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Tag: 31. Juli 2018

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Worum es geht, steht drauf. Die Linke am 31. Juli 2018 auf dem Kleinen Willy-Brandt-Platz gegen steigende Fahrpreise. Foto: Michael Freitag

Morgen, Leipziger, wird’s was geben: Demonstration gegen höhere Fahrpreise + Video

VideoOb es die brüllende Hitze oder eine „Wird-doch-eh-alles-teurer“-Apathie war – es blieb jedenfalls im kleinen Rahmen mit etwa 40 Teilnehmern. Doch so mancher Passant konnte dann doch das eine oder andere nicht überhören. Die Linke hatte zum Kleinen Willy-Brand-Platz geladen, um am Vortag der erneuten Erhöhung der LVB-Fahrpreise am 1. August 2018 für andere Lösungen im ÖPNV zu werben. Denn auch in diesem Jahr hat es erneut kein grundlegendes Umdenken in der Finanzierung des öffentlichen Nahverkehrs gegeben. Bezahlen werden also weiterhin die Fahrgäste der LVB, markant dieses Mal auch beim Stundenfahrschein und dem Monatsabo.

Unidirektorin Beate Schücking mit der Regenbogenflagge. Foto: Uni Leipzig / Swen Reichhold

Universität Leipzig: Tod, Gewalt und Menschenfeindlichkeit

Für FreikäuferLZ/Auszug aus Ausgabe 57Für die Universität Leipzig und ihre Rektorin waren es ereignisreiche Wochen. Zum einen hat sie den Hochschulentwicklungsplan 2025 fertiggestellt, der in den Bereichen Forschung und Lehre die wichtigsten Pläne für die kommenden Jahre festhält, zum anderen bestätigte das Oberlandesgericht Dresden, dass ein Dozent, der sich erfolglos auf eine Professur beworben hatte, nicht rechtswidrig abgelehnt worden war. Die Universität und Beate Schücking gehörten in der Berufungsverhandlung zwar selbst nicht mehr zu den Angeklagten, jedoch war es die Rektorin, die über die Nichtberufung entschieden hatte. In dieser Hinsicht waren es für die Universität gute Wochen.

Die Lernwerkstatt an der August-Bebel-Schule mit Wolfgang Gärthe (rechts). Foto: Bernd Görne

Schulabbrecher-Hochburg Leipzig: Jeder Absolvent mit Abschluss ist möglich

Für FreikäuferLZ/Auszug aus Ausgabe 5710 Prozent! 10 Prozent der Leipziger Schüler hat im vorletzten Schuljahr den Lernort ohne Abschluss verlassen. Damit ist die Stadt Schlusslicht in Sachsen und deutlich schlechter als der Bundesdurchschnitt. Dass das nicht sein muss, hat zuletzt ein Projekt im Leipziger Osten nachgewiesen. Wolfgang Gärthe leitet seit neun Jahren das Projekt „Schule mit Zukunft Leipzig Ost“. Der langjährige Geschäftsführer der Euro-Schulen-Organisation und heutige Rentner erzählt, was es brauchte, damit Schüler in diesem Stadtteil erfolgreich lernen können.

Aktion "Bäume statt Bauschutt" am 17.Juni. Foto: Detlev Ducksch, BI Rückmarsdorf

Marco Böhme will jetzt wissen, wie Sachsens Regierung zum drohenden Kiesabbau in Rückmarsdorf steht

Wie Politik völlig abseits aller demokratischen Gremien und gegen den Willen der Bürger gemacht wird, das zeigt sich nicht nur in der intransparenten Genehmigungspolitik den Kohletagebaubetreibern gegenüber. Die Bürger des Leipziger Ortsteils Rückmarsdorf erleben es ja gerade bei den Wünschen zu neuen Kiesabbaufeldern der Papenburg AG. Ein Problem, das ja auch die Kitzschener im Leipziger Südraum wahnsinnig macht.

Zerstörte Glasscheiben an der Parkarena. Foto: OAZ

Das PTAZ hat seit Arbeitsaufnahme im Oktober 2017 schon einen gewaltigen Bearbeitungsstau aufgebaut

Man vergisst ja beinah, dass das 2017 ins PTAZ verwandelte Operative Abwehrzentrum (OAZ) erst 2012 gegründet worden war – und zwar als direkte Reaktion auf die peinliche Rolle, die Sachsens Ermittler bei den Vorgängen um die rechtsradikale Terrorzelle „NSU“ gespielt hatten. Und die hatten sie gespielt, weil die einmal aus denselben Gründen entstandene „Soko Rex“ 1998 einfach abgeschafft wurde. Genau in dem Jahr, in dem die drei Rechtsradikalen Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe in Sachsen untertauchten.

Der alte Zustand des Bahnhofs Taucha. Foto: Deutsche Bahn AG

Die Deutsche Bahn konnte im Bahnhof Taucha das erste Gleis in Betrieb nehmen

Als im Dezember 2013 der Leipziger City-Tunnel und das Mitteldeutsche S-Bahn-Netz in Betrieb gingen, war noch lange nicht alles fertig. Und es wird noch Jahre dauern, bis alle Haltepunkte gebaut oder modernisiert sind. Dazu gehört auch der Bahnhof Taucha, wo seit 2017 gebaut wird. Jetzt ist die erste Bauphase abgeschlossen, meldet die Deutsche Bahn.

Wieland Kiess (Hrsg.): 125 Jahre Universitätskinderklinik Leipzig. Foto: Ralf Julke

Das Buch zu 125 Jahren Universitätskinderklinik in Leipzig

Leipzig wirkt manchmal richtig beschaulich und überschaubar. Dass es doch irgendwie eine Großstadt ist, merkt man meistens erst, wenn wieder irgendwo irgendein Jubiläum gefeiert wird. Eigentlich könnten laufend lauter aufsehenerregende Jubiläen gefeiert werden. So wie 2017, als die Universitätskinderklinik feierte. Nicht die zehn Jahre am neuen gemeinsamen Standort in der Liebigstraße, sondern volle 125 Jahre.

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