2.6 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Zum Verhältnis von Komposition, Inszenierung, Medien und Performance – