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Erstes RobertaRegioZentrum in Sachsen eröffnet

Von Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

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    An der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) wurde heute (26.04.2018) feierlich das das erste RobertaRegioZentrum in Sachsen eröffnet. Ziel der deutschlandweiten Fraunhofer-Initiative „Roberta“ ist es, Kinder und Jugendliche spielerisch für Programmierung und Technik zu begeistern.

    In den regionalen RobertaRegioZentren werden Pädagogen geschult, damit sie anwendungsnahe Robotik- und Programmierkurse an ihren Schulen durchführen können. Das RegioZentrum unterstützt diese „RobertaTeacher“ zudem durch den Verleih von Lernrobotern und Austauschangebote im regionalen Netzwerk.

    „Wir freuen uns, Roberta hier in Sachsen und an unserer Hochschule endlich fest zu etablieren. Kinder spielen gern – und mit solchen Spielen wird Interesse angeregt, werden Möglichkeitsräume ausprobiert. Roberta gelingt es, dieses Interesse auf Technik zu übertragen – und damit technische Richtungen für Kinder interessant zu machen, für die das bisher keine Option war“, so die Rektorin der HTWK Leipzig, Prof. Gesine Grande.

    Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange betont: „In Sachsen nehmen die MINT-Fächer an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften einen noch größeren Anteil ein, als in anderen Bundesländern. Die Initiative, Nachwuchs und dabei nicht nur Jungen sondern auch besonders Mädchen für diese Fächer zu begeistern, ist deshalb ein besonderes sächsisches Anliegen. Deshalb bin ich sehr froh, dass sich die HTWK der Aufgabe angenommen und das RobertaRegioZentrum in Leipzig etabliert hat. Je größer der Anteil weiblicher Studierender in den MINT-Studienfächern ist, desto eher wird es gelingen, die Herausforderungen der Digitalisierung und Technisierung zu meistern.“

    Prof. Jens Wagner, Roberta-Projektleiter an der HTWK Leipzig, ergänzt: „Das direkte Feedback, das die Kinder beim Experimentieren mit ‚Roberta‘ erhalten, motiviert sie sehr stark, das gilt für alle Altersgruppen. Und dass die Lehrerinnen und Lehrer sich mit dem Programmieren beschäftigen, ist Vorbild für Kinder – Robotik als Kulturtechnik eben nicht nur zu konsumieren, sondern selbst kreativ zu werden. Kinder lernen am besten durch das, was ihnen vorgelebt wird, durch – wenn man so will – ‚digitale Vorbilder‘.“

    Der Aufbau des RobertaRegiozentrums Leipzig wird seit 2016 von der Fachkräfteallianz Leipzig sowie von den Landkreisen Nordsachsen und Leipzig gefördert. Interessierte Schulen und Mentoren können sich anmelden unter: roberta@htwk-leipzig.de Der erste Kurs (zweitägiger Roberta-Basis-Kurs) findet am am 29./30.5.2018 statt.

    Die nächste Gelegenheit für alle Interessierten, „Roberta“ in Aktion zu erleben, besteht zur „Langen Nacht der Wissenschaften“ am 22. Juni. Von 18 bis 21.30 Uhr können sich Besucher jeden Alters im Nieper-Bau der HTWK Leipzig zu Roberta informieren und selbst Roboter bauen und programmieren. Von 18.30 bis 20.30 Uhr findet außerdem speziell für Kinder der Workshop „Vom Legostein zum Roboter“ statt.

    Hintergrund zur Roberta-Initiative

    Partner des Projekts ist die Fraunhofer-Initiative „Roberta – Lernen mit Robotern“, die seit 2002 digitale Bildung in Deutschland und international fördert. In gendergerechten Roboter- und Programmierkursen hat die Initiative bereits mehr als 400 000 Kinder und Jugendliche ab acht Jahren für Technik und Naturwissenschaften begeistert.

    Neben der Ausbildung von Lehrkräften bietet das Fraunhofer IAIS mit dem „Open Roberta Lab“ eine Open-SourceProgrammierplattform an, auf der Neulinge und Profis spielerisch Roboter programmieren können. In Deutschland sind derzeit 17 RobertaRegioZentren aktiv. Außerdem wurden im Rahmen des EU-Projektes „Roberta-Goes-EU“ zwölf weitere Pilot-RobertaRegioZentren in Österreich, Italien, Schweden, England und der Schweiz gegründet.

    Weitere Informationen:
    www.roberta.htwk-leipzig.de

    www.roberta-home.de

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