25.4 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Annekatrin Klepsch (Linke): In Sachsen fehlt studentischer Wohnraum

Anzeige
Werbung

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Werbung

    Zu den fehlenden Wohnheimplätzen für Studierende In Sachsen erklärt die hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag, Annekatrin Klepsch: Freie Wohnheimplätze in Sachsens Universitätsstädten sind nach wie vor rar. Das geht aus der Antwort der Staatsregierung auf meine Kleine Anfrage nach dem „Bedarf an Wohnheimplätzen für Studierende an Hochschulen“ hervor.

    Mit Ausnahme Leipzigs übersteigt überall die Nachfrage das Angebot. Der Anteil an nichtbewilligten Anträgen auf einen Wohnheimplatz im Wintersemester 2014/2015 schwankt zwischen 21,4 % in Dresden und 57,3 % in Chemnitz-Zwickau. In Freiberg beträgt die Quote der Ablehnung von Anträgen 51,8 %.

    Während in Dresden 697 Anträge nicht berücksichtigt werden konnten, waren das in Chemnitz-Zwickau 1157 Anträge und in Freiberg immerhin noch 564. Die hohe Zahl an nichtbewilligten Anträgen auf einen Wohnheimplatz begründen die Studentenwerke zumeist mit der fehlenden Kapazität. Mit anderen Worten: Den Studentenwerken fehlt schlicht das Geld, um ausreichenden studentischen und barrierefreien Wohnraum zu schaffen. Sie beziffern den Investitionsbedarf insgesamt auf mehr als 50 Mio. €.

    Angesichts steigender Mieten und eines sinkenden Angebots an kleinen preiswerten Wohnungen im privaten Markt wird es zu einer wachsenden Nachfrage nach Wohnheimplätzen kommen. Eine Entspannung der angespannten Wohnheimsituation ist also nicht in Sicht.

    Weil aber niedrige Lebenshaltungskosten am Studienort für potentiellen Studieninteressenten ein wichtiges Kriterium für die Wahl des Studienortes sind, mithin die Aufgabe der Studentenwerke und deren angemessene Finanzierung kein sozialstaatlicher Luxus sind, sondern eine Investition mit hoher Bedeutung für die Wirtschafts- und Arbeitsmarktentwicklung, wird Die Linke in den anstehenden Verhandlungen zum Haushalt 2015/2016 darauf drängen, dass die staatlichen Zuschüsse an die Studentenwerke auf ein bedarfsdeckendes Niveau erhöht werden, um sie insbesondere bei der Schaffung zusätzlicher Wohnheimplätze zu unterstützen.

    Landtags-Drucksache 6/ 837
    http://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=837&dok_art=Drs&leg_per=6&pos_dok=202

    Anzeige
    Werbung

    Mehr zum Thema

    Mehr
      Anzeige
      Werbung

      Topthemen

      - Werbung -

      Aktuell auf LZ

      Anzeige
      Anzeige
      Anzeige