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Leipziger Kandidat für den SPD-Parteivorstandsvorsitz

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    Rolf Allerdissen (51) seit über vier Jahren in Leipzig lebend, erklärte dem kommissarischen Vorsitzenden Olaf Scholz vom SPD-Bundesvorstand gegenüber sein Interesse an der Kandidatur für den offenen Posten des Vorsitzenden in der sozialdemokratischen Partei.

    Bei den Wahlen am 22. April 2018 auf dem außerordentlichen Bundesparteitag der Partei will er u. a. gegen die SPD-Bundestagsfraktionsführerin Andrea Nahles antreten. Die Gelegenheit ergab sich durch die Vorkommnisse der jüngsten Vergangenheit. Große Teile der Basis sind mit der organisatorischen Führung und der Ausrichtung der politischen Ziele durch die Spitze der Partei unzufrieden und möchten den ausgerufenen Erneuerungsprozess lieber heute als übermorgen sehen.

    „Ich fühle mich bestärkt wenn ich Rückmeldung auf meine Kandidaturabsicht wie die folgende erhalte“, meint Allerdissen und zitiert einen Teil einer Nachricht an ihn „..dass Deine sozialdemokratische Einstellung zur Sozialdemokratie noch intakt ist, was man in der Partei im Allgemeinen und dies in allen Gliederungen der SPD, nicht der Fall ist…“

    Als er sich vor über vier Jahren dazu entschied nach Leipzig, in die Geburtsstadt seiner Großmutter zu ziehen, merkte er schnell durch die großen politischen Bewegungen in der Stadtgesellschaft, dass er sich wieder intensiver in das politische Geschehen einmischen muss. Als Mensch mit Behinderung steht er oft genug vor den Barrieren zur Teilhabe. Dieses wollte er nicht länger akzeptieren und engagierte sich umfänglich.

    Allerdissen weiterführend: „Wenn ich mich durch Leipzig mal langsam zu Fuß oder auch mit dem Rollstuhl mal zügiger durch die Straßen und über die Plätze bewege, komme ich immer wieder mit meinen Gedanken in die Zeit, als die Partei in Leipzig gegründet wurde. Ich denke an die breite Klasse der Arbeiterschaft und die damalige Industrialisierung. Denke an die Teilung der Gesellschaft, Geldadel gegen Proletariat. Wenn ich dann zurück in die Realität der Gegenwart zurückkehre, sehe ich in vielen Bereichen unserer Gesellschaft diese Teilung in anderer Form mit anderen Bezeichnungen immer noch bestehend.“

    Letztendlich will er sich damit nicht zufrieden geben und zeigt Mut mit Behinderung sich dem Posten zu stellen.

     

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