomaten gelegt und anschließend zur Detonation gebracht+++Ein unbekannter Tatverdächtiger betrat ein Leihhaus und äußerte gegenüber eines Mitarbeiters unter Vorhalt eines pistolenähnlichen Gegenstands „Stehen bleiben. Hände hoch. Überfall“.

Semperoper Dresden: Zum 200. Jubiläum der „Freischütz“-Uraufführung

Das Historische Archiv der Sächsischen Staatstheater lädt ab dem 18. Mai 2021 unter dem Titel „Freischütz im Visier“ zum virtuellen Streifzug durch 200 Jahre Rezeptionsgeschichte von Carl Maria von Webers Oper ein. Am Jubiläumstag der Uraufführung, dem 18. Juni 2021, ergänzt die Semperoper Dresden die Spurensuche mit dem Stream ihres Repertoirestücks in der aktuellen Inszenierung.

No more Leuschis: Linksfraktion beantragt vorgelagerte Veränderungssperre für den Biotopschutz

Von verschiedenen Seiten her versuchen Leipzigs Umweltverbände und einige Fraktionen im Leipziger Stadtrat jetzt herauszubekommen, was da eigentlich falschläuft beim Artenschutz in Leipzig, warum Baugenehmigungen ausgereicht werden, ohne den Bauplatz artenschutzrechtlich zu prüfen und zu sichern, oder gar Bauplanungen ohne jede Rücksicht auf die vorhandene Vegetation durchgezogen werden. So wie am Wilhelm-Leuschner-Platz.

Coronavirus Landkreis Leipzig: 14.404 bestätigte Fälle (Stand 16. Mai 2021)

Die Zahl der Infektionen beträgt 14.404 (+ 30 zum Vortag). Gezählt werden fortlaufend alle PCR-bestätigten Infektionen, die seit Anfang März 2020 im Kreisgebiet nachgewiesen wurden. In Quarantäne befinden sich derzeit 978 Personen, dies sind Infizierte sowie enge Kontaktpersonen.

IDAHIT: Diskriminierung auf allen Ebenen beenden – Blutspende öffnen!

Der Internationale Tag gegen Homo-, Trans und Interfeindlichkeit (IDAHIT*) am 17. Mai erinnert weltweit daran, dass Homosexualität 1991 aus dem Diagnoseschlüssel ICD-10 der Weltgesundheitsorganisation gestrichen wurde. Seitdem gilt sie zwar offiziell nicht mehr als Krankheit, ist allerdings noch vielfach mit Diskriminierung verbunden.

Biennale „Art Go East“: FANG Studio zeigt „Die Kuratierenden“ von Fabian Heublein

Während sächsische Innenminister glauben, rund um die Leipziger Eisenbahnstraße eine Polizeikontrollzone aufrechterhalten zu müssen, hat sich das Quartier längst zu einem neuen Hotspot der Stadtentwicklung gemausert. Nicht nur sind hier jede Menge junger, kreativer Leute hingezogen. Das Quartier ist tatsächlich zu einem neuen künstlerischen Sammelpunkt geworden. Das zeigen ab Donnerstag, 20. Mai, die Biennale „Art Go East“ und eine besondere Ausstellung in der Antik- & Kunstmetzgerei FANG Studio.

Gefährlicher Gegenstand: Foto-Ausstellung gegen die Stigmatisierung der Eisenbahnstraße und ihrer Bewohner/-innen

Mit ihrem Projekt „Gefährlicher Gegenstand: Eisenbahnstraße“ will das Leipziger Fotokollektiv unofficial.pictures seit 2019 ein vielschichtiges Bild der Eisenbahnstraße zeichnen, um sich gegen rassistische und klassistische Vorurteile einzusetzen. Auch wenn die Waffenverbotszone abgeschafft werden sollte, sehen die jungen Künstler noch großen Bedarf, der Stigmatisierung der Bewohner/-innen entgegenzuwirken.

Breitbandausbau finanzieren: SPD mahnt, die Blockade beim Graue Flecken-Programm jetzt zu lösen

Die aktuelle Steuerschätzung für Sachsen, die das Finanzministerium am Freitag, 14. Mai, veröffentlichte, zeigt recht deutlich, dass die Steuerausfälle durch die Corona-Maßnahmen schon 2021 und 2022 deutlich geringer ausfallen werden als noch im Oktober 2020 prognostiziert. Was eben auch bedeutet, dass Sachsen ein paar mehr finanzielle Spielräume hat, drängende Zukunftsthemen anzupacken. Zum Beispiel den überfälligen Breitbandausbau.

Sprung von der Brücke: Ein neuer Peuckmann-Krimi mit einem Kommissar, der keinen Ruhestand kennt

Man möchte eigentlich bei Heinrich Peuckmann kein Kriminalkommissar im Ruhestand sein. Denn mit Ruhestand ist da nicht viel für den ehemaligen Kriminalkommissar Völkel, der eigentlich sein neues Leben nur zu gern aufgeteilt hätte zwischen seiner neuen Partnerin und den ruhigen Skatabenden in der Kneipe. Aber nicht nur sein Ex-Kollege Wolter weiß, dass er ihn jederzeit anrufen kann, wenn ein Fall zu knifflig oder zu seltsam wird.

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