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Buchvorstellung „Kein Phönix ohne Asche“ des Leipziger Schauspielprofessors Ulf Manhenke

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    Nach dem großen Jubiläums-Festakt im April geht mit Beginn des neuen Semesters das 175. Festjahr der Leipziger Hochschule mit zahlreichen Veranstaltungen, Symposien, Theaterabenden und Konzerten in seine zweite Runde.

    Das Schauspielinstitut „Hans Otto“ der HMT feiert gleichzeitig den 65. Geburtstag der Leipziger Schauspielausbildung nach seiner Gründung als Theaterhochschule Leipzig im Jahr 1953.

    Aus diesem Anlass präsentiert das Institut gemeinsam mit dem Lychatz-Verlag Leipzig in einer Premieren-Lesung am Dienstag, den 18. September 2018, 19 Uhr in der Blackbox (Raum -1.33) im Hochschulgebäude Dittrichring 21 das Buch „Kein Phönix ohne Asche“ des Leipziger Schauspielprofessors Ulf Manhenke.

    Jedes Jahr bewerben sich bis zu 1000 junge Menschen um einen Studienplatz am Leipziger Schauspielinstitut. Für die, die es schaffen, auf Grund ihrer Begabungslage das Interesse der Aufnahmekommission zu gewinnen, beginnt eine vierjährige intensive Ausbildungszeit voller Höhen und Tiefen, voller Freude und Schmerz, Weltenschau und Selbsterkenntnis auf dem Weg zu einem der schönsten Berufe der Welt. Prof. Ulf Manhenke lässt in seinem Buch, das u.a. auch sechs Bilder des Leipziger Malers Erich Kissing – einem Vertreter der Leipziger Schule – enthält, fast 100 ehemalige und aktuelle Studierende zu Wort kommen:

    „Was du für den Gang auf die Bühne, dorthin, wo deine Angst ist, brauchst, ist derselbe Mut und dieselbe Wut wie ein Kampfsportler, der durch die Seile in den Ring klettert. Und dir wird ganz plötzlich klar, du hast dich gerade absichtsvoll in eine Situation gebracht, die dir alles erlaubt, nur eins nicht: Zu flüchten.“ (Fritz)

    Der Autor untersucht mit den Studierenden, was es eigentlich bedeutet, Schauspiel zu studieren. Woher kommt die Motivation für diesen Berufswunsch? Was müssen die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler während ihrer Ausbildung leisten und was erleben sie dabei? Welche Folgen haben diese hochintensiven Begegnungen mit sich selbst, mit anderen Menschen, mit Spielpartnern und Stückfiguren für ihr weiteres Leben?

    „Dieses Buch eröffnet einen poetischen Dialog zwischen Wissen und Fantasie, Erfahrung und Erzählung, Eigenem und Fremden. Es lässt sich als Liebeserklärung an die Sehnsucht des Menschen nach Selbsterkenntnis und an die darin vermutete Selbstbestimmung lesen wie auch als Provokation. Es beschreibt Spielen und Theater als gewaltfreien Konfliktraum, in dem sich der originäre Mensch allen Widersprüchen seiner Existenz stellen kann, ohne von ihnen vernichtet zu werden.“ Prof. Dr. Anja Klöck

    Die Präsentation von „Kein Phönix ohne Asche“ erfolgt absichtsvoll auf einer jener Bühnen der HMT Leipzig, auf der schon viele Generationen von Schauspielstudierenden im Interesse ihrer Rollen ihren Schweiß, ihre Tränen, ja, und manchmal auch ihr Blut vergossen haben, die zahlreichen Spuren auf den Wänden, den Vorhängen und dem Bühnenboden zeugen davon. „Ich war raus aus allem Bestehenden, aller Ordnung, allem Gekannten … Ich war auf der Schauspielschule. Ich war dort, weil ich diese unbestimmte Gier nach Leben im Bauch hatte. Ein Kribbeln, das einen auf und davon laufen lässt und auf die Suche nach allem, nach sich selbst und der Welt schickt.“ (Nico)

    Die Buchvorstellung findet nur einen Tag nach der feierlichen Begrüßung des neuen ersten Schauspiel-Studienjahres statt.

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