Artikel zum Schlagwort DDR

Künstlergespräch am 21. Februar: Zwischen Liebe und Zorn. Rock, Pop und Schlager in der DDR

Foto: Ralf Julke

Mit der Zeitreise durch die Unterhaltungsmusik der 1960er und 1970er Jahre in der DDR werden die Künstlergespräche am Donnerstag, dem 21.2., 18 Uhr, in der Ausstellung POP fortgesetzt. An diesem Abend zu Gast sind Hans-Jürgen Beyer, Schlagermusiker und ehemaliger Sänger von „Renft“, und Thomas „Monster“ Schoppe, bekannt als Sänger und Gitarrist der „Klaus Renft Combo“. Moderiert werden die Gespräche von dem exzellenten Kenner der Musikszene Prof. Dr. Bernd Lindner. Weiterlesen

Buchvorstellung am 24. Januar im Conne Island

„Nach Auschwitz: Schwieriges Erbe DDR“ oder die Frage: Was passiert eigentlich, wenn man Geschichte einfach für erledigt erklärt?

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDas Buch „Nach Auschwitz: Schwieriges Erbe DDR“ haben wir schon im Dezember besprochen. Jetzt kommen die Herausgeber auch nach Leipzig, um diesen durchaus brisanten Tagungsband im Conne Island vorzustellen und auch zur Diskussion zu stellen. Denn der Befund ist ziemlich eindeutig: Auch die DDR hat sich nie wirklich der Aufarbeitung jener zwölf Jahre gewidmet, die nicht nur die Teilung Deutschlands zur Folge hatten, sondern auch Berge unbewältigter Vorurteile. Weiterlesen

Wirtschaftsgeschichte

„Aufbruch Ost“ der nächsten Generation: Junge Aktivisten für Aufarbeitung von DDR und Nachwendezeit

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserLZ/Auszug Ausg. 61Dass die AfD bei der vergangenen Bundestagswahl besonders in Ostdeutschland große Erfolge erzielen konnte, liegt zum Teil in den Ereignissen nach der „Wende“ begründet. Das glauben zumindest die geschichtsinteressierten Aktivisten, die sich zum „Aufbruch Ost“ zusammengeschlossen haben und seit ihrer ersten öffentlichkeitswirksamen Demonstration beim Lichtfest am 9. Oktober 2018 wahrnehmbar sind. Weiterlesen

1968, Prag und der Umgang mit kritischen Geistern in der DDR

Klaus Auerswalds Buch „Sonst kommst du nach Schwedt!“ neu aufgelegt

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDieses Buch ist seit 2010 schon zweimal in verschiedenen Verlagen aufgelegt worden – und jedes Mal war es vergriffen. Nun hat es der Sax Verlag ins Programm aufgenommen. Und es liest sich so beklemmend wie 2010. Und der Ortsname hat sich eh bei vielen Männern im Osten tief eingebrannt. Schwedt war eine Drohung für alle, die in der NVA zum Gehorsam gedrillt wurden. Weiterlesen

„Karl Barth und die Kirchlichen Hochschulen in der DDR“ – Vortrag im Ev. Studienhaus

Am Freitag, dem 16. November 2018, 19 Uhr, lädt der Trägerverein des Evangelischen Studienhauses im Anschluss an seine Mitgliederversammlung zu einem öffentlichen Vortragsabend in den Hörsaal, Sommerfelder Str. 20, ein. Prof. Dr. Wolf Krötke spricht zum Thema „Karl Barth und die Kirchlichen Hochschulen in der DDR. Eine noch aktuelle Erinnerung?“ Weiterlesen

Neue Termine für die Sonderführung „Stasi intern. Rundgang durch die ehemalige Zentrale des MfS“

Foto: L-IZ.de

An jedem Dienstag im November 2018 können Besucher in der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ einen Blick in sonst verschlossene Räume und Gebäudeteile der ehemaligen Stasi-Bezirksverwaltung in Leipzig erhalten. Die seltene Haus- und Geländeführung „Stasi intern“ wird am 13., 20. und 27. November 2018 jeweils um 16.00 Uhr angeboten. Weiterlesen

Deutsch-Bulgarischer Geschichtstag heute, am 10. November 2018 in Leipzig

Foto: L-IZ.de

Anlässlich des 29. Jahrestages des Mauerfalls wird am 10. November 2018 die Ausstellung "Der Eiserne Vorhang – Fluchten über Bulgarien bis 1989" im Rahmen des 3. Deutsch-Bulgarischen Geschichtstages eröffnet und kann in den Räumen der Außenstelle des Bundesbeauftragten für die Unterlagen der Staatssicherheit (BStU) in Leipzig bis zum 2. Dezember 2018 besichtigt werden. Weiterlesen

Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen

Nach dem Lager. Die Geschichte der Lagergemeinschaften Ravensbrück. Vortrag von Henning Fischer

Quelle: Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig

Ende April 1945 wurde das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück bei Berlin von der Roten Armee befreit. Einige der Überlebenden, meist Kommunistinnen, die in der Weimarer Republik politisch geprägt worden waren, gründeten unmittelbar nach der Befreiung eine Lagergemeinschaft als sozialen und politischen Verband. Weiterlesen

16 Millionen Euro aus ehemaligem SED-Vermögen für Kunst- und Kultur-Projekte in Sachsen

Nach der heutigen Entscheidung der Sächsischen Staatsregierung zur Verwendung der Mittel aus dem Vermögen der Parteien und Massenorganisationen aus der ehemaligen DDR (PMO-Vermögen) erhält das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst von den knapp 62 Millionen Euro, die der Freistaat Sachsen erhält, 16 Millionen Euro. PMO-Mittel werden für investive und investitionsfördernde Maßnahmen im Bereich der wirtschaftlichen Umstrukturierung und zu sozialen oder kulturellen Zwecken eingesetzt. Weiterlesen

62 Millionen Euro aus ehemaligem DDR-Parteivermögen für Sachsen: Kabinett beschließt Projektliste

Im Rahmen der fünften Tranche aus dem Vermögen der Parteien und Massenorganisationen der ehemaligen DDR (PMO-Vermögen) haben die ostdeutschen Länder und Berlin in diesem Jahr einen Betrag von rund 199 Mio. EUR erhalten. Hiervon hat die Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BvS), die das Vermögen treuhänderisch verwaltet, dem Freistaat Sachsen einen Betrag von knapp 62 Mio. EUR überwiesen. Weiterlesen

Die Deutsche Bücherei und ihr Innenleben in den Jahren 1945 bis 1990

Christian Raus Fleißarbeit über die Leipziger „Nationalbibliothek“ im geteilten Deutschland

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserMan kann nur immer wieder staunen, was für eine Arbeit sich manche Forscher machen, um die großen Löcher in unserer Geschichte zu stopfen. Sie wühlen sich durch tausende Akten, Protokolle und Briefe. Fast alles sehr vergilbtes Material, wenn man nur an all das denkt, was in der DDR an Archivmaterial produziert wurde. Und dann kommt so ein 680-Seiten-Wälzer dabei heraus. Sozusagen der Grundstock an Wissen über das, was der Deutschen Bücherei in Leipzig in 45 Jahren zustieß. Oder auch nicht. Weiterlesen

„gegen den strom“ in der Elbestadt Dresden

Gemeinsam laden Gedenkstätte Bautzner Straße, Landeszentrale für politische Bildung in Sachsen und der Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED Diktatur am 26. Juni um 18 Uhr zur Eröffnung der von der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik, mit Sitz in Leipzig, gezeigten Ausstellung „gegen den strom“ in die Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden, Dresden, Bautzner Straße 112 a. ein. Weiterlesen