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Universität Leipzig bietet gemeinsamen Europa-Studiengang mit Universität in Budapest an

Die Universität Leipzig eröffnet am 11. Mai 2016 gemeinsam mit der Andrássy Universität in Budapest ein neues Doppel-Abschluss-Programm: Der praxisbezogene Masterstudiengang „European Integration in East Central Europe“ kombiniert Politik- und Wirtschaftswissenschaften und setzt seinen Schwerpunkt auf die Region Ostmitteleuropa. Studierende lernen in einer internationalen Studienatmosphäre in den beiden Städten Budapest und Leipzig. Die Auftaktveranstaltung in Budapest am 11. Mai wird von den Programmverantwortlichen Prof. Dr. Ellen Bos und Dr. Zoltán Tibor Pállinger von der Andrássy Universität sowie Prof. Dr. Astrid Lorenz von der Universität Leipzig geleitet.

Die Exklusivität und das Betreuungsverhältnis des Studienprogrammes in zwei renommierten Städten der Ostmitteleuropa-Forschung bieten neue Chancen des europäischen akademischen Austauschs.

„Mit dem klaren Profil Politik und Wirtschaft ist dieser Europa-Studiengang in Deutschland einzigartig. Das Double-Degree-Programm verbindet die besonderen Stärken beider Hochschulstandorte mit perfekt aufeinander abgestimmten Lehrangeboten. Ein internationales Studium und zwei Universitätsabschlüsse – in European Integration in East Central Europe plus Internationale Beziehungen – davon werden die Absolventen beim Berufseinstieg unmittelbar profitieren“, sagt Prof. Dr. Astrid Lorenz vom Institut für Politikwissenschaft der Universität Leipzig.

Bewerbungen für den neuen Studiengang sind bis 31. Mai 2016 möglich. Im Double-Degree-Programm verbringen die Studierenden das erste Studienjahr an der Andrássy Universität in Budapest. Studienbeginn ist der 1. September 2016. Sie erhalten neben dem Abschluss „M.A. European Integration in East Central Europe“ der Universität Leipzig den Abschluss „Internationale Beziehungen“ der Andrássy Universität. Die Studierenden des Doppelmasterprogramms lernen in beiden Städten, besuchen gemeinsame Seminare und bilden internationalen Lernpartnerschaften.

Der Studiengang bietet Bachelor-Absolventen mit sozialwissenschaftlichen Vorkenntnissen ein berufsfeldorientierendes Master-Studium, das sie gezielt auf unternehmerische, politische oder gesellschaftliche Tätigkeiten in Ostmitteleuropa oder Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Europäischen Union vorbereitet. Er beschäftigt sich mit der Integration und Europäisierung von Wirtschaft und Politik innerhalb der EU sowie der Internationalisierung politischer und wirtschaftlicher Prozesse seit Ende des 20. Jahrhunderts.

Der Studiengang kann entweder als international-integriertes Double-Degree-Programm mit der Andrássy Universität Budapest oder als Programm mit einfachem Abschluss an der Universität Leipzig studiert werden. Fachspezifische Zugangsvoraussetzungen sind in der Regel ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss im Fach Politikwissenschaft oder in einem sozialwissenschaftlichen oder philologischen Fach bzw. ein Nachweis darüber, dass bei geordnetem Studienverlauf dieser Abschluss bis zum Beginn des Masterstudiums erreicht werden kann. Zudem werden fortgeschrittene Kenntnisse in Deutsch und Englisch verlangt. Da der Master über eine begrenzte Aufnahmekapazität verfügt, wird aus den eingegangenen Bewerbungen, welche die fachspezifischen Zulassungsvoraussetzungen erfüllen, eine Auswahl getroffen. Insgesamt werden zehn Studierende aufgenommen – fünf von Leipziger und fünf von Budapester Seite. Der Master-Studiengang dauert zwei Jahre.

Die Universität Leipzig erhebt keine Studiengebühren. Es fällt lediglich der Semesterbeitrag an. Für das Double-Degree-Programm mit der Andrássy Universität Budapest werden für die Zeit in Budapest (erstes und zweites Fachsemester) Studiengebühren der Andrássy Universität erhoben. Die Finanzierung über das Erasmus-Programm und gegebenenfalls auch über den Deutschen Akademischen Austauschdienst ist möglich.

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Michael Kiwanuka. © 13Artists

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Verkehrsunfall an der Kreuzung Friedrich-Ebert-Straße / Käthe-Kollwitz-Straße. Foto: Ralf Julke

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