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Der Stadtrat tagt: Erneut keine Lösung für Schulneubau in Leipzig-Süd + Video

Erst sollten Grundstücke getauscht werden, was im Juni 2021 im Stadtrat an gleich mehreren Faktoren scheiterte. Heute nun versuchten es die Linken im Leipziger Stadtrat mit einer zweiten Verhandlungsrunde um das Grundstück einer Stadtbau AG-Tochter mit einer gewürzten Vorbedingung. Scheitere auch diese, könnte die Stadt anschließend mit einer rechtlich möglichen Enteignung gegen Zahlung des Verkehrswertes […]

Das Bildungsideal eines vergangenen Jahrhunderts. Foto: Ralf Julke

Kontinuierlicher Anstieg seit 2010: Sachsen hat erstmals wieder mehr Schüler/-innen als 2003

Bis 2009 gingen die Schülerzahlen in Sachsen kontinuierlich zurück. Das war die Folge der heftigen demografischen Umbrüche, die Sachsen in den 1990er Jahren erlebte, als zehntausende junger Menschen den Freistaat verließen, um im Westen ein neues Leben zu beginnen, und die Geburtenzahlen auf ein historisches Tief fielen. Erst Anfang der Nullerjahre stabilisierte sich Sachsen, was ab 2010 zu langsam wieder steigenden Schülerzahlen führte. In einer Stadt natürlich besonders.

Die Schule am Adler. Foto: Marko Hofmann

2022 – was kommt: Die Schule am Adler wird modernisiert

Die Schule am Adler in der Antonienstraße 24 wird ab Sommer 2022 modernisiert. Der entsprechende Baubeschluss, den die Dezernate Stadtentwicklung und Bau sowie Jugend, Schule und Demokratie vorgelegt hatten, passierte noch in der Woche vor Weihnachten die Dienstberatung des Oberbürgermeisters. Die endgültige Entscheidung soll der Stadtrat freilich erst im neuen Jahr treffen, denn vorher muss die Vorlage noch die Ausschüsse durchlaufen.

Mittwoch, der 17. November 2021: Überlastungsstufe erreicht, fast 40 weitere Schulen schließen und Kundgebung zum Tod von Giórgos Zantiótis

Am dritten Tag in Folge überschreitet die Bettenbelegung auf den Normalstationen der sächsischen Krankenhäuser mit Covid-Infizierten den Schwellenwert, weshalb ab Freitag weitere Einschränkungen greifen werden, vorwiegend für Ungeimpfte. Außerdem müssen ab morgen fast 40 weitere Schulen in Sachsen teilweise oder vollständig schließen. Vor dem Leipziger Hauptbahnhof kamen am heutigen Buß- und Bettag etwa 80 Menschen zu einer Kundgebung für einen in Polizeigewahrsam gestorbenen Mann zusammen. Die LZ fasst zusammen, was am Mittwoch, dem 17. November 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Vicki Felthaus. Foto: Josephine Weinhold Photographie

Erweiterungsbau: Mehr Platz in der Gerda-Taro-Schule

Der Erweiterungsbau der Gerda-Taro-Schule ist fertig. Er wurde gestern von Schulbürgermeisterin Vicki Felthaus an die Schule übergeben. Der Neubau ist dreigeschossig und umfasst neun allgemeine Unterrichtsräume, einen Informatikraum sowie jeweils einen Fachunterrichtsraum Biologie und Physik.

Zwei Schönefelder Schulen sollen modernisiert werden

Der Schönefelder Doppelschulstandort an der Löbauer Straße/Volksgartenstraße soll ab Frühjahr 2022 für rund 35 Millionen Euro modernisiert werden und einen Erweiterungsbau erhalten. Den entsprechenden Baubeschluss hat die Stadtspitze jetzt auf Vorschlag von Baubürgermeister Thomas Dienberg und Schulbürgermeisterin Vicki Feldhaus auf den Weg gebracht.

