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Marion Junge (Linke) zum Tag des Ehrenamtes: Anerkennung statt Ausbeutung

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    Zum heutigen Internationalen Tag des Ehrenamtes erklärt Marion Junge, Sprecherin für Bürgeranliegen der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag: Anlässlich des heutigen Internationalen Tag des Ehrenamtes bedanke ich mich bei den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für Ihre engagierte und gemeinnützige Arbeit. Durch das Ehrenamt ist unsere Gesellschaft reicher, vielfältiger und bunter!

    Ich finde es aber beschämend, dass die ehrenamtliche Arbeit in unserem Land viel zu wenig Anerkennung und Unterstützung erhält. Kritikwürdig ist zudem der Trend, an öffentlich finanzierter sozialer Arbeit zu sparen und sie quasi auf Ehrenamtliche abzuwälzen.

    Gerade die notwendige Tafelarbeit ist ein Armutszeugnis für eine gescheiterte Sozialpolitik in unserem Land. Im reichen Deutschland nimmt die Armut und somit der Versorgungsbedarf durch die Tafeln u.a. soziale Einrichtungen weiter zu. Die jetzige Förderung des Ehrenamtes in Sachsen mit 40 Euro für mindestens 20 Stunden Ehrenamtsarbeit pro Monat ist weder angemessen noch anerkennend.

    Ehrenamtliche dürfen nicht länger ausgebeutet werden, sondern müssen die entsprechende Anerkennung erhalten. Das Bewusstsein für diese politische Herausforderung möge durch den heutigen Tag des Ehrenamtes gestärkt werden. Handeln aber müssen wir selbst – zum Beispiel in der Landespolitik.

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