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Kanu-Slalom: Natinalmannschaften 2019 stehen fest

Die Nationalmannschaften der deutschen Slalomkanuten wurden durch den Trainerrat bestätigt und sind damit offiziell. Nach den vier nationalen Qualifikationsrennen Ende April und Anfang Mai in Markkleeberg und Augsburg haben sich fast alle Favoriten durchgesetzt. Einzig Kajakfahrer Sebastian Schubert vom KR Hamm schied überraschend im Kampf um die Plätze aus.

Er galt vor den Rennen als größter Konkurrent vom Augsburger Hannes Aigner, der souverän mit zwei ersten und einem zweiten Platz die Gesamtwertung gewann und damit mit besten Voraussetzungen um ein Olympiaticket in die weiteren Olympia-Qualifikationsrennen startet.  Als Dritter konnte sich bei den K1-Herren hinter Tim Maxeiner (WKV Wiesbaden) Fabian Schweikert (KCE Waldkirch) in die Nationalmannschaft fahren. Damit gelang es ihm, sein Potenzial unter Beweis zu stellen.

Am deutlichsten beherrschte allerdings die Bad Kreuznacherin Ricarda Funk ihre Konkurrentinnen im Kajak-Einer. Sie siegte bei allen Halbfinal- und Finalläufen. Etwas überraschend ist der Einzug der Augsburgerin Elena Apel als Dritte in das K1-Team. Die C1-Speziallisten setzte sich in ihrer bevorzugten Disziplin an die Spitze, gefolgt von der Leipzigerin Andreas Herzog. Als dritte fuhr sich die K1-Spezialistin Jasmin Schornberg (KR Hamm) in das Team der Einer-Canadierinnen. Mit ihrem zweiten Platz in der Gesamtwertung der Kajakfahrerinnen ist sie neben Apel die zweite Doppelstarterin im deutschen Team.

Bei den Einer-Canadier der Herren sind Weltmeister Franz Anton aus Leipzig und WM-Dritter Sideris Tasiadis aus Augsburg das Maß aller Dinge. Ihr großes Duell um die Punkte für das Olympia-Ticket hat bereits bei den nationalen Ausscheidungswettkämpfen bekommen, das der Augsburger hauchdünn für sich entscheiden konnte. Den dritten Platz in der Nationalmannschaft sicherte sich etwas überraschend Florian Breuer (AKV Augsburg). Er musste Mitte vergangenen Jahres aufgrund gesundheitlicher Probleme pausieren und konnte erst Ende 2018 wieder in das Training einsteigen.

Thomas Apel übernimmt interimsweise Chef-Bundestrainer-Amt

Nach dem Ausscheiden von Chef-Bundestrainer Michael Trummer übernimmt Kajak-Bundestrainer Thomas Apel vorübergehend die sportliche Führung der Nationalmannschaft. Nach dem Rücktritt Trummers wird die Stelle des Chef-Bundestrainers vom Deutschen Kanu-Verband (DKV) ausgeschrieben. Das gab DKV-Sportdirektor Jens Kahl bekannt.

Nationalmannschaft 2019

Kajak Männer: 1. Hannes Aigner (AKV Augsburg), 2. Tim Maxeiner (WKV Wiesbaden), 3. Fabian Schweikert (KCE Waldkirch).

Kajak Frauen: 1. Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach), 2. Jasmin Schornberg (KR Hamm), 3. Elena Apel (KSA Augsburg)

Canadier Frauen: 1. Elena Apel (KSA Augsburg), 2. Andrea Herzog (LKC Leipzig), 3. Jasmin Schornberg (KR Hamm)

Canadier Herren: 1. Sideris Tasiadis (KSA Augsburg), 2. Franz Anton (LKC Leipzig), 3. Florian Breuer (AKV Augsburg)

U23-Natianalmannschaft 2019

K1 Herren U23: Lukas Stahl (SKG Hanau), Thomas Strauß (AKV Augsburg), Leo Bolg (KSA Augsburg)

K1 Damen U23: Anna Faber (WSC Bayer Dormagen), Stella Mehlhorn (BSV Halle), Selina Jones (KSA Augsburg)

C1 Herren U23: Lennard Tuchscherer (LKC Leipzig), Sören Loos (KC Hilden), Timo Trummer (KV Zeitz)

C1 Damen U23: Zoë Jakob (KVS Schwerte), Anne Bernert (KSA Augsburg), Nele Bayn (LKC Leipzig)

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Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder--> Woidke, Kretschmer und Haseloff: Staatsvertrag zur Sicherung der Strukturhilfen notwendig
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Warum Sachsen auch 2019 mit alten Wahlkreiszuschnitten von 2014 wählt
Die Wahlkreise zur Landtagswahl 2014 und auch 2019. Karte: Freistaat Sachsen, Landesamt für Statistik