Staatsminister für Bildung, Christian Piwarz (CDU). Foto: Ronald Bonss

Sachsen plant das neue Schuljahr im Präsenzbetrieb

Wenn am 6. September in Sachsen das neue Schuljahr beginnt, wird es für alle Beteiligten besondere Maßnahmen geben. Für die ersten beiden Schulwochen sind für Schüler/-innen, Lehrer/-innen sowie das sonstige Schul- und Hortpersonal zwei Corona-Tests pro Woche vorgesehen. Dort, wo die 7-Tage-Inzidenz höher als 10 ist, sind es sogar drei Tests. In diesen Landkreisen gilt in den ersten beiden Wochen zudem eine „verschärfte Maskenpflicht“. Wer vollständig geimpft wurde oder von einer Corona-Erkrankung genesen ist, muss sich nicht testen lassen.

Mittwoch, der 17. März 2021: Britische Mutation dominant, Eltern klagen gegen Schul-Testpflicht und Kritik an LVZ-Berichterstattung

Das Robert-Koch-Institut meldete heute, dass mittlerweile 72 Prozent der hierzulande registrierten Neuinfektionen auf die Corona-Variante B.1.1.7 zurückzuführen sind. Außerdem haben Eltern von sächsischen Schüler/-innen gegen die Testpflicht an Oberschulen, Gymnasien und Berufsschulen geklagt und Deutschland verlängert seine Grenzkontrollen zu Tirol und Tschechien um weitere zwei Wochen. Die städtischen Bühnen sollen bis nach Ostern unbespielt bleiben und es machte sich heute Unmut über die Art der LVZ-Berichterstattung zu Tempo-30-Zonen in Leipzig breit. Die LZ fasst zusammen, was am Mittwoch, dem 17. März 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Foto: Marko Hofmann

Donnerstag, 21. Januar 2021: Geringe Teilnahme an Corona-Tests für Schüler/-innen

Schüler/-innen und Lehrende der Abschlussklassen konnten sich zur vorzeitigen Schulöffnung kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Die Teilnahmequote war jedoch gering. Derweil wurde die südafrikanische Mutation des Virus nun auch in Leipzig nachgewiesen. Außerdem: am Mittwochabend kollidierte ein Polizeiwagen mit einem Kleinbus - es gab drei Verletzte. Die LZ fasst zusammen, was am Donnerstag, den 21. Januar 2021, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.

In Sachsen haben die Schulen ab dem heutigen Montag für Schüler/-innen der Abschlussklassen wieder geöffnet. Quelle: Marko Hofmann

Montag, der 18. Januar 2021: Sachsens Schulen öffnen die Türen für Abschlussklassen

In Sachsen gingen tausende Schüler/-innen der Abschlussklassen am heutigen Montag wieder in die Schule. An Testschulen konnten sich die Jugendlichen freiwillig Schnelltests unterziehen. Doch die Rückkehr in die Unterrichtsräume findet nicht nur Zuspruch. Außerdem: Nachdem Kreml-Kritiker Alexej Nawalny am gestrigen Sonntag nach Russland zurückkehrte, wurde er heute in einem Eilverfahren zu 30 Tagen Haft verurteilt. Außerdem: Hartnäckigen Corona-Quarantäneverweigerern droht eine „Unterbringung“ in Sachsen. Die L-IZ fasst zusammen, was am Montag, den 18. Januar 2020, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). Archivfoto: Matthias Rietschel

Samstag, der 16. Januar 2021: Kretschmer für härteren Lockdown, Schulstreik und nachgestellter Gerichtsprozess im Herderpark + Video

Das Sächsische Staatsministerium hält an den vorzeitigen Schulöffnungen für Abschlussklassen fest, während Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) paradoxerweise für einen härteren Lockdown plädiert. Außerdem: Am Connewitzer Herderpark erinnerte die Initiative „Rassismus tötet“ an die Angriffe von Neonazis auf den Stadtteil und die langwierigen und teils schleierhaften Prozesse. Die L-IZ fasst zusammen, was am Samstag, den 16. Januar 2021, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.

