Am heutigen Sonntag haben in Dresden mehrere Demonstrationen und Kundgebungen unter dem Motto „Herz statt Hetze – Für ein solidarisches Dresden ohne Rassismus“ stattgefunden.

Die Organisator*innen werten die Veranstaltungen als großen Erfolg: „Wir haben es geschafft, gemeinsam viele tausend Menschen auf die Straße zu bringen. Wir haben gezeigt, dass man trotz unterschiedlicher politischer Auffassungen mit einem gemeinsamen Ziel den rechten Umtrieben von Pegida & Co. die deutlichen Grenzen aufzeigen kann.

Unser Ansatz, möglichst viele gesellschaftliche Gruppen ganz unterschiedlicher kultureller und politischer Spektren zusammenzuführen, hat funktioniert. Das macht Mut für die Zukunft. Es hat gezeigt, dass die demokratische, zivilisierte Gesellschaft in der Lage ist, ihren Standpunkt deutlich zu zeigen.

Die Geschlossenheit und Stärke des heutigen Tages kann ein Aufbruch, ein Anfang für ein Umdenken sein. Widerspruch gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit ist jeden Tag notwendig. Nicht nur auf der Straße, sondern in allen Lebensbereichen und in der gesamten Breite der Gesellschaft. Ein Tag wie heute lässt hoffen, dass unserer demokratischen Gesellschaft gelingen kann.

Wir danken allen Menschen die sich an den beiden Demonstrationszügen zum Pirnaischen Platz, am Protest in Sicht- und Hörweite, am Friedensgebet in der Frauenkirche und der anschließenden beeindruckenden Demonstration zum Postplatz beteiligt haben. Es war ein eindrucksvolles Bild. Nach unseren Schätzungen gehen wir davon aus, dass für die Veranstaltungen von Herz statt Hetze am heutigen Tag ca. 13.000 Menschen mobilisiert werden konnten.

Wir danken außerdem den Menschen, die zum kulturellen und politischen Rahmen beigetragen haben – auf den Demos, aber auch und gerade auf dem Postplatz zur Abschlusskundgebung. Und wir danken den Verantwortungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, dass sie mit ihrer Teilnahme die Unterstützung für unser Anliegen zeigten. Wir hoffen, dass die Eindrücke des heutigen Tages einen positiven Einfluss auf ihr zukünftiges Handeln haben.“

Pegida-Liveticker am 21.10.: Sie sind immer noch da

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