17.4 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Sarah Buddeberg (Linke): Zurück ins Mittelalter? Äußerungen des designierten Landesbischofs zu Homosexualität nicht hinnehmbar

Anzeige
Werbung

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Werbung

    Carsten Rentzing, der morgen in sein Amt als Landesbischof eingeführt wird, betont in einem Zeitungsinterview, "dass die homosexuelle Lebensweise nicht dem Willen Gottes entspricht. Diese Aussagen der Bibel machen es mir persönlich schwer, jemandem zu raten, dass er seine Homosexualität leben solle". Inzwischen wird er dafür auch innerhalb der Landeskirche kritisiert.

    Dies kommentiert Sarah Buddeberg, Gleichstellungs- und Queerpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke:  Diese offene Diskriminierung und zudem reaktionäre Haltung gegenüber gleichgeschlechtlichen Paaren ist empörend. Mit dieser Äußerung zeigt sich der Landesbischof als ewig gestrig. Er ist offenbar nicht bereit, eine offene, diskriminierungsfreie Kultur in der Kirche zu leben. Stattdessen befürwortet Carsten Rentzing in seiner herausragenden Position offen Diskriminierungen. Besonders vor dem Hintergrund, dass auch in Sachsen nach wie vor selbsternannte „Homoheiler“ ihr Unwesen treiben, erwarte ich von der Landeskirche eine deutliche Distanzierung!

    Dabei sind die Kirchmitglieder in dieser Frage weitaus offener und toleranter. Befragungen unter Kirchenmitgliedern zufolge stimmen mehr als zwei Drittel für eine offenere Haltung der Kirche gegenüber Homosexuellen. Damit teilt die Mehrheit der Kirchenmitglieder die diskriminierende Haltung des neuen Landesbischofs nicht.

    Anzeige
    Werbung

    Mehr zum Thema

    Mehr
      Anzeige
      Werbung

      Topthemen

      - Werbung -

      Aktuell auf LZ

      Anzeige
      Anzeige
      Anzeige