Auf der einen Seite gibt's Geld für Leipzigs Schulen, auf der anderen Seite eine ungewisse Zukunft für die Kneipenkultur in Reudnitz. Foto: L-IZ.de

Dienstag, der 22. September 2020: Substanzverlust für die Kultur, Substanzgewinn für die Schulen

Für alle Leser/-innenEs war ein Dienstag mit sehr gegensätzlichen Nachrichten in Leipzig. Während einerseits die Kultur- und Gastroszene mit der „Substanz“ im Täubchenweg bereits nächste Woche eine feste Einrichtung verlieren wird, dürfen sich die Schulen über viele Millionen Euro vom Freistaat freuen. Außerdem: Linke und SPD wollen die Pistolendrohung eines Polizisten in Dresden im Landtag thematisieren. Die L-IZ fasst zusammen, was am Dienstag, den 22. September 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.

Die Tafel bleibt in Zeiten von Corona vorerst leer. Foto: Marko Hofmann

Kommentar: Schneller – höher – digitaler?

Denken wir uns Schule einmal „zurück“, nur einmal und ganz kurz. Ich weiß, die Zeiten sind hart. Aber was waren das für Zeiten noch vor einigen Wochen. Leicht grummelndes Gefühl in der Magengegend, gepaart mit dem Selbstvorwurf, am Morgen doch nur ein trockenes Brötchen hinuntergewürgt und nicht „ordentlich“ gefrühstückt“ zu haben. Zu schauen, ob die Schultasche auch vollständig gepackt und die Zigaretten (das ist mein „Outing“ als zur „Risikogruppe“ gehörend) eingesteckt zu haben.

S-Bahn auf der Brücke über die Weiße Elster. Foto: Ralf Julke

Fahrgastverband PRO BAHN: Bei Schulöffnung an Eisenbahnschulen denken

Der Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt, dass jetzt eine Diskussion um die schrittweise Wiederöffnung des Bildungssystems begonnen und hier vorsichtige Schritte im Hinblick auf Prüfungen gewagt werden können. Dabei wünscht der Verband, eine Priorisierung der Eisenbahnerausbildung.

Die Tafel bleibt in Zeiten von Corona vorerst leer. Foto: Marko Hofmann

Schulöffnungen: Die Meinung der Schülervertreter

10 Millionen Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland warten auf Entscheidung über den zukünftigen Schulbetrieb und ihre Abschlussprüfungen. I n dieser bildungspolitischen Ausnahmezeit sind Schülerinnen und Schüler diejenigen, die an erster Stelle stehen müssen, weil die Entscheidungen der Kultusministerkonferenz (KMK) sie deutlich betreffen. Wir fordern deshalb die Einbeziehung der Schülervertreter in diesen Entscheidungsprozess.

Pressekonferenz mit Sozialbürgermeister Thomas Fabian (3.v.l.) und Oberbürgermeister Burkhard Jung (4.v.l.). Foto: René Loch

27 Millionen Euro für die Digitalisierung an Leipzigs Schulen

Bereits 2018 hatte der Bund seine Absicht erklärt, die Digitalisierung an den Schulen mit fünf Milliarden Euro zu fördern. Leipzig soll davon rund 27 Millionen Euro erhalten. Die Schulen sollen das Geld vor allem in WLAN-Infrastruktur und neue Geräte investieren. Zuvor muss der Stadtrat den Plänen noch zustimmen.

Neues Rathaus Leipzig. Derzeit Ort von „Mammutsitzungen" und Beratungen zum Doppelhaushalt 2019/20. Foto: Michael Freitag

Frohes Neues Jahr für Leipzigs Kinder-, Jugend- und Familienhilfe? Erweiterter Finanzausschuss berät über Doppelhaushalt 2019/20

Sicher ist vor der Beschlussfassung durch die Stadträte in der Ratsversammlung am 30. Januar 2019 noch gar nichts. Aber deutbare Signale gibt es bereits für die über 200 Vereine, die sich in Leipzig unter teils selbstausbeuterischen Bedingungen um die freie Kinder-, Jugend- und Familienhilfe kümmern. Am 12. Januar trat in interner Sitzung der erweiterte Fachausschuss Finanzen laut Auskunft der Stadt „in einer fast achtstündigen Mammutsitzung“ zusammen, um die Änderungsanträge und Bürgereinwendungen zum Doppelhaushalt für die Jahre 2019 und 2020 vorzuberaten. Darunter ein Antrag dreier Fraktionen, den Zuschuss in der Jugendhilfe Leipzig um jährliche 3 und 3,5 Millionen Euro für 2018/19 zu erhöhen.

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