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Polizeibericht, 16. August: Fußgängerin angefahren, Einbruch, Wahlplakate besprüht

An der Kreuzung Witzgallstraße übersah ein Kombi beim Abbiegen eine Fußgängerin und erfasste diese. Der/die Autofahrer/in fuhr jedoch einfach weiter +++ In der Markkleeberger Straße suchten Einbrecher ein Einfamilienhaus heim +++ In Belgern-Schildau wurden Plakate der Linkspartei mit Hakenkreuzen besprüht – In allen Fällen sucht die Polizei nach Zeugen.

Fußgängerin angefahren – vom Unfallort geflüchtet

Der Fahrer/die Fahrerin eines Pkw war gestern Morgen, 07:35 Uhr, auf der Riebeckstraße in Richtung Prager Straße unterwegs. An der Kreuzung Witzgallstraße bog er nach rechts ab. Dabei beachtete er eine Fußgängerin (17) nicht. Es kam zur seitlichen Berührung. Die Jugendliche stürzte und verletzte sich. Der/die Autofahrer/in fuhr einfach weiter, ohne sich um die Verletzte zu kümmern. Zum Pkw ist nur bekannt, dass es sich um einen weißen Kombi handeln soll. Im Fahrzeug saß nur der Fahrer/die Fahrerin.

Zu diesem Unfall sucht die Polizei dringend Zeugen. Wer kann Hinweise zum genauen Unfallhergang sowie zum Fahrzeug und zum/zur Fahrer/in geben? Diese wenden sich bitte an die Verkehrspolizeiinspektion Leipzig, Telefon 0341/255-2810 (tagsüber) oder 0341/255-2910 (nachts).

Einbruch in ein Einfamilienhaus

Unbekannte Täter drangen gestern tagsüber gewaltsam in ein Einfamilienhaus in der Markkleeberger Straße ein, indem sie eine Terrassentür gewaltsam einschlugen. Anschließend durchsuchten sie sämtliche Räume, Behältnisse und Schränke. Nach einer ersten Übersicht entwendeten die unbekannten Täter eine Digitalkamera, zwei Laptops, zwei Handys und eine Goldkette. Die Höhe des Stehl- und Sachschadens steht noch aus.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Südost, Richard-Lehmann-Straße 19 in 04177 Leipzig, Tel. (0341) 3030-100 zu melden.

Wahlplakate besprüht

Unbekannte Täter besprühten in der der Nacht zum Dienstag in Belgern-Schildau, OT Sitzenroda, sechs Wahlplakate der Partei „DIE LINKE“ mit Hakenkreuzen. Die Plakate waren am Ortseingang und Ausgang an der S 24 in einer Höhe von drei bis vier Metern angebracht. Die Plakate wurden durch die Beamten sichergestellt und ein Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Sachbeschädigung eingeleitet.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Torgau, Husarenpark 21, 04860 Torgau, Tel. (03421) 756-100 zu melden.

Motorrad gestohlen, drei Tatverdächtige gestellt

Zwei Anwohner (w./m.) meldeten sich gestern Nachmittag bei der Polizei und teilten mit, dass auf dem Innenhof zwei Männer an einem Motorrad hantieren, eine Frau aus dem Haus daneben steht und sie den Verdacht des Diebstahls hegten. Wenig später trafen Polizeibeamte am Tatort ein und überprüften die Honda. Diese war kurzgeschlossen und offenbar auf der Kleiststraße gestohlen worden. Die Halterin (38) konnte noch nicht erreicht werden. Der Zeuge gab an, dass sich die beiden des Öfteren bei der Frau aufhalten. Die Beamten klingelten an der Wohnungstür der 33-Jährigen. In diesem Mietbereich befanden sich auch die zwei von den Zeugen beschriebenen Männer (26, 37).

Dem Trio wurde der Tatvorwurf der Hehlerei unterbreitet. Zur Herkunft des Motorrades gab der Ältere keine Auskunft, während sein Komplize angab, dass es einem Kumpel gehöre und bereits Personen an dem Zweirad herumgeschraubt hätten. Alle drei mussten mit aufs Revier, äußerten sich jedoch in der Beschuldigtenvernehmung nicht. Die Beamten stellten noch einen Helm sowie eine Skibrille in der Nähe des Motorrades fest und beides sicher. Zudem fanden die Beamten im Rucksack des 26-Jährigen ein Paar Motorradhandschuhe sowie diverses Einbruchswerkzeug. Die beiden Männer wurden nach den polizeilichen Maßnahmen in das Zentrale Polizeigewahrsam gebracht. Die Ermittlungen dauern an.

Gefährliches Fallrohr

Am Dienstagnachmittag versuchte in der Blücherstraße ein 24-Jähriger vor der Polizei zu fliehen, stieg dazu aus dem Dachfenster eines Mehrfamilienhauses, versuchte am Regenfallrohr hinunterzurutschen, rutschte dabei aber ab und fiel zehn Meter in die Tiefe. Dabei verletzte sich der Tunesier schwer und musste im Krankenhaus stationär intensivmedizinisch behandelt werden. Was war passiert? Gegen 15:00 Uhr sprach ein 23-jähriger Libanese bei der Polizei vor. Er würde mit einem Libyer zusammen wohnen, der derzeit in sein Heimatland verreist wäre. Zuvor hätte er die Wohnung ohne Zustimmung seines Mitbewohners untervermietet. Die Untermieter hätten indes das Schloss ausgetauscht und ließen ihn nicht in die Wohnung. Auch hätten sie ihm Gewalt angedroht, falls er wiederkommen würde. Das wollten sich die Beamten dann näher ansehen. Als ihnen die Wohnungstür geöffnet wurde, ergriff ein Mann umgehend die Flucht, kletterte aus einem Fenster. Dann versuchte er, über das Fallrohr vom Dach in den Innenhof zu klettern.

Die Polizisten riefen ihm zu, er solle das unterlassen, er ließ aber nicht von seinem Handeln ab, sondern versuchte, am Fallrohr hinunterzurutschen. Dabei rutschte er ab und fiel ca. zehn Meter in die Tiefe. Er wurde umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Aufregung nutzte ein weiterer unrechtmäßiger Bewohner zur Flucht durch das Treppenhaus. Auch er kam nicht weit, der 22-jährige Libyer verstauchte sich auf der Straße den Fuß. Auch er musste medizinisch behandelt werden. Weiterhin verblieben in der Wohnung ein 27-jähriger Tunesier und eine 23-jährige Libyerin, die sich beide illegal aufhielten. Der Erstgenannte war nach erfolgter Abschiebung wieder eingereist. Die Polizisten überprüften die technischen Geräte, die in der Wohnung aufgefunden wurden. Dabei stellte sich heraus, dass zwei Laptops und eine Spielkonsole als gestohlen gemeldet waren. Jeder der Anwesenden behauptete, diese Geräte noch nie gesehen zu haben. Die Polizei ermittelt wegen illegaler Einreise, Hausfriedensbruch und besonders schwerem Diebstahl.

Während der Sprechzeiten

Während der Sprechzeiten einer Gemeinschafts-Arztpraxis in Yorckstraße schlich sich Montagnachmittag ein Unbekannter in einen Behandlungsraum, brach dort einen Schrank gewaltsam auf und entwendete ein Sparschwein und eine Geldkassette mit einem dreistelligen Bargeldbetrag sowie eine geringe Menge an handelsüblichen Schmerzmedikamenten. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Lkw-Fahrer bestohlen

Nur kurz halten, rein gehen und Bescheid sagen, dass man abladen will. So machte es ein Lkw-Fahrer am Dienstagnachmittag an einem Einkaufsmarkt in Rückmarsdorf. Diesen kurzen Moment, er sollte nicht länger als zwei Minuten gedauert haben, nutzte ein Dieb, der in das Führerhaus des Mercedes eindrang und die Geldbörse an sich nahm. Darin waren die Bargeldeinnahmen der Firma in oberer dreistelliger Höhe. Der Fahrer rief die Polizei. Vom Dieb fehlte jedoch jede Spur.

„Schläfer“ im Gewächshaus

Eigentlich klingt es amüsant, wenn ein Schlafender im Gewächshaus liegt. Den Mitarbeitern eines Baumarktes in Seehausen war aber gar nicht zum Lachen zumute. Hatten sie den 32–Jährigen bereits schon mehrfach im Gelände aufgegriffen und des Marktes verwiesen. Dennoch kam er immer wieder und suchte sich eine der Ausstellungsstücke als Heimstatt. Am Dienstagvormittag war es das Gewächshaus, in der letzten Woche ein ausgestelltes Holzhaus. Dabei hatte er jeweils ordentlich Schaden angerichtet, um in die Behausung hineinzukommen. Der Markt stellte Strafantrag wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch.

Genussmensch

Ein anonymer Bürgerhinweis führte die Gesetzeshüter gestern Nachmittag auf die Spur einer „Schnapsdrossel“. Sie solle noch im Auto, einem gelben Renault Megane Coupe, sitzen und vor sich hinträumen. Die Polizisten machten sich umgehend in die Spur und rauschten zum besagten Ort, dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Inselstraße. Als sie an dem Markt eintrafen, verließ die „Schnapsdrossel“, ein 55-jähriger Mann, gerade das Geschäft und lief wieder Richtung seines Coupe. Daraufhin fragten ihn die Gesetzeshüter, ob er mit dem Auto gefahren sei, was er postwendend bejahte. So erklärten sie ihm, dass er damit unter dem Verdacht steht, das Auto unter Einfluss von Alkohol geführt zu haben. Deshalb folgte auf dem Fuß eine Atemalkoholkontrolle, die einen Wert von 2,98 Promille zum Vorschein brachte. Damit stand fest, dass dem 55-Jährigen die Weiterfahrt untersagt wurde und die Ermittlungen wegen des ihm vorgehaltenen Tatvorwurfs aufgenommen wurden.

Aufregende Zeit des Schulwechsels

Es kann schon ziemlich aufregend sein, wenn Kinder einen Lebensabschnitt hinter sich lassen und frohen Mutes einem neuen entgegengehen – die Spannung, das Ungewohnte, die Aufregung, die Möglichkeiten. Und dann kann es doch einmal ein bisschen viel auf einmal sein und das was nicht in Vergessenheit geraten darf, ist spurlos aus dem Gedächtnis verschwunden. So muss es gestern Morgen dem Mädchen (11) ergangen sein, dass plötzlich nicht mehr wusste, wie es zur Schule kommt.

Die Kleine war am Dienstagmorgen mit der Straßenbahn der Linie 7 in Richtung Paunsdorf unterwegs. Sie hatte ganz offensichtlich die Station verpasst, an der sie hätte aussteigen müssen und war bei der Ankunft im Straßenbahnhof Paunsdorf sichtlich orientierungslos. Doch sie wusste sich zu helfen und bat den Straßenbahnfahrer um Hilfe. Dieser wiederum dachte an den altbewährten Spruch: „Polizei Dein Freund und Helfer!“. Schnell war die Telefonnummer zur Polizei gewählt und von da Hilfe erbeten. Da nun aber etliche Polizeistreifen in anderen Einsätzen unterwegs waren, fiel die Wahl auf eine des Autobahnrevieres. Die Gesetzeshüter nahmen das Mädchen in Obhut, beruhigten es und fuhren sie in die Schule nach Leutzsch. Jetzt war auch nachzuvollziehen, weshalb sie die Haltestelle, wo sie hätte aussteigen müssen, nicht finden konnte. Sie war mit der richtigen Straßenbahnlinie in die falsche Himmelsrichtung gefahren. Jedenfalls wurde das Mädchen in sorgsame Hände übergeben und die Eltern über den ungewollten Ausflug informiert.

Ein „Wischer“ und seine Folgen

Ein 78-jähriger Fahrer eines Pkw Ford Focus fuhr gestern Abend die Bösdorfer Straße entlang. Seine besorgte Beifahrerin, seine 78-jährige Frau, bemerkte, dass ihr Mann sehr schwitzte. Sie reichte ihm während der Fahrt ein Tuch, um den Schweiß von der Stirn zu wischen. Während des Wischens an seiner Stirn kam der 78-Jährige von links von der Fahrbahn ab und touchierte eine Straßenlaterne aus Beton. Die Straßenlaterne fiel in Richtung eines Feldes. Durch den Aufprall und das damit verbundene Auslösen des Airbags wurden die beiden Insassen leicht verletzt. Beide wurden ambulant behandelt und anschließend vorsorglich zu weiteren Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht. Am Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 8.000 Euro. Der Schaden an der Straßenlampe ist noch unbekannt.

Unvermittelt abgebogen

Am Dienstagabend touchierte eine Radfahrerin auf der Kurt-Eisner-Straße beim Abbiegen in die August-Bebel-Straße einen Ford Fiesta. Dabei kam die 28-Jährige zu Fall und verletzte sich. Sie musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden. Wie andere Verkehrsteilnehmer berichteten, soll sie aus dem rechten Fahrstreifen unvermittelt und ohne Handzeichen zu geben, abgebogen sein. Im linken Fahrstreifen konnte die Ford-Fahrerin nicht mehr rechtzeitig bremsen. Es kam zum Zusammenstoß.

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