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Festakt zum Frauentag: „Bräute“ am 11. März im Sächsischen Landtag

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping hat das Theater der Jungen Welt eingeladen, den Festakt zum internationalen Frauentag am 11. März im Sächsischen Landtag künstlerisch zu gestalten. Das TdJW wird zwei Ausschnitte aus der aktuellen Tanz-Theater-Produktion „Bräute“ zeigen, die sich mit den vielschichtigen aktuellen wie historischen Rollen der Braut auseinandersetzt.

„Bräute“ hatte am 2. März im Theater der Jungen Welt Premiere. In dem Tanz-Theater-Stück entfalten zwei Tänzer und fünf Schauspieler das Panorama von Liebe, Braut-Sein und Partnerschaft. Ausgehend vom Platonschen Mythos des Kugelmenschen, über Hochzeitrituale in verschiedenen Kulturen bis zum Konsumterror der Hochzeitsplanung zeigt das Stück spielerisch die verschiedenen Facetten des Themas Braut und lässt auch brutale Praktiken wie etwa das Phänomen der Kindsbräute nicht aus. Die Inszenierung in der Regie von Heike Hennig wurde gefördert aus Mitteln des Theaterpreises des Bundes 2015.

Es ist nicht die erste Zusammenarbeit mit Staatsministerin Petra Köpping. In der vergangenen Spielzeit hatte sie die Schirmherrschaft für die Produktion „Brennpunkt: X“ übernommen, bei dem elf Geflüchtete und fünf Schauspieler zusammen ein Stück zu Migration und Ankommen in Deutschland entwickelt haben.

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Im Abtnaundorfer Park. Foto: Ralf Julke

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Geändertes Umweltinformationsgesetz in Sachsen: Ein Ups von der SPD-Fraktion
Der Lausitzer Energiekonzern LEAG will den Tagebau Nochten im Örtchen Mühlrose weiterführen – wofür 200 Menschen umgesiedelt werden sollen. Foto: Fritz Brozio

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Für alle LeserIm Laufe des 20. Februar 2019 nahm die SPD-Fraktion im sächsischen Landtag zum überraschend geänderten Umweltinformationsgesetz (UIG) Stellung. Und man räumt ein, dass die nun weiter verstärkte Intransparenz in der Kohlebranche Sachsens eine Art Kollateralschaden darstellt. Was man sehr bedauere. Um genau diese Erklärung im letzten Satz der Wortmeldung eigenhändig wieder abzuräumen. Und irgendwie doch mitzuteilen: tja, Pech gehabt, Greenpeace. Der Sächsische Rechnungshof soll doch lieber keine Auskunft über Umweltinformationen und Finanzen der Kohlekonzerne erteilen.
„Lieber Haft als Kohlekraft“: Klimaaktivisten besetzen erneut Bagger im Tagebau Schleenhain
Protest gegen den Kohleabbau. Foto: Reisegruppe Digger

Foto: Reisegruppe Digger

Für alle LeserZum zweiten Mal in diesem Monat haben Klimaaktivisten einen Kohlebagger im Tagebau Vereinigtes Schleenhain besetzt. Sie protestierten damit gegen den Kohleabbau, aber auch gegen die Inhaftierung anderer Aktivisten. So befinden sich nach mehr als zwei Wochen immer noch drei Personen, die einen Bagger in der Lausitz besetzt hatten, im Gefängnis. Ein Amtsgericht verurteilte zudem eine ehemalige Bewohnerin des Hambacher Forstes in erster Instanz zu einer Freiheitsstrafe.
Am 3. April im Haus Auensee: The KOOKS – Tour 2019 mit Special Guests Blossoms
The Kooks. Lets go sunshine PR

The Kooks. Lets go sunshine PR

The Kooks melden sich mit ihrem lang ersehnten, fünften Studioalbum „Let’s Go Sunshine“ mit einer ungestümen, mutigen Mischung aus Melancholie und Euphorie zurück. Seit 2015 arbeitete die Band an dem Album, und bereits während ihrer grandiosen, bei uns komplett ausverkauften Best-of-Tour, die sie rund um die Welt führte, haben die Briten immer wieder an den neuen Songs gefeilt und sie ansatzweise schon live vorgestellt.
Das Sächsische Umweltinformationsgesetz wurde Ende 2018 geändert, um Greenpeace von Kohleinformationen abzuschneiden
Der Tagebau in Deutzen. Foto: Matthias Weidemann

Foto: Matthias Weidemann

Für alle LeserEinen ziemlich dicken Hund hat jetzt netzpolitik.org aufgedeckt. Denn bislang gab es in Sachsen noch eine winzige Möglichkeit, Zahlen zu den Sicherungsleistungen für die Braunkohletagebaue zu bekommen – über den Landesrechnungshof. Ein Weg, den Greenpeace nutzen wollte und den jetzt die sächsische Regierungskoalition durch eine flotte Änderung im Umweltinformationsgesetz (UIG) verbaut hat.