Karte: Freistaat Sachsen, Landesamt für Statistik

Für alle LeserEin Ärgernis, das sich seit Jahren durch die sächsischen Landtagswahlen zieht, ist der Zuschnitt der Wahlkreise. Normalerweise müssten sie alle fünf Jahre entsprechend der Bevölkerungswanderung neu angepasst werden. Doch regelmäßig kommt die sächsische Wahlkreiskommission zu dem Schluss, dass man es doch wieder beim Alten belasse. So wie in Leipzig, wo es nur sieben Wahlkreise gibt, obwohl acht die Realität deutlich besser abbilden würden.
Auch beim BIP wird das Erstarken der Dienstleistungs-Leuchttürme Leipzig und Dresden sichtbar
Bruttowertschöpfung nach Wirtschaftsbereichen. Grafik: Freistaat Sachsen, Landesamt für Statistik

Grafik: Freistaat Sachsen,Landesamt für Statistik

Für alle LeserDie Berechnung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) beschreibt zwar nur höchst unzureichend, welche Wirtschaftssparte sich eigentlich wie stark und belastbar entwickelt. Aber wenn Sachsens Statistiker ins Detail schauen, sehen sie durchaus, wie sehr Wirtschaftsentwicklung mit lebendigen Menschen zusammenhängt. Und wie sich die wirtschaftlichen Gewichte in Sachsen immer weiter verschieben. Hin nach Leipzig, hin zur Dienstleistung.
Innovationsregion Mitteldeutschland veröffentlicht Positionspapier: Die Region will mitbestimmen!
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Für alle LeserZwar ist noch immer nicht klar, nach welchem Zeitplan nun die deutschen Kohlekraftwerke vom Netz gehen sollen. Aber mit dem Referentenentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums vom 22. August zeichnen sich die ersten Milliarden an Strukturhilfen für die Braunkohleländer ab. Da wachsen die Begehrlichkeiten. Und wer darf eigentlich alles mitbestimmen, wohin die Gelder wirklich fließen? Am Freitag, 23. August, meldete sich die Innovationsregion Mitteldeutschland zu Wort.
Die AfD-Story: Peter Hains Versuch, die AfD von innen heraus zu erklären
Peter Hain: Die AfD-Story. Foto: Ralf Julke

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Für alle LeserVersteht man die AfD besser, wenn man bei ihr Mitglied ist und sozusagen von innen heraus recherchiert? So wie Peter Hain, Journalist aus Bad Dürkheim, der uns sein Buch „Die AfD-Story“ zuschickte. Gleich mal mit dem Brieftext für die „Lausitzer Rundschau“. Soll ja vorkommen. Vielleicht ist dort auch die angekündigte Anzeige erschienen.
Reise, Reise: Einmal #unteilbar nach Dresden

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserAm heutigen 24. August ist es also soweit: die vielleicht größte Demonstration des Jahres 2019 in Sachsen steht an. Ab 12 Uhr startet die Auftaktkundgebung auf dem Dresdner Altmarkt, für den gesamten Tag haben die Veranstalter 25.000 Teilnehmer angemeldet, verschiedenste Gruppen, Initiativen und Gewerkschaften haben für den heutigen Tag gegen Rassismus mobilisiert. Die L-IZ.de-Redaktion berichtet in unregelmäßigen Abständen hier von der Reise, den Demonstrationen und Kundgebungen mit Impressionen von vor Ort.
Grüne und Linke kritisieren Selbstgefälligkeit der Regierung und fehlende Bürgerbeteiligung
Der Tagebau Vereinigtes Schleenhain soll das Dorf Pödelwitz schlucken. Foto Luca Kunze

Foto Luca Kunze

Für alle LeserAm Donnerstag, 22. August, hat der Bundeswirtschaftsminister zwar den Referentenentwurf für ein Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen (StStG) vorgelegt. Darin geht es um die geplanten Strukturstärkungsmittel. Aber was immer noch fehlt, ist ein klarer Zeitplan, wann welcher Kraftwerksblock in den Kohlekraftwerken wirklich vom Netz geht. Und nicht nur die Grünen befürchten, dass dazu bis 2026 überhaupt nichts passiert. Und die betroffene Bevölkerung wird wieder nicht gefragt.
„Embrace, 31. August 2019, Schaubühne Lindenfels Leipzig“: performatives Projekt zum Akt der Umarmung
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Foto: Ralf Julke

Ein Aufeinandertreffen zweier Menschen. Ein Dialog ohne Worte. Eine intensive physische wie mentale Erfahrung. Choreografin Joséphine Evrard und Medienkünstler und Performer Darko Dragičević widmen sich dem Akt Umarmung und präsentieren als Teil ihres fortlaufenden Projektes „embrace“ einen ersten performativen Einblick in ihre bisherige Recherche.
Wenn Westdeutsche dem Osten erklären, er solle doch mal ein großes überregionales Medium gründen
Durchs Wasserglas betrachtet. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserZwei Beiträge großer westdeutscher Medien erfreuten uns am Freitag, 23. August. Einmal der „Spiegel“-Beitrag „MDR-Termin in Chemnitz. Wo rechts das letzte Wort hat“ über das erwartbare Versagen des MDR bei der Aufarbeitung der Ereignisse in Chemnitz vor einem Jahr. Und zum anderen die erstaunliche Empfehlung der „Zeit“: „Ostdeutsche Medien braucht das Land“.
Wird der Bund Sachsen endlich sagen, wann die Krafwerke wirklich vom Netz gehen?
Das Kraftwerk Boxberg in der Lausitz. Foto: Marko Hofmann

