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Doppelpremiere am Theater der Jungen Welt – „Pinocchio“ und die neue Reihe „Amor & Psyche“

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    „Von einem, der auszog, groß zu werden“ – Mit „Die Abenteuer des Pinocchio“ hat der italienische Dichter Carlo Collodi 1881 die Geschichte des wohl berühmtesten Holzkopfes der Welt geschrieben. In einer neuen Bearbeitung für das Puppentheater kommt der Klassiker jetzt auf die Bühne des TdJW. Geschrieben hat das Stück im Auftrag des Theaters der Jungen Welt Tatjana Rese, die zur letztjährigen Jubliäumsspielzeit in der Revue „Abgefahren in Leipzig-West“ Regie führte.

    In dieser Spielzeit wird sie die Stückentwicklung „Kann das Gehirn das Gehirn verstehen?“ am TdJW inszenieren. Im Zusammenwirken von Schauspiel und Puppenspiel erzählt Matthias Thieme die Geschichte um die geschnitzte Holzpuppe die sehnlichst ein richtiger Junge sein möchte und die bei ihrer fantastischen Reise immer wieder aufs Neue aufgefordert wird, sich zwischen „Gut“ und „Böse“ zu entscheiden. Spielort ist die Arenabühne der Kleinen Bühne Demmeringstraße, die dem Publikum eine intensive Nähe bietet.

    Premiere ist am 22. September um 18:00 Uhr.

    „Pinocchio“
    Puppentheater von Tatjana Rese nach Carlo Collodi
    Mit: Betty Wirtz, Dirk Baum, Stephan Fiedler
    Regie: Matthias Thieme | Bühnenbild: Christof von Büren, Matthias Thieme | Kostüme: Jennifer Knothe | Puppenbau: Udo Schneeweiss | Dramaturgie: Jörn Kalbitz

    Vorstellungen: 24.09, 16:00 Uhr | 25.09., 10:00 Uhr | 26.11., 11:00 Uhr und 16:00 Uhr

    „Amor & Psyche“

    Talk, Texte, Töne – und ein Psychiater auf der Couch

    Sie war etwas zu kurz geraten, nicht gerade elegant und gewöhnlich mit einem sperrigen Orientteppich bedeckt. Und dennoch wurde die Couch, auf der sich die Patienten Sigmund Freuds während ihrer Gespräche mit dem Forscher entspannten, zum Kultgegenstand. Wir haben zwar nicht Freuds Couch im Theater der Jungen Welt, aber eine Couch plus Psychiater. Am 24. September startet unser Format „Amor & Psyche“ mit Talk, Texten, Tönen – und einem Psychiater auf der Couch. Fragen wie „Ist es das Wesen der Kunst, aus dem Normalen auszubrechen“ und „Wie viel Verrücktheit erfordert das Leben?“ gehen wir in dieser Spielzeitreihe auf den Grund.

    Gemeinsam mit TdJW-Ensemblemitgliedern sowie Experten aus dem Bereich der Psychiatrie wird rund um diese Themen und Fragen diskutiert und performt. Aus dem Ensemble werden Laura Hempel und Benjamin Vinnen den Abend bestreiten und man kann sich auch auf musikalische Beiträge der beiden Multitalente freuen.

    Den Auftakt des Formats widmen wir dem Südtiroler Künstler Georg Paulmichl, der in einer Behindertenwerkstatt in Prad lebt und arbeitet. In Zusammenarbeit mit seinem Betreuer entstand hier seine Kurzprosa, die einen überraschenden, entlarvenden und humorvollen Blick auf den Alltag wirft und ihn wahrhaft auf den Kopf stellt. Als ersten Gast freuen wir uns auf Dr. Dr. Moritz Heepe, Ärztlicher Direktor des St. Joseph-Krankenhauses Dessau. Er studierte Humanmedizin und Philosophie an der Freien Universität Berlin und ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie.

    Jürgen Zielinski, der für Konzept und Leitung verantwortlich zeichnet, unterstreicht: „Amor & Psyche steht stellvertretend für den Schwerpunkt unserer Spielzeit: Die Ent-Stigmatisierung von psychischen Krankheiten“.

    Premiere ist am 24. September um 20:00 Uhr im Theatercafé PAN

    Mit: Laura Hempel und Benjamin Vinnen
    Konzept & Leitung: Jürgen Zielinski | Dramaturgie: Birgit Lindermayr | Dramaturgieassistenz: Josepha Maschke

    Vorstellungen: 12.11. | 15.12 | jeweils 20:00 Uhr

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