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Staatsminister Gemkow geht verstärkt gegen Cybercrime vor

Von SMJus - Sächsisches Staatsministerium der Justiz
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    Justizminister Sebastian Gemkow hat heute den Startschuss für die Zentralstelle Cybercrime Sachsen (ZCS) gegeben. Die Zentralstelle ist bei der Generalstaatsanwaltschaft Dresden angesiedelt und wird ab 15. März 2016 Internetstraftaten bekämpfen.

    Staatsminister Gemkow: „Wirtschaft und Gesellschaft sind existenziell von der Nutzung digitaler Informations- und Kommunikationsmedien abhängig. Das hat aber auch zur Folge, dass Cyberkriminellen immer mehr Tatgelegenheiten eröffnet werden. Aufgabe der Justiz ist es, diese immer weiter um sich greifende Kriminalitätsform entschlossen zu bekämpfen.“

    Dazu wird die neu eingerichtete Zentralstelle ZCS einen entscheidenden Beitrag leisten. Ihre Aufgaben beruhen im Wesentlichen auf drei Säulen: Zum einen fungiert sie als Ansprechpartner und Koordinierungsstelle für alle mit Internetkriminalität befassten Ermittler. Zum anderen organisiert sie die Aus- und Fortbildung der sächsischen Staatsanwälte auf diesem Gebiet. Schließlich wird sie besonders herausgehobene Ermittlungsverfahren im Bereich Cybercrime selbst führen.

    Weiter sagte Gemkow: „Mit der neuen Zentralstelle sorgen wir dafür, dass die Ressourcen von Staatsanwaltschaften und Polizei noch besser miteinander vernetzt werden. Dadurch wird der Austausch von Informationen und Sachkompetenz zwischen den Ermittlern und Experten aller beteiligten Stellen erleichtert.“

    Organisatorisch ist die Zentralstelle in die Abteilung III der Generalstaatsanwaltschaft Dresden integriert, bei der auch die Integrierte Ermittlungseinheit Sachsen (INES) besteht.

    Generalstaatsanwalt Klaus Fleischmann: „Unser Leben in der Computergesellschaft ist in vieler Hinsicht virtuell, freilich sind die hiermit verbundene Kriminalität und die hieraus resultierenden Schäden real. Die Staatsanwaltschaften in Sachsen werden diese Herausforderung annehmen.“

    Es werden neben dem Leiter der Zentralstelle zunächst zwei Staatsanwälte und ein IT-Spezialist tätig sein.

    „Ich bin überzeugt“, so der Minister, „dass wir mit einer Kompetenzbündelung die Schlagkraft der sächsischen Staatsanwaltschaften im Kampf gegen Internetkriminalität nochmals verbessern. Mit der Zentralstelle stellen wir sicher, dass die Justiz im Wettlauf mit Cyberkriminellen langfristig gut aufgestellt ist. So können wir unsere Bürgerinnen und Bürger sowie die sächsische Wirtschaft besser schützen.“

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