5.2 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Umfrage zur Standortzufriedenheit der Unternehmer: IHK und HWK attestieren Markranstädt ein hervorragendes Ergebnis

Mehr zum Thema

Mehr

    Bereits 2009 führten die Industrie- und Handelskammern (IHK) zu Leipzig und Halle-Dessau sowie die Handwerkskammern (HWK) Halle (Saale) und zu Leipzig eine Unternehmensbefragung zur Standortzufriedenheit in Mitteldeutschland durch. Nach fünf Jahren wurde die Befragung jetzt wiederholt. Vertreter der IHK und HWK stellten die Ergebnisse für die Stadt Markranstädt Bürgermeister Jens Spiske und der Ersten Beigeordneten Beate Lehmann vor.

    Wie bereits 2009 konnte Markranstädt sein hervorragendes Ergebnis behaupten und wurde bei 33 von 36 Faktoren besser bewertet als der mitteldeutsche Durchschnitt. Die Bestnote „sehr zufrieden“ erlangt die Stadt bei der regionalen und überregionalen Verkehrsanbindung. Ebenso punktet sie bei Gebühren, der Höhe der Gewerbe- und Grundsteuer, bei Freizeit-, Kultur- und Sportmöglichkeiten sowie dem Thema Allgemeine Sicherheit/Ordnung/Sauberkeit.

    Die Herausforderungen hinsichtlich der Fachkräfte am Arbeitsmarkt, die sich bereits bei der regen Diskussion zum letzten Unternehmerfrühstück zeigten, werden durch die Ergebnisse der aktuellen Umfrage bestätigt. So sind die Markranstädter Unternehmer am wenigsten zufrieden bei den Faktoren „Ausbildungsreife der Schulabgänger“, „Verfügbarkeit von Hochschulabsolventen“ sowie „Verfügbarkeit von Facharbeitern/Meistern“. Daran wird wiederholt die Problematik des Fachkräftemangels deutlich, die viele Kommunen trifft. Dringlichste Herausforderung bleibt – wie bereits 2009 – das Thema Breitband/Internet-Verbindung, dessen Ausbauqualität und Verfügbarkeit. Ein zunehmend wichtiger Faktor bei Entscheidungen zum Unternehmensstandort.

    Im Vergleich zur Analyse aus dem Jahr 2009 verbessert sich Markranstädt bei der Höhe der Sondernutzungsgebühren, regionaler und überregionaler Erreichbarkeit sowie der Verfügbarkeit von Parkplätzen. Beim Angebot zur Kinderbetreuung musste die Stadt Verluste hinsichtlich der Zufriedenheit hinnehmen. Den Bedarf hat die Stadt jedoch bereits im Vorfeld erkannt und mit dem Beschluss zum Bau einer neuen Kindertagesstätte reagiert, sodass sich die Situation in Zukunft deutlich entspannen wird.

    Bürgermeister Jens Spiske ist mit dem Ergebnis der Analyse zufrieden. „Damit wird uns aufgezeigt, wo Markranstädt seine Stärken hat und wo wir nachlegen müssen“, erklärt er. „Mit den Bausteinen ‚Markranstädter Unternehmermesse‘ und der ‚Offensive Schule-Wirtschaft‘ werden wir dem Thema Fachkräftemangel weiter begegnen und die Angebote ausbauen. Hier sind wir jedoch auf die Unterstützung unserer Schulen und die Rückmeldungen der Unternehmer angewiesen.“

    Topthemen

    - Werbung -

    Aktuell auf LZ