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Erneut 25 Tunesier aus Sachsen abgeschoben

Von SMI - Sächsisches Staatsministerium des Innern
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    Sachsen hat heute erneut ausreisepflichtige Tunesier in ihre Heimat abgeschoben. Das Flugzeug mit 25 abgelehnten Asylbewerbern an Bord startete am frühen Nachmittag vom Flughafen Halle/Leipzig aus nach Enfidha. Vierzehn Personen kamen aus Sachsen, elf weitere aus anderen Bundesländern. Die meisten unter ihnen verbüßten eine Haftstrafe und wurden direkt aus den Justizvollzugsanstalten zum Flughafen gebracht.

    Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller unterstrich die Notwendigkeit der Abschiebungen: „Wir werden auch weiterhin geltendes Recht durchsetzen. Wer kein Bleiberecht hat, muss unser Land verlassen. Beim Vollzug dieser Maßnahmen werden uns künftig auch Ausreisegewahrsam und Abschiebungshaft unterstützen. Ich hoffe, dass der Sächsische Landtag heute das entsprechende Vollzugsgesetz verabschiedet.“

    Der heutige Flug war bereits der sechste sächsische Sammelcharter nach Tunesien im Jahr 2018. Insgesamt wurden damit 135 Personen abgeschoben. Zum Stichtag 31. Mai lebten 613 ausreisepflichtige Tunesier im Freistaat.

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