In einem Beileidsschreiben an den russischen Präsidenten hat Ministerpräsident Stanislaw Tillich sich bestürzt über den Anschlag in St. Petersburg gezeigt und das Mitgefühl der Menschen in Sachsen und auch seine persönliche Anteilnahme bekundet. „Zu dem feigen und menschenverachtenden Anschlag am gestrigen Tag in St. Petersburg übermittle ich Ihnen meine ganz persönliche Anteilnahme und die der Sächsischen Staatsregierung und der Bürgerinnen und Bürger Sachsens“, betonte Tillich in dem Kondolenzschreiben vom Dienstag an Präsident Wladimir Putin.

„St. Petersburg ist die Partnerstadt unserer Landeshauptstadt Dresden und viele Menschen aus Sachsen haben diese wunderschöne Stadt schon besucht. Deshalb sind wir in besonderer Weise mit dem Schicksal der Menschen in St. Petersburg verbunden und trauern gemeinsam mit Russland um die Toten und wünschen den Verletzten baldige und vollständige Genesung.“

Weiter heißt es in dem Schreiben: „Es bleibt eine unserer wichtigsten Aufgaben, dem Terror entschieden entgegenzutreten und den Bürgerinnen und Bürgern unserer Länder ein Leben in Sicherheit und Freiheit zu ermöglichen.“

Kondolenzschreiben gingen gleichzeitig auch an den Gouverneur von St. Petersburg, Georgi Poltawtschenko, und an den russischen Vorsitzenden der Deutsch-Russischen Freundschaftsgruppe des Bundesrates, Valery Ponomarew.

In eigener Sache: Lokaler Journalismus in Leipzig sucht Unterstützer

https://www.l-iz.de/bildung/medien/2017/03/in-eigener-sache-wir-knacken-gemeinsam-die-250-kaufen-den-melder-frei-154108

Keine Kommentare bisher

Schreiben Sie einen Kommentar