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Zockerei des Managements muss ein Ende haben

Angebot eines Investors für die Neue Halberg Guss unterschriftsreif

Die IG Metall Leipzig verurteilt das unverantwortliche Handeln der Unternehmensführung der Neuen Halberg Guss. Nachdem das Unternehmen im September einseitig das Scheitern der Schlichtungsgespräche erklärt hat, verweigern die handelnden Akteure eine tragfähige Zukunft für die 2.200 Beschäftigten bei Neue Halberg Guss in Leipzig und Saarbrücken zu ermöglichen.

Derzeit droht der komplette Produktionsstopp an beiden Standorten durch Lieferausfälle von Unternehmen der Energie- und Schrottversorgung.

„Seit Wochen liegt ein unterschriftsreifes Angebot eines Investors vor“, so Bernd Kruppa, 1. Bevollmächtigter. „Wir erwarten nun, dass die Eigentümer und das Management der NHG im Sinne der Belegschaft und im Sinne einer Perspektive für das Unternehmen reagieren, anstatt den mutwilligen Verlust der Arbeitsplätze voranzutreiben.“

Die IG Metall Leipzig wirft den Verantwortlichen in der Prevent-Gruppe vor, einer langfristigen Lösung vor allen mit den Kunden im Wege zu stehen um die eigenen, auf kurzfristigen Gewinn ausgelegten Interessen zu befriedigen, so Kruppa, 1. Bevollmächtigter der IG Metall.

Auch die Öffentlichkeit muss sich fragen, wessen Geistes Kind ein solches Geschäftsgebaren der Gesellschafter und des Managements von NHG ist und welchen Schaden die Beschäftigten, deren Familien, aber auch die Region durch die Verweigerungshaltung einer Lösungsfindung zu tragen hätten.

„Dieser Konflikt steht für perverse Auswüchse des kapitalistischen Wirtschaftssystems“, erklärte Kruppa und fordert politische Initiativen von Politik und Wirtschaft zur Unterbindung solcher Geschäftsgebaren ein.

Neue Halberg Guss: Ein überraschter Schlichter meldet sich zu Wort

MelderIG MetallHalberg Guss
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Am heutigen Abend endete die euro-scene Leipzig unter dem Motto „Parallelwelten“ mit drei Tanzstücken von Angelin Preljocaj, einem der bekanntesten Choreografen Frankreichs. Das Ballet Preljocaj aus Aix-en-Provence lässt in einer Soirée Preljocaj die vielseitigen Parallelwelten des Choreografen mit Anklängen an das klassische Ballett bis hin zu einer äußerst modernen Tanzsprache lebendig werden.
HC Leipzig vs. HSG Freiburg 23:24 – Heimpleite im Aufsteigerduell
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Foto: Jan Kaefer

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Künstlergespräch am 12. November: Tim Eitel im Gespräch mit Jeannette Stoschek
Tim Eitel, Reflector. Quelle: MdbK

Quelle: MdbK

Der heute in Paris lebende Maler Tim Eitel (*1971), der an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig studiert und 2001 seinen Meisterschülerabschluss bei Arno Rink gemacht hat, präsentiert im MdbK seine erste Einzelausstellung in Leipzig. Tim Eitel schafft in seiner Malerei Analogien zur Realität und konstituiert aus gesehenen und erlebten Situationen fiktive Parallelwelten. Alles in seinen Bildern beruht auf Begegnungen, fotografisch festgehaltenen Objekten oder real existierenden Räumen.
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So sieht eine integrative Sitzbank aus. Foto: Norbert Mihailuk

Foto: Norbert Mihailuk

Für alle LeserAm Dienstag, 12. November, um 14:30 Uhr findet die öffentliche Übergabe zweier innovativer, rollstuhlintegrierender Bänke an die Diakonie am Thonberg statt. Die DENKMALSOZIAL gGmbH kümmert sich um mehr Barrierefreiheit und realisiert diese Aufstellung von inklusiven Sitzgelegenheiten in Leipzig. Für den Pausenhof der Werkstätten für Behinderte in der Eichlerstraße 2 werden zwei solcher Inklusionsbänke zur Verfügung gestellt.
Der Lene-Voigt-Park soll jetzt tatsächlich eine Toilettenanlage bekommen
Der neu gestaltete Park auf dem Gelände des Eilenburger Bahnhofs 2004. Archivfoto: Ralf Julke

Archivfoto: Ralf Julke

Für alle LeserWer sich in Leipziger Ortschaftsräten oder Stadtbezirksbeiräten engagiert weiß, wie zäh Stadtpolitik manchmal sein kann. Und dass Geduld und Beharrlichkeit dazugehören, wenn man etwas erreichen will. Umso schöner ist es, wenn ein im Stadtbezirksbeirat formulierter Antrag es bis zur Verhandlung im Stadtrat schafft und dann tatsächlich beschlossen wird. So wie der Antrag zu einer Toilette im beliebten Lene-Voigt-Park.