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Neue Löwenhaltung im Zoo Leipzig

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    Abschied von Matadi: Der knapp 15-jährige Löwenkater (seit Oktober 2002 in Leipzig) wird am Donnerstag den Zoo Leipzig verlassen und im Tierpark Jaderpark in Niedersachsen ein neues Zuhause bekommen. Seit dem Tod von Löwenweibchen Luena im letzten Jahr bemühte sich der Zoo Leipzig, für Matadi eine neue Partnerin zu finden, auch wenn ältere Löwenmännchen generell - wie in der Natur vorkommend - einzeln gehalten werden können. Im Tierpark angekommen wird er auf die zehnjährige Katze Zuri treffen, mit der er vergesellschaftet werden soll. Der Jaderpark hatte erst kürzlich seinen Kater verloren und wandte sich deshalb an den Zoo Leipzig.

    „Die Entscheidung, Matadi abzugeben, ist uns nicht leicht gefallen, wissen wir doch um seine Beliebtheit hier in Leipzig. Allerdings steht das Wohl des Tieres im Vordergrund, und mit 15 Jahren hat Matadi mit etwas Glück noch einige Lebensjahre vor sich. Die Abgabe eröffnet uns aber auch die Möglichkeit, das seit 2010 vorangetriebene Projekt der Haltung einer neuen afrikanischen Löwenunterart in Leipzig und Europa umsetzen zu können“, erklärt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Nach erfolgtem Transfer von Matadi werden in den nächsten Tagen zwei junge männliche Löwen nach Leipzig kommen. Die beiden Löwenjungen sollen in Leipzig künftig in einem neu aufzubauenden Rudel gehalten werden und die Zucht ermöglichen.

    Seit dem Jahr 2010 führte der Zoo Leipzig federführend und mit Unterstützung des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung Berlin genetische Untersuchungen an Zoolöwen und Proben von Löwen verschiedener geographischer Herkünfte in Afrika durch. Das in Abstimmung mit dem Europäischen Zooverband EAZA verfolgte Ziel ist der Aufbau einer reinblütigen afrikanischen Löwenpopulation bekannter geographischer Herkunft in Europa.

    „Als bekannter Löwenzoo ist es uns ein Herzensanliegen, das Wappentier der Stadt weiterhin zu halten und mit dem Aufbau einer neuen Zuchtlinie unseren Auftrag als Zoo für den Erhalt und den Schutz von Tierarten umzusetzen“, führt Junhold an.

    Die Umsetzung des Projektes inklusive des Aufbaus eines Zuchtbuches für Afrikanische Löwen wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Gegenwärtig werden nur Asiatische Löwen in einem europäischen Zuchtbuch gemanagt.

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