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Jobcenter für die Zukunft gut gerüstet

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    Ab dem kommenden Montag werden im Jobcenter Leipzig grundlegende Neuerungen wirksam. Verbesserung erfährt die Betreuung von Migranten, die Beratung von Arbeitgebern der Region und die gesamte Leitungs- und Organisationsstruktur. Mit der Neuorganisation rüstet sich das Jobcenter Leipzig für die zukünftigen Entwicklungen auf dem Leipziger Arbeitsmarkt.

    Bisher war das Jobcenter Leipzig vergleichbar mit fünf einzelnen Jobcentern unter dem Dach des großen Ganzen aufgebaut. In jedem einzelnen Bereich fanden sich sowohl Leistungsteams für finanzielle Fragen als auch die Arbeitsvermittlung und Sonderteams.

    „Mit dem steten Zuwachs an Komplexität und Spezialisierung kam unsere Organisations- und Leitungsstruktur an ihre Grenzen“, beschreibt Dr. Simone Simon, Geschäftsführerin des Leipziger Jobcenters, die Situation bisher.

    „Wir wollen im Sinne unseres Auftrages klarere, einheitlichere Prozesse und einen verlustfreien Wissens- und Informationstransfer zu allen Mitarbeitern. Das wird uns mit der neuen Spartenorganisation besser gelingen.

    Teams mit gleichen Aufgaben sind von nun an in gemeinsamen Bereichen zusammengefasst. Das Fachwissen und die langjährige Erfahrung meiner Kolleginnen und Kollegen wird sich in den einzelnen Bereichen konzentrieren.“

    Mit der Neuorganisation soll sich auch die Vermittlung von Migrantinnen und Migranten in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt beschleunigen. Sprachliche Barrieren, ungeklärte Schul- und Ausbildungssituationen, Fragen zur Anerkennung von Abschlüssen und  die aufwendige Wissensvermittlung zum deutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt erfordern eine intensivere Begleitung. Für eine schnellere und zielgenauere Beschäftigungsaufnahme haben drei Sonderteams ihre Arbeit aufgenommen.

    Als Gegenstück zur arbeitnehmerorientierten Spezialisierung wird der gemeinsame Arbeitgeberservice von Arbeitsagentur und Jobcenter Leipzig um 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstärkt. „Nach Sprachkursen, ersten Qualifizierungen und Weiterbildungen sollte der nächste Schritt in Richtung Arbeit oder Ausbildung schnell möglich sein. Damit das gelingen kann, wollen wir den Anforderungen der Leipziger Arbeitgeber auf Beratung vor, während und nach der Einstellung von Menschen mit Migrationshintergrund in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, noch besser gerecht werden“, Dr. Simon weiter.

    Mit der Umsetzung der neuen Organisationsstruktur sind etwa 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, innerhalb der vier Liegenschaften, in neue Teams und an neue Arbeitsplätze umgezogen. Neben den physischen Umzügen, wurden die gesamte IT-Technik und alle Fachprogramme aufwendig an die neue Struktur angepasst.

    • Teilweise werden den Kundinnen und Kunden neue persönliche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner zugeordnet. Damit verbunden kann sich auch die Liegenschaft der Beratungstermine ändern.
    • Bevor man sich auf den Weg ins Jobcenter macht, sorgt deshalb ein Blick in das Einladungsschreiben für Klarheit: Das richtige Gebäude, Team und gegebenenfalls der neue Ansprechpartner sind dort korrekt hinterlegt.
    • Menschen, die ohne Termin ein wichtiges Anliegen klären möchten, können sich wie bisher am Empfang melden.
    • Die BG-Nummern und Kundennummern bleiben von der Organisationsänderung unberührt.

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