Sachsen will die Oberschulen mit personellen und strukturellen Maßnahmen stärken. Bis zum Jahr 2021 sollen dafür rund 22,5 Millionen Euro aufgewandt werden. Ein entsprechendes Konzept dafür hat heute das Sächsische Kabinett beschlossen. Im Zentrum steht dabei die weitere Intensivierung der Beruflichen Orientierung an der Oberschule.

Außerdem sollen die vielfältigen Möglichkeiten für die Absolventen der Oberschule mit einer Kampagne beworben werden. Damit soll auch erreicht werden, dass eine noch größere Anzahl von Schulabsolventen eine duale Ausbildung aufnimmt. Gleichzeitig sollen präventive Maßnahmen bewirken, dass weniger junge Menschen eine Ausbildung oder ein Studium abbrechen.

„Mit den Maßnahmen wollen wir die Oberschule und die duale Ausbildung stärken und in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung rücken. Wir wollen zeigen, wie vielfältig die Möglichkeiten für Absolventen der Oberschule sind und dass ihnen alle Wege offen stehen“, sagte Kultusminister Christian Piwarz.

Im Bereich „Berufliche Orientierung“ werden dafür kurzfristig verschiedene Maßnahmen eingeleitet, um die Attraktivität der dualen Berufsausbildung zu erhöhen. Dazu wird unter anderem das Projekt „Praxisberater“ ab dem Jahr 2019 schrittweise und nach Bedarf mit Landesmitteln und Mitteln der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit weiter ausgebaut.

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