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Für alle LeserAm Donnerstag, 22. August, hat das Bundesministerium für Wirtschaft den Referentenentwurf für ein Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen (StStG) bekannt gegeben und zur Anhörung freigegeben. Pünktlich zu den beiden Landtagswahlen in den Kohleländern Sachsen und Brandenburg. Anders, als FDP-Landeschef Holger Zastrow meinte, ist das Geld schon mal zugesagt. Was freilich fehlt, sind die konkreten Ausstiegstermine.
Ein Jahr nach dem Mob: Landgericht Chemnitz verurteilt Syrer zu neuneinhalb Jahren Gefängnis
Pro Chemnitz und AfD gemeinsam am 1. September 2018 in Chemnitz. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserVor fast genau einem Jahr ist Daniel H. in Chemnitz gestorben. Nachdem bekannt wurde, dass es sich bei den Tatverdächtigen um Ausländer handelt, gingen tausende Rechtsradikale auf die Straße, um zu demonstrieren und zu randalieren. Das Landgericht Chemnitz hat nun einen Syrer zu einer Freiheitsstrafe von neun Jahren und sechs Monaten verurteilt. Die Entscheidung basierte auf einer einzigen Zeugenaussage.
1. FC Lokomotive Leipzig vs. FSV Optik Rathenow 2:0 – Lok siegt glücklich oder verdient?
Matthias Steinborn sorgte mal wieder für einen Treffer. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Für alle LeserNach dem spektakulären Erfolg gegen Energie Cottbus hat Lok Leipzig einen verdienten 2:0-Heimsieg gegen Optik Rathenow eingefahren. Vor 2.763 Zuschauern im Bruno-Plache-Stadion brauchten die Blaugelben wie erwartet Geduld. Erst nach der Pause trafen Soyak und Steinborn für den alten und neuen Tabellenführer 1. FC Lok. Der Führungstreffer sorgte anschließend für Diskussionen.
Fridays For Future legt 10-Punkte-Forderungen zur sächsischen Landtagswahl vor
Fridays For Future demonstrieren in Leipzig. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserDie sächsischen Gruppen von „Fridays For Future“ haben es schon deutlich gesagt: Die Landtagswahl ist eine Klimawahl. Die Sachsen haben es in der Hand, Parteien in die Regierung zu wählen, die das Land wirklich fit machen wollen für eine Zeit nach der Kohle. Und die auch die anderen Aspekte des Klimawandels mitdenken. Es wird eine Kraftanstrengung. Aber was wird aus einem Land, das zu feige ist, Herausforderungen anzunehmen? Am Freitag, 23. August 2019, hat FFF seine Forderungen an die sächsische Politik vorgestellt.
Probefahrt, Reparaturbetrieb und die erstaunliche Frage nach der Mündigkeit in einem kontrollbesessenen System
Leipziger Zeitung Nr. 70. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserEs sind immer wieder Sätze von Kolleg/-innen in der jeweils neuen „Leipziger Zeitung“ (die Nr. 70 liegt jetzt überall, wo es gute Zeitungen zu kaufen gibt), die so einen kleinen Aha-Moment ergeben, auch wenn die Themen in der Zeitung von uns meist lange vorher schon angedacht und geplant sind. So auch unsere Recherche-Tour in die Erinnerungswelt der DDR. Was davon ist heute noch wirksam? Oder hängt uns die 1990 Abgewickelte immer noch am Hacken?
Meint das Berlin-Institut wirklich echte Teilhabe oder doch nur wieder den alten Spruch „Ohne Geld biste nix“?
Die Cluster-Karte des Berlin-Instituts. Karte: Berlin-Institut, Teilhabeatlas

Karte: Berlin-Institut, Teilhabeatlas

Für alle LeserAm Gelde hängt, zum Gelde drängt doch alles, könnte man in freier Interpretation nach Goethe sagen, wenn man das studiert, was das Berlin-Institut „Teilhabeatlas Deutschland“ nennt und am Donnerstag, 22. August, in Berlin vorgestellt hat. Das Original von Goethe klingt freilich so: „Nach Golde drängt, Am Golde hängt / Doch alles. Ach wir Armen!“ Als hätte er geahnt, was aus einem Land wird, in dem Geld Politik macht. Ziemlich notdürftige, wie man meinen könnte.
ADFC Sachsen hofft, dass der Radverkehr nach der Sachsenwahl endlich von der Kriechspur kommt
Radfahrerinnen im Clara-Zetkin-Park. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNachdem frühere Regierungszeiten meist eher einem stillen Verzweifeln glichen – so aus Radfahrerperspektive –, weil der Bau neuer Straßen für Autos immer wichtiger war als Investitionen ins Radwegenetz, war mit der CDU/SPD-Regierung seit 2014 zumindest die Hoffnung verbunden, dass jetzt endlich die Bremsen gelöst und viele Radwege gebaut werden. Aber irgendwie blieb's doch wieder beim Schneckentempo, resümiert der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Sachsen.