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Inspirata-Mitmachmuseum für erfolgreiche Arbeit ausgezeichnet

Das Leipziger Mitmachmuseum Inspirata trägt ab sofort ein Wirksamkeitssiegel für die besonders erfolgreiche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Das vom unabhängigen Beratungs- und Analysehaus PHINEO verliehene Wirkt-Siegel würdigt das Inspirata-Projekt mit seinen Angeboten, die Schülerinnen und Schülern durch gezielte Auseinandersetzung mit Themen rund um Mathematik, Naturwissenschaften und Technik ein wichtiges Rüstzeug für ihre berufliche Zukunft vermitteln.

Den sogenannten MINT-Fächern, bestehend aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, kommt in der Berufsorientierung eine wichtige Rolle zu. In der Inspirata erwerben die Schüler beim Lösen fiktiver Kriminalfälle, Bauen von Lego-Robotern oder Verschlüsseln von Nachrichten auf spielerische Art und Weise fachliches Wissen und neue Lust an MINT-Themen. Das Inspirata-Mitmachmuseum ist eine attraktive Ergänzung zum Schulunterricht und eröffnet mit experimentellen Methoden neue Zugänge zu bekanntem Lernstoff.  „Das Projekt hat sich als beliebter und regional einzigartiger außerschulischer Lernort etabliert. Studierenden ermöglicht es wertvolle Praxiserfahrung und trägt so zu einer modernen MINT-Bildung an sächsischen Schulen bei“, sagt Sven Braune, Analyst bei PHINEO, dazu. Am 12. Juni 2018 wird das PHINEO Wirkt-Siegel in Berlin unter der Schirmherrschaft des Nationalen MINT Forums an insgesamt 19 Projekte vergeben.

Die Inspirata-Mitmachausstellung

Erleben, staunen, experimentieren – das alles ist in der Inspirata auf der Alten Messe Leipzig möglich. Über 200 interaktive Exponate laden zum Mitmachen ein und öffnen eine völlig neue Tür zu Mathematik und Naturwissenschaften – ohne Formeln und Symbole, aber mit viel Spaß am Knobeln und Experimentieren. Mit dem Zentrum für mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung hat sich mitten im Herzen von Leipzig ein außerschuli­scher Lern- und Entdeckungsort etabliert, der sowohl Schüler als auch Lehrer, Kinder, Eltern und Großeltern, Studenten und Professoren in seinen Bann zieht. Der Verein Inspirata e.V. gründete sich im Zuge des „Wissenschaftsjahres der Mathematik“ 2008 auf Initiative engagierter Lehrerinnen und Lehrer, des Mathematischen Instituts der Universität Leipzig, des Max-Planck-Instituts für Mathematik in den Naturwissenschaften und zahlreicher anderer Partner.

Was als kleine Exponatensammlung begann, entwickelte sich rasch zu einem attraktiven Lern- und Begegnungsort für Groß und Klein. Als erstes MI(N)T-Mach-Museum Leipzigs bietet die Inspirata zahlreiche Möglichkeiten, sich interaktiv und spielerisch mit mathematischen, naturwissenschaftlichen und technischen Phänomenen auseinanderzusetzen. Dies beinhaltet weit mehr als die mittlerweile über 200 Exponate umfassende Sammlung – eine At­traktion, die allein im vergangenen Jahr über 25.000 Besucherinnen und Besucher anlockte und die dank der vielfältigen Unterstützung durch seine Partner ständig um attraktive Exponate und Angebote erweitert wird. Die Angebote richten sich vornehmlich an Schulklassen, Hortgruppen und Kindergartengruppen, welche die Ausstellung nach Voranmeldung täglich besuchen können. Aber auch interessierte Einzelbesucher haben am traditionellen Familiensamstag sowie an zahlreichen zusätzlichen und Ferienterminen die Möglichkeit, Matheluft zu schnuppern.

