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Kooperationsveranstaltung von Verbraucherzentrale Sachsen und Notarkammer Sachsen am 22. August in Leipzig: Im Leben frühzeitig für den Tod vorsorgen

Wer soll mich beerben, wem möchte ich die materiellen Errungenschaften meines Lebens übergeben? Dieser großen Frage stellen sich meist vor allem ältere Menschen. Wer bekommt das Haus, das Auto, die alten Familienmöbel, den weitervererbten goldenen Ring von Uroma. Sollen alle Kinder in gleichen Teilen erben oder sind besondere Zuwendungen für ein Kind angedacht? Was gilt in Patchwork-Situationen?

Neben diesen Klassikern des Erbrechts ergeben sich durch die Digitalisierung unseres Alltags allerdings auch neue Fragestellungen: Fotos des Verstorbenen liegen ausschließlich in der Cloud, das Tagebuch des Lebens gibt es nur digital in Form von Posts und Einträgen in sozialen Netzwerken. Stromverträge gibt es ebenso nur im PC gespeichert wie die Unterlagen über die letzten noch unbezahlten OnlineEinkäufe des Verstorbenen.

Der Zugang jeweils mit Passwörtern gesichert, die keiner der Erben kennt. Klug ist, wer sich hier auch um die digitale Vorsorge kümmert. Bestimmbar ist damit nämlich zugleich, ob beispielsweise sehr persönliche Posts in sozialen Netzwerken tatsächlich von den gesetzlichen Erben gelesen werden sollen oder ob vielleicht nur bestimmte enge Vertraute, die keine Erben sind, Zugriff erhalten sollen.

All diesen Fragen rund ums Erben und Vererben stellen sich die Notarkammer Sachsen und die Verbraucherzentrale Sachsen in einer Kooperationsveranstaltung am 22. August von 13 bis 18 Uhr:

13 bis 14 Uhr: Vorsorgevollmacht & Patientenverfügung
ab 16 Uhr: Digitaler Nachlass und Erbrecht
zwischendurch: Individuelle Informationsgespräche mit Anmeldung

MelderErbrechtVeranstaltung
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Für alle Leser2019 wurde schon einmal kurz diskutiert zu dem, was die Verwaltung südlicher Johannisplatz nennt. Dabei geht es um die bislang nur mit einem Bratwurstkiosk bebaute Dreiecksfläche zwischen Johannisgasse und Prager Straße. Aber unklar ist, ob die Platzfläche nun zugebaut werden soll oder zum grünen Stadtplatz wird. Über die städtebauliche Zukunft des 1.200 Quadratmeter großen südlichen Teils des Johannisplatzes soll anhand eines Bebauungsplanes entschieden werden.
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Christian Wolff war bis 2014 Pfarrer in der Leipziger Thomaskirche. Foto: privat

Foto: privat

KommentarEgon Bahr (1922–2015), engster Mitarbeiter von Willy Brandt (1913–1992), konnte ihn damals nicht sehen, den Kniefall von Warschau vor 50 Jahren am 7. Dezember 1970. In seinen Erinnerungen (Egon Bahr, „Das musst du erzählen“. Erinnerungen an Willy Brandt, Berlin 2013) notiert er: „… vor uns eine Wand von Journalisten, als es plötzlich still wurde. Auf die Frage, was denn los sei, zischte einer: ‚Er kniet.‘“ (Seite 105)
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Zugeparkt - in Leipzig auch immer öfter gern zweireihig, wie hier in der Gottschedstraße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs war kein ganz zufälliges Zusammentreffen, dass am 2. Dezember eine Einwohneranfrage mit dem Titel „Wer will die Verkehrswende?“ im Ratsinformationssystem der Stadt auftauchte und gleich am 3. Dezember die Vorlage des OBM, den Stadtratsbeschluss vom 7. Oktober „Abschleppen von verkehrsbehindernd geparkten Kraftfahrzeugen“ aufzuheben. Mit der Vorlage folgt OBM Burkhard Jung lediglich dem Bescheid der Landesdirektion Sachsen. Aber genau das spricht Bände.
Corona-Hotspot Sachsen: Hasenfüßige Landräte und ein Brief an den OBM
Die aktuelle Kampagne der Stadt: Maske auf und durch. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIn Sachsen ist in den vergangenen Wochen gewaltig etwas schiefgegangen. Schon am 11. November warnte die Landesärztekammer „Corona-Pandemie: Notmaßnahmen in der zweiten Welle bei weitem nicht ausreichend“. Am 13. November appellierte Sozialministerin Petra Köpping an Ärzte im Ruhestand, sich reaktivieren zu lassen. Nur Leipzig scheint seitdem noch einigermaßen die Zahlen im Griff zu haben. Aber auch hier herrscht zuweilen eine beängstigende Sorglosigkeit, stellt der Brief eines Leipzigers an den OBM fest.