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„UP-BEAT“ – Das Schlagzeugkonzert mit Prof. Stefan Rapp

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    Zum Sommersemester 2018 wurde Prof. Stefan Rapp auf die erstmals in der Geschichte der Hochschule eingerichtete Professur für Schlagzeug an die Hochschule für Musik und Theater Leipzig berufen. Er gibt an diesem Abend sein Antrittskonzert.

    Stefan Rapp spielt seit 22 Jahren in der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen Pauke und Schlagzeug, nachdem er klassisches Schlagzeug in Freiburg im Breisgau bei Prof. Bernhard Wulff studierte. Weiterhin war er ein langjähriges Gründungsmitglied des Gustav Mahler Chamber Orchestra und konzertierte unter Dirigenten wie beispielsweise Leonard Bernstein, Claudio Abbado, Paavo Järvi, Riccardo Chailly und Herbert Blomstedt.

    Zusätzlich zu seinen Orchestertätigkeiten und Ensembleaktivitäten, unter anderem beim NDR Hamburg, Hessischen Rundfunk, im Ensemble Modern, bei Antares – the German Percussion Collective, einem von ihm geschaffenen Ensemble, gründete er in Bremen die Kammermusikreihe „Back to the Roots“ und das Musikfestival „Mosaik“. Bei diesen Projekten mit verschiedenen Musikern stand die Auseinandersetzung sowohl mit Neuer Musik als auch mit Improvisation im Vordergrund.

    Die erste Hälfte des Konzertes besteht aus klassischen Standardwerken, die zur Gattung der „Neuen Musik“ der Schlagzeugliteratur gehören.
    Die Komposition „Rain Tree“ von Toru Takemitsu zeichnet sich durch eine große klangliche Sensibilität aus. Diese ist charakteristisch für viele Werke des Komponisten.

    Sofia Gubaidulinas Orgel-Schlagzeug-Werk „Detto I“ ist von ähnlicher Klangdifferenzierung geprägt, wobei das Besondere an diesem Stück der große musikalische Bogen ist.

    „Psappha“ gehört zu den bekanntesten Schlagzeugwerken unserer Literatur. Der griechische Komponist Iannis Xenakis schreibt keine spezifischen Instrumente vor. Sechs Instrumentengruppen: drei aus Fell und Holz, drei aus Metall. Das Stück ist in einer einzigartigen graphischen Notation geschrieben, das aus 2396 einzelnen Segmenten besteht. Seine Musik ist stark von seinem Interesse an mathematischen und akustischen Gesetzmäßigkeiten geprägt. Daraus entwickelte sich ein neuer Musikstil: die stochastische Musik.

    Die zweite Hälfte des Konzerts beginnt mit einem bekannten japanischen Marimba-Solostück „Marimba Spiritual“ von Minoru Miki, begleitet von japanischen Kodo- und O-Daiko-Trommeln. Diese Kombination von westlicher und fernöstlicher Musik ist typisch für Miki, der zu den bekanntesten Komponisten Japans zählt.

    „Drum’n Bass“ ist eine Improvisation mit live Samples, elektronischen Klängen und E-Gitarre nach einer Vorlage des gleichnamigen Stücks von Stefan Preyer.

    „Black Page“ oder „Die schwarze Seite“ ist von Frank Zappa für den Drummer Terry Bozzio, der in seiner Band spielte, geschrieben. Der Titel bezieht sich auf einen eng gesetzten Notensatz mit vielen zu spielenden Noten (Triolen, Quintolen, Septolen und andere). Es folgt danach die New-Age-Version.

    Karten zu 7,50 €, ermäßigt 5,50 €, HMT-Studierende 2,50 € unter Tel. 0341/2144-615 (Mo-Fr 13-15 Uhr)

    Mitwirkende:
    Prof. Stefan Rapp – Schlagwerk, Vibraphon, Drumsampler
    Prof. Martin Schmeding – Orgel
    Jo Beyer – Drums
    Andreas Wahl – E-Gitarre

    Werke von Toru Takemitsu (1930-1996), Sofia Gubaidulina (* 1931), Iannis Xenakis (1922-2001), Minoru Miki (1930-2011) und Frank Zappa (1940-1993)

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