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Leserbrief: Der beschwerliche Weg zur klimaneutralen Großstadt

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    Sehr geehrte Mitmenschen in Leipzig, Markkleeberg und all den anderen umliegenden Städten & Gemeinden, eine Gesellschaft wie unsere wächst mit Ihren Aufgaben. Jeder Einzelne und jedes einzelne darin enthaltene Team entwickelt sich durch das Einbringen von individueller Persönlichkeit, sozialem Engagement und Kritik zu einem wichtigen Baustein im Fundament und der Wände des Hauses, in dem wir und unsere Kinder leben wollen. Teamspirit bringt uns voran.

    Dagegen bilden Verhöhnung und Sarkasmus eine schroffe Grenze im Miteinander.
    Der am 31.07.2021 in der LVZ propagierte DHL-Slogan „Wir lieben die kleine Frachtmusik. Das DHL-Drehkreuz Leipzig liefert bewegende Momente“ mit dem Bild eines Chello-Spielers ist eine sarkastisch–höhnische Geste gegenüber all jenen, die sich beim Ausbau des Hauses unserer Gesellschaft in Leipzig und im entwickelnden Leipziger Neuseenland engagieren und gleichzeitig aufgrund des Flugverkehrs nicht mehr eine einzige ruhige Nacht in der Woche oder am Wochenende, sondern viele „bewegende Momente“ in der eigentlichen Schlafens- und Ruhezeit erdulden müssen.

    Wir alle wissen durch viele Studien, dass Nachtlärm sich schädlich auf erholsamen Schlaf, Blutdruck, Herzleistung, generelles Leistungsvermögen als auch auf die Entwicklung unserer Kinder auswirkt. Eine Verhöhnung der Menschen, der Bevölkerung und Leserschaft dieser Zeitung ist mindestens genauso zu verachten, wie die rassistischen Äußerungen eines Radsport-Funktionärs, der „… hol die Kameltreiber“ ruft, um einen Athleten zu sportlicher Höchstleistung anzuspornen.

    Unabhängig von unseren persönlichen Empfindungen würde eine Erweiterung des Flughafens direkt & unmittelbar eine gravierende Schwächung der touristischen Anziehungskraft des sich in den letzten Jahren grandios entwickelnden Leipziger Neuseenlandes mit all den etablierten Domizilen am Markkleeberger, Störmthaler, Cospudener, Zwenkauer See als auch aller nördlich von Leipzig gelegenen Seen nach sich ziehen. Gerade in diesem Bereich steckt jedoch soviel positives Potenzial für unsere Region, weit mehr als die DHL-konzerngetriggert und von manchem Politiker unterstützt immer ausgelobten DHL-Arbeitsplätze!

    Es ergibt keinen Sinn, jedwede ökologische Initiative zu starten, zu leben und gleichzeitig einen wachsenden Fracht-Flughafen zu unterstützen, über den innerhalb der kommenden 10 Jahre die Flugbewegungen noch um ca. 50 % gesteigert werden sollen! Besonders die „Teenies & Twenties“ fordern zu Recht ein „Aufwachen“ ein.

    Ihnen gehört die Zukunft und sie sollten mitbestimmen dürfen, wie diese aussieht. Die Auswirkungen eines möglichen geplanten Flughafenausbaus und damit verbundenen noch deutlich weiter zunehmenden Fluglärmes, massiv steigender Umweltbelastung und resultierender Gesundheitsbelastung würden gerade sie über Jahrzehnte hinweg spüren.

    Es ist nicht das Ziel der Bevölkerung in und um Leipzig, Gewinne von DHL, Amazon & Co zu generieren. Wenn wir unsere Region weiter formen und entwickeln wollen – eine gesunde Region, in der es sich langfristig zu leben lohnt – sollten wir genau diese Entwicklung stoppen! Wir hoffen im Sinne zukünftiger Generationen, dass dies gelingt!

    Auch wenn jetzt vielleicht noch geglaubt wird, den/die/das DHL (= Akronym der Firmengründer Dalsey, Hillblom, Lynn 1969 in San Francisco) in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf … so wissen wir, dass die Geschichte genau solche scheinbar in Stein gemeisselten Glaubenssätze widerlegt hat. Im Interesse der Zukunft und gegen einen noch weiteren Ausbau des ohnehin mittlerweile größten Luftfracht-Drehkreuzes der Erde in unserer Heimat, lassen Sie uns gemeinsam antreten!

    Allianz gegen Fluglärm – Bürgerinitiative Markkleeberg
    kontakt@allianzgegenfluglaerm.de

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