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„Freie Wähler“ Sachsen wollen kommunale Ebene wieder mit Landesebene verzahnen

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    Die „Freien Wähler“ Sachsen haben auf ihrer Mitgliederversammlung am Wochenende in Siebenlehn Grundsätze zur Kandidatenaufstellung beschlossen und ihre Programmarbeit gestartet. Mit der Programmarbeit wurde die neue Landesgeschäftsführerin Antje Hermenau betraut, die vom Landesvorstand bestellt wurde und parteilos bleibt. Hermenau ist erfahrene Wahlkämpferin. Sie war Bundestagsabgeordnete und viele Jahre Fraktionsvorsitzende im Sächsischen Landtag.

    Landesvorsitzender Steffen Große: „Wir sammeln in Ergänzung unseres 2014er Landesprogramms weitere gute Ideen. Dabei kommt es uns darauf an, dass die Vorschläge finanzierbar und umsetzbar sind. Wir wollen die kommunale Ebene wieder mit der Landesebene verzahnen.“

    Die Landespolitik ist oft nach oben, nach Berlin oder gar Brüssel, rechenschaftspflichtig und entscheidet lieber nach den Vorgaben von dort als nach den Bedürfnissen der Menschen hier im Land. Die „Freien Wähler“ wollen eine reifere Demokratie, in der Bürger für eine Zeit lang mitbestimmen, Parlamente aber nicht als einzigen Ort beruflicher Entwicklung und persönlicher Selbstverwirklichung sehen. Entscheidend ist aus unserer Sicht, dass jeder zufrieden mit den Seinen in der Heimat leben kann.

    Antje Hermenau machte vor den Mitgliedern deutlich, dass die „Freien Wähler“ im Wahlkampf und im Landtag konziliant im Ton, aber hart und klar in der Sache sein werden. „Es geht um einen neuen Politikstil, damit Politik wieder wirksam wird und das Vertrauen der Bürger zurückgewinnt. Außerdem stehen wir für Anerkennung und Wertschätzung.“

    Bis Ende des Jahres soll es programmatische Regionalkonferenzen geben. Bis dahin können sich auch Kandidaten für die Vorwahlen in den Wahlkreisen bewerben. Gern auch parteilose Experten und Machertypen.

    Auf der Mitgliederversammlung wurde außerdem ein neues Landesschiedsgericht gewählt. Den Vorsitz übernimmt der Hoyerswerdaer Rechtsanwalt Dirk Nasdala. Beisitzer sind Marie-Kathrin Wünsche und Günter Hutschalik. Landesvize Ralf Zeidler wurde als zweiter Länderratsvertreter gewählt.

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