Hintergrund zum PHINEO Wirkt-Siegel

Bei MINT-Bildung geht es um mehr als Fachkräftesicherung. Grundlegende MINT-Kenntnisse sind in einer digitalisierten Welt Voraussetzung, damit jede und jeder sich an der Gesellschaft beteiligen und sie zukunftsfähig gestalten kann. Doch immer weniger Kinder und Jugendliche interessieren sich für MINT-Fächer, vor allem Mädchen und junge Frauen finden nur schwer einen Zugang zu Naturwissenschaft und Technik. Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Elternhäusern haben deutlich schlechtere Chancen auf eine gute MINT-Bildung, Deutschland schneidet im internationalen Vergleich bei Bildungsgerechtigkeit und Leistungsniveau nur mittelmäßig ab. Das Analysehaus PHINEO hat in einem 1,5-jährigen Verfahren untersucht, wie gemeinnützige Projekte aus ganz Deutschland diesen Herausforderungen begegnen. Heraus kam: Die Projekte leisten kreative und grundlegende Arbeit, um Kindern und Jugendlichen MINT-Kenntnisse zu vermitteln, ihre Talente zu fördern und sie fit für die Zukunft in einer digitalisierten Gesellschaft zu machen. Der PHINEO-Themenreport zeigt Qualitätskriterien für herausragende Projekte in der außerschulischen MINT-Bildung und gibt Tipps für Förderinnen und Förderer. Außerdem werden 19 ausgezeichnete Projekte und deren Ansätze porträtiert.

PHINEO ist ein gemeinnütziges Analyse- und Beratungshaus für wirkungsvolles gesellschaftliches Engagement. Ziel ist es, die Zivilgesellschaft zu stärken. Mit Wirkungsanalysen, einem kostenfreien Spendensiegel, Publikationen, Workshops und Beratung unterstützt PHINEO gemeinnützige Organisationen und InvestorInnen wie Stiftungen oder Unternehmen dabei, sich noch erfolgreicher zu engagieren. Bei der Arbeit im Themenfeld MINT-Bildung wird PHINEO von der Siemens Stiftung, der Fritz Henkel Stiftung, der Vector Stiftung und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gefördert. Weitere Unterstützung erfolgt durch acatech. Die Schirmherrschaft trägt das Nationale MINT Forum.

Der Themenreport steht ab dem 12.06.2018 kostenfrei zur Verfügung unter www.phineo.org/publikationen.

www.inspirata.de

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Foto: L-IZ

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Antrag der AfD-Fraktion zur Aufhebung der Leipziger Umweltzone macht nicht mal aus Gesundheitsgründen Sinn
Einfahrt in die Leipziger Umweltzone an der Hohentichelnstraße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIm Corona-Shutdown kam auch ein Großteil des Leipziger Verkehrs zum Erliegen. Auch die Bahnen und Busse der LVB leerten sich, weil die Leipziger/-innen zu Hause blieben oder lieber aufs Fahrrad umstiegen. Gleichzeitig trommelten die Umweltverbände für eine deutliche Verbesserung der Radwegesituation, während die AfD geradezu das Gegenteil beantragte: die Aufhebung der Umweltzone. Ein Antrag, der selbst aus epidemologischer Sicht Quatsch ist, wie das Umweltdezernat jetzt feststellt.
„Stunde der Gartenvögel“ bestätigt: Auch in Sachsen ist das große Blaumeisen-Sterben angekommen
Blaumeise bei der Fütterung. Foto: NABU / Rita Priemer

Foto: NABU / Rita Priemer

Für alle LeserNoch im März war die Meisenwelt in Ordnung: Die Blaumeisen waren die ersten, die die Birken vorm Fenster besetzten und sich erst einmal sattfutterten, bevor sie an ihr Tagwerk gingen. Ihnen folgten dann die lärmenden Spatzen. Doch dann wurde es auf einmal still im April, verschwanden die Blaumeisen. Nur die Spatzen kamen wie gewohnt. Und die diesjährige „Stunde der Gartenvögel“, die vom 8. bis 10. Mai stattfand, bestätigte, dass das Blaumeisensterben auch in Sachsen angekommen ist.