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Gemeinsam für den Artenschutz

Zoo Leipzig übergibt 10.000 Euro an den WWF Deutschland

Die Entdeckertage Artenschutz gaben heute den perfekten Rahmen für die Übergabe eines Spendenschecks in Höhe von 10.000 Euro an den WWF Deutschland durch Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Die seit letztem Jahr bestehende Kooperation „Team Leopard Leipzig“ unterstreicht das Engagement unterschiedlicher Institutionen für die große gemeinsame Aufgabe des Artenschutzes im natürlichen Lebensraum ebenso wie im Zoo.

„Es war uns ein besonderes Anliegen, unsere Partnerschaft und unsere gemeinsamen Bemühungen in dieser Form zu bekräftigen. Und wir sind stolz, dass die Unterstützung unserer Zoobesucher so groß ist und wir aus den Einnahmen des Artenschutz-Euros diese Summe für Schutzmaßnahmen zur Verfügung stellen können“, freut sich Zoodirektor Junhold.

„Wir freuen uns sehr über die Spende und dieses Engagement des Zoo Leipzigs. Wir stehen beim Arten- und Umweltschutz weltweit vor großen Herausforderungen und benötigen dabei die breite Unterstützung der Gesellschaft. Einrichtungen wie der Zoo Leipzig sind in diesem Bereich durch ihre Aufklärungsarbeit wichtige Partner, denn sie schärfen das Bewusstsein der Menschen für den Naturschutz“, so WWF-Vertreter Markus Radday.

Schneeleopardenpärchen in der neuen Himalayaanlage. Foto: Zoo Leipzig

Schneeleopardenpärchen in der neuen Himalayaanlage. Foto: Zoo Leipzig

Team Leopard Leipzig

Im August 2016 haben der WWF und der Zoo Leipzig für die bedrohten Amur- und Schneeleoparden das Gemeinschaftsprojekt „Team Leopard Leipzig“ aus der Taufe gehoben. Ab sieben Euro im Monat können Mitglieder des „Team Leopard Leipzig“ einerseits dem Zoo bei seiner Leoparden-Haltung helfen und zugleich den WWF unterstützen, die bedrohten Katzen im Freiland zu schützen. Die Bilanz der gemeinsamen Anstrengungen kann sich sehen lassen: Mehr als 600 Unterstützer konnten seitdem gewonnen werden.

In eigener Sache: Abo-Sommerauktion & Spendenaktion „Zahl doch, was Du willst“

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Foto: GEPA pictures/Sven Sonntag

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Ab 1. Dezember fahren mehr S-Bahnen zwischen Leipzig und Halle
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Leipziger Sanktionspraxis – Was gehen uns eure Schulden an?
Pingelig bis zum letzten Cent. Foto: Ralf Julke

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Für alle LeserEs ist das kürzeste der vier Fragenpakete, die Ute Elisabeth Gabelmann (Piraten) an Leipzigs Stadtverwaltung gerichtet hat, um herauszubekommen, wie Stadt und Jobcenter mit den Menschen umgehen, die von Amts wegen sanktioniert werden. Denen also vom Arbeitslosengeld (ALG) II, das nun einmal gerade so das Existenzminimum abdeckt, regelmäßig Gelder gestrichen werden. Im Schnitt um die drei Mal im Jahr.
Da wird doch keiner obdachlos!
Kassensturz mit Groschen. Foto: Ralf Julke

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Für alle LeserAuf den ersten Blick wirkt das zweite Antwortpaket auf die Fragen von Stadträtin Ute Elisabeth Gabelmann (Piraten) nicht ganz so herzlos wie die Antworten zur Sanktionspraxis. Aber wenn man genauer hinschaut, wird auch hier wieder deutlich, dass die sanktionierenden Jobcenter und die beauftragenden Kommunen überhaupt nicht wissen wollen, was ihre Sanktionspraxis gegenüber Arbeitsuchenden materiell eigentlich anrichtet.
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Kassensturz, schön übersichtlich. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWie repariert man eigentlich ein kaputtes System? Und das deutsche Jobcenter-System ist ein kaputtes System. Ute Elisabeth Gabelmann (Piraten/Freibeuterfraktion) hatte zur Praxis des Leipziger Jobcenters jüngst vier Fragenpakete gestellt. Eigentlich lauter Fragen, die Denkanregung für Leipzigs Verwaltung sein könnten. Aber die Antworten klingen nicht so, als wolle man sich anregen lassen. Im Gegenteil. Man tut so, als sei das Sanktionieren etwas völlig normales.
Die Spitze des Eisbergs oder Warum Sucht ein Grundbaustein unserer Konsumgesellschaft ist
Suchtbericht 2017. Montage: L-IZ

Montage: L-IZ

Für FreikäuferDie wirklich interessante Statistik zu den Süchten der Leipziger gibt es nicht. Leider. Wenn es ums Menschliche geht, regiert die Scham. Und das Vorurteil. Denn wenn man etwas nicht wirklich kennt, sieht man nur das, was an die Oberfläche schäumt und sich so medial und politisch verwerten lässt: „Suchtmittelmissbrauch“, „Drogenkriminalität“ und irgendwie so eine Art kommunales Reparaturprogramm, das jedes Jahr im „Suchtbericht“ der Stadt sichtbar wird.