-1.3 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Erneut mehr Nachfrage als Studienplätze: HTWK Leipzig immatrikuliert 1.600 Studienanfänger

Von Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

Mehr zum Thema

Mehr

    An der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) wurden gestern (10.10.2017) mit einer Feier im Gewandhaus zu Leipzig die neuen Studierenden immatrikuliert. Zum aktuellen Wintersemester 2017/2018 beginnen 1.662 Erstsemester ihr Studium an der Hochschule, darunter 1.154 Bachelor-, 471 Master- und 37 Diplom-Studierende. Insgesamt sind damit mehr als 6.000 Studierende an der HTWK Leipzig eingeschrieben.

    Die beliebtesten Studiengänge waren wie in den Vorjahren Soziale Arbeit und Betriebswirtschaft, bei denen teilweise mehr als 20 Bewerber auf einen Studienplatz kamen. Ebenfalls stark nachgefragt waren die Studiengänge Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen, Energietechnik und Bauingenieurwesen.

    Nach dem feierlichen Einzug des Senats begrüßte HTWK-Rektorin Prof. Gesine Grande die neuen Studierenden – die Erfolgreichen der insgesamt etwa 10.000 Bewerber und Bewerberinnen, von denen es letztlich 7.200 ins Auswahlverfahren geschafft hatten. „Sie sind bei uns gut aufgehoben“, versprach die Rektorin. Die Vision der Hochschule sei es, „dass wir Ihnen das Rüstzeug vermitteln, damit Sie sich nach Ihrem Studium selbstbewusst und selbständig weiterbilden und weiterentwickeln, Ihr Berufsfeld bei Bedarf neu erfinden und immer wieder über sich hinauswachsen können.“
    Die Grüße der Studierenden überbrachte Ines Vorwerg, Studentin im Masterstudiengang Betriebswirtschaft und Mitglied des „Ba-Hu Elferrats e.V.“. Sie betonte die Eigenverantwortung im Studium – und dass man die Balance zwischen Studium und außerfachlichem Engagement für sich selbst immer wieder neu austarieren müsse. Daran könne man wachsen.

    Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig und Mitglied des Hochschulrates der HTWK Leipzig, warb für das Studium als „Zeit voller Erfahrungen, mit Menschen, die für Ihre Sache brennen und diese Begeisterung an die Studierenden weitergeben“. Er rief diese auf, sich auch neben dem Studium zu engagieren, in den gesellschaftlichen Diskurs einzubringen und den Herausforderungen unserer Zeit zu stellen.
    Auch Dr.-Ing. Mathias Reuschel, Vorsitzender des Hochschulrates der HTWK Leipzig, betonte den Erwerb von Selbstkompetenz durch die Vielfalt der Angebote und Möglichkeiten der Hochschule.

    Die Festansprache hielt Prof. Dr. Thomas Hofsäss, Prorektor für Bildung und Internationales der Universität Leipzig. Studieren bedeute, mehr Fragen als Antworten zu haben. Es fordere heraus und sei eine fachliche, aber auch persönliche Entwicklungsaufgabe für jeden Studierenden. „Sie haben eine spannende Zeit vor sich“, schloss Hofsäss.

    Die musikalische Gestaltung der Immatrikulationsfeier übernahmen das Hochschulorchester und der Chor der HTWK Leipzig.

    Preisverleihungen: Jakob-Leupold-Medaille, Dissertationspreis und DAAD-Preis

    Alljährlich werden zur feierlichen Immatrikulation besondere Leistungen für die HTWK Leipzig mit Preisen geehrt.
    Für „herausragende Verdienste um die HTWK Leipzig“ wurde die Jakob-Leupold-Medaille – die höchste Auszeichnung der Hochschule – in diesem Jahr an die beiden Professoren Michael Kubessa und Johannes Ditges verliehen.

    Prof. Michael Kubessa sei gewissermaßen der „idealtypische“ Professor einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW): Fachlich ausgezeichnet, mit mehrjähriger Praxiserfahrung, in der Region stark vernetzt und Initiator zahlreicher Kooperationen stehe er beispielhaft für die Verbindung von Wissenschaft und Praxis, so Rektorin Grande in ihrer Laudatio. Nicht zuletzt sei er beliebt bei den Studierenden und stark in der Forschung. Von 2006 bis 2011 war Michael Kubessa zudem Prorektor für Forschung (früher: Wissenschaftsentwicklung) und trug deutlich zur Profilierung und Verbesserung der Leistungsfähigkeit der HTWK Leipzig in der Forschung bei.

    Prof. Johannes Ditges war in der Wirtschaft tätig und gründete 1992 in Leipzig eine Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Von Oktober 1993 bis zu seiner Emeritierung im April 2017 lehrte er an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der HTWK Leipzig auf dem Gebiet der betriebswirtschaftlichen Steuerlehre. Neben dem Amt des Dekans engagierte sich Ditges unter anderem als Prodekan, als Mitglied des Fakultätsrates und des Prüfungsausschusses, als Senator der HTWK Leipzig und im Hochschulrat für die Hochschule. Besonderes Anliegen war ihm stets die Förderung der Verbindung von Wirtschaft und Wissenschaft zum beiderseitigen Nutzen.

    Den mit 3.000 Euro dotierten Dissertationspreis hat die Stiftung HTWK in diesem Jahr an Dr.-Ing.  Stefan Käseberg für seine Dissertation „Verstärkung von Stahlbetonstützen mit Kreisquerschnitt durch Umschnürung mit CFK-Werkstoffen“ verliehen. Stefan Käseberg studierte Bauingenieurwesen an der HTWK Leipzig. Seit 2008 ist er im Rahmen verschiedener Forschungsprojekte als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Betonbau (IfB) der HTWK Leipzig beschäftigt. Seine Dissertation – im kooperativen Verfahren mit der TU Dresden – verteidigte er im Sommer 2016 mit „magna cum laude“. Die Arbeit thematisiert die nachträgliche Verstärkung von Bauwerken aus Beton mithilfe von Carbon. Die korsettähnliche Umschnürung von tragenden Betonstützen mit carbonfaserverstärktem Kunststoff erhöht mit minimalem Materialaufwand die Nutzlast von Gebäuden oder Brücken. Herkömmliche Verfahren mit stahlbewehrtem Spritzbeton führen zu einer massiven Verbreiterung der Betonstützen und damit einem Verlust an Nutzfläche. Rund 150 Versuche dienten als Datenbasis seiner Dissertation, die ein „aktuell bestehendes bautechnisches Problem vollständig gelöst hat“, so sein Doktorvater und Leiter des IfB, Prof. Klaus Holschemacher. Stefan Käseberg hat zudem durch die erfolgreiche Bearbeitung mehrerer Drittmittelprojekte zu den hohen Forschungseinnahmen der HTWK beigetragen. Betreuer seiner Dissertation seitens der TU Dresden war Prof. Manfred Curbach, Stifter des Dissertationspreises ist die „Neue ZWL Zahnradwerk Leipzig GmbH“.

    Die dritte zur Immatrikulationsfeier verliehene Ehrung – der  Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für ausländische Studierende – wurde an Liudmyla Merlenko aus der Ukraine vergeben. Sie ist Studierende des Bachelorstudiengangs Buchhandel/Verlagswirtschaft. Liudmyla Merlenko hat sämtliche dem Studium vorausgehenden Sprachprüfungen mit Höchstnote bestanden und gehört zu den leistungsstärksten Studierenden ihrer Matrikel. Sie engagiert sich in herausragender Weise in der Leitung bzw. dem Management von Projekten, zum Beispiel in der Lehrbuchhandlung „BuMerang“. Außerdem engagiert sie sich stark bei der Integration ausländischer Studierender, indem sie Lerngruppen organisiert.

    Die HTWK Leipzig verleiht den DAAD-Preis 2017 bereits zum 21. Mal in Folge. Er ist mit 1.000 Euro dotiert.

    Topthemen

    - Werbung -

    Aktuell auf LZ