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Linke diskutiert Gentrifizierung: Die Kommodofizierungslücke. Gentrifizierung und Stadtentwicklungspolitik in London, Berlin und St. Petersburg

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    Die Leipziger Linke bleibt beim Thema Wohnungspolitik am Ball und lädt dazu am Freitag, dem 19. Mai 2017, um 18:00 Uhr zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema Aufwertung ein. Unter dem Motto: „Die Kommodifizierungslücke. Gentrifizierung und Stadtentwicklungspolitik in London, Berlin und St. Petersburg“ informiert der Berliner Stadtsoziologe Dr. Matthias Bernt über die sozialen Folgen der Aufwertung innerstädtischer Wohnviertel.

    In seinem Vortrag wird das Verhältnis von Gentrifizierung und staatlichen Politiken am Beispiel von London-Barnsbury, Berlin-Prenzlauer Berg und der Innenstadt von St. Petersburg diskutiert. Er zeigt dabei auf, wie sich die Aufwertungsprozesse von Ort zu Ort unterscheiden. Dabei wird deutlich, dass der Staat diesen Prozess fördern, aber auch verhindern, bremsen und modifizieren kann. Strategien gegen Gentrifizierung benötigen daher vor allem eine Analyse von aktueller Wohnungspolitik.

    Der Pressesprecher der Leipziger Linken, Kay Kamieth, ergänzt dazu: „Gentrifizierung, die Aufwertung innenstadtnaher Wohnviertel und die Verdrängung einkommensschwacher Bewohnerinnen und Bewohner, ist in den meisten Großstädten ein regelmäßiger Begleiter der Stadtentwicklung. In all diesen Städten sind Aufwertungsprozesse in die Logik kapitalistischer Wohnungsmärkte eingebettet und sie folgen gesellschaftlichen Veränderungen, die zu einer hohe Nachfrage nach innenstadtnahem Wohnen und einer entsprechenden Steigerung der Mietpreise führen. Gleichzeitig lassen sich aber auch Unterschiede zwischen den Gentrifizierungsprozessen an unterschiedlichen Orten finden. Wie sich diese Prozesse sozial gerecht gestalten lassen, und welche Schlussfolgerungen für die Situation in Leipzig daraus zu ziehen sind, steht für uns als Linke dabei im Mittelpunkt der Debatte.“

    Die Veranstaltung findet im Liebknecht-Haus, Braustraße 15, statt. Der Vortrag ist offen für alle Interessierten und der Eintritt ist frei.

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