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Deutsch-Bulgarischer Geschichtstag heute, am 10. November 2018 in Leipzig

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    Anlässlich des 29. Jahrestages des Mauerfalls wird am 10. November 2018 die Ausstellung "Der Eiserne Vorhang – Fluchten über Bulgarien bis 1989" im Rahmen des 3. Deutsch-Bulgarischen Geschichtstages eröffnet und kann in den Räumen der Außenstelle des Bundesbeauftragten für die Unterlagen der Staatssicherheit (BStU) in Leipzig bis zum 2. Dezember 2018 besichtigt werden.

    Der Deutsch-Bulgarische Geschichtstag „Freiheit vs. Dimitroff – Deutsch-Bulgarische Zeitgeschichte und die Rolle Leipzigs“ findet am 10. November 2018 erstmals in Leipzig statt. Ab 12.30 Uhr stehen Fluchten von DDR-Bürgern über Bulgarien bis 1989 und Deutsch-Bulgarische Projektvorstellungen im Mittelpunkt. Der musikalische Auftritt von Vasko Krypkata, Blues-Musiker und Mitorganisator der Massenproteste 1989/1990 in Sofia, ergänzt das Programm dieses Geschichtstages.
    Eintritt ist frei.

    Die Ausstellung „Der Eiserne Vorhang – Fluchten über Bulgarien bis 1989“ von Fanna Kolarova, Stoyan Raichevsky und Alexander Beilfuss zeigt ein in Deutschland weitgehend unbekanntes Kapitel zu Fluchten von Bürgerinnen und Bürgern des ehemaligen Ost-Blocks über den „Eisernen Vorhang“. Sie informiert über Fluchtwege von Menschen, die nach dem August des Jahres 1961 durch die bulgarischen Staatsgrenzen einen Weg in die freie Welt suchten und dies nicht selten mit ihrem Leben bezahlen sollten.

    Mit dem „Eisernen Vorhang“ wurden die Außengrenzen der Länder des „Warschauer Pakts“ bezeichnet, in Anlehnung an die Metallzäune, die an den Grenzen dieser Länder installiert wurden. Es flüchteten Menschen aus Ungarn, Polen, Rumänien, der Tschechoslowakei, Bulgarien und aus der DDR über diese Außengrenzen. Auch viele Leipziger Bürger versuchten über die Außengrenzen des ehemaligen Ost-Blocks zu flüchten.

    Das letzte Fluchtopfer der DDR war der Leipziger Jugendliche Michael Weber. 19-jährig wurde er im Juli 1989 im bulgarischen Pirin-Gebirge auf der Flucht erschossen, nur wenige Wochen, bevor Ungarn seine Grenzanlagen nach Österreich zu demontieren begann.

    Alle Interessierten sind recht herzlich eingeladen.

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