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Großer Aktionstag für Menschen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen am 21. Mai

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    Zum mittlerweile achten Mal findet am 21. Mai 2016 unter dem Motto „Selbsthilfe bewegt!“ der Leipziger Selbsthilfe- und Angehörigentag statt. Ausrichter sind das Gesundheitsamt der Stadt Leipzig, die Universität Leipzig und der REHASPORT Leipzig e.V. (RSL). Die Veranstaltung richtet sich an Menschen mit psychischen, chronischen oder Suchterkrankungen, an Personen in Lebenskrisen oder gehandicapte Mitbürger sowie an deren Angehörige und Freunde.

    Der Aktionstag auf dem Gelände der Sportfakultät an der Jahnallee von 9:30 Uhr bis circa 15 Uhr lädt mit einem vielfältigen Programm zum Informieren, Ausprobieren und Mitmachen ein. Ina Klass von der Selbsthilfekontakt- und Informationsstelle der Stadt Leipzig (SKIS): „Die Betroffenen sollen sehen, das sie nicht allein sind mit ihrer Krankheit, Sucht oder Behinderung. Schädigungen, welcher Art auch immer, sind noch zu oft ein Anlass, sich zurückzuziehen. Der Aktionstag soll helfen, die Menschen wieder in die Mitte der Gesellschaft zurückzuholen und ihnen einen Anstoß zu geben, so dass aus einem „Ich müsste mal…“ ein „Ich bin dabei!“ wird.“

    Zahlreiche Selbsthilfegruppen aus der Region sind mit Informations- und Beratungsständen präsent. „Bisher liegen uns schon fast 40 Anmeldungen von Selbsthilfegruppen vor“, so Ina Klass. Das Themenfeld reicht dabei von Parkinsonkranken und Asthmatikern über Blinde und Sehbehinderte, Menschen mit Essstörungen bis hin zur Kontinenz-Selbsthilfe, Alkoholkranken und Depressionserkrankten.

    Weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung sind die Bewegungs- und Sportangebote. „Dass Sport und Bewegung grundsätzlich förderlich für die Gesundheit sind, steht außer Frage. Dazu kommt aber auch der gesellschaftliche Aspekt, das Gemeinschaftserlebnis, das wir mit diesen Sportangeboten bieten. Bei uns können die Besucher in den Sport hineinschnuppern und schauen, ob etwas Passendes für sie dabei ist“, so Heiko Marx, Geschäftsführer des RSL.

    Der Verein betreibt seit 20 Jahren die ARIADNE-Sportgruppe für psychisch kranke und suchtgefährdete Menschen. „Wir haben in dieser Zeit erkannt, dass sich gerade solche Personen in herkömmlichen Sportvereinen und Sportgruppen nicht wohl fühlen, weil natürlich der Leistungsgedanke meist im Vordergrund steht. Das vielzitierte Motto „Dabei sein ist alles“ wird bei uns daher wörtlich genommen“, erklärt Marx.

    Neben Sportarten wie Volleyball, Tischtennis, Badminton und Blindenfußball stehen auch Mitmachangebote wie Gymnastik, Yoga, Beckenbodentraining oder Rückenschule auf dem Programm des Aktionstages. Die Teilnahme an diesen Angeboten ist grundsätzlich kostenfrei, um vorherige Anmeldung wird aufgrund von Kapazitätsbeschränkungen gebeten.

    Informationen dazu und zum gesamten Programm des Tages findet man unter www.leipzig.de/selbsthilfe und telefonisch bei der SKIS unter der Nummer 0341-1236755.

    Bereits ausgebucht ist das zum neunten Mal ausgetragene integrative Fußballturnier „Cup of Pearl“ mit 16 gemeldeten Mannschaften. Unter den Teams sind neben Suchtkranken, psychisch Erkrankten auch Teilnehmer aus dem Maßregelvollzug sowie eine Mannschaft aus einer Leipziger Flüchtlingsunterkunft.

    Zum Rahmenprogramm des Aktionstages „Selbsthilfe bewegt!“ gehören auch Vorträge von Experten der AOK PLUS, ein Allergiemobil, Unterhaltungs- und Spielangebote für Kinder, ein Tanzauftritt einer Gruppe Hörgeschädigter sowie musikalische Darbietungen. Die auftretende Band „Trockenrock“ besteht aus Mitgliedern einer Selbsthilfegruppe für trockene Alkoholiker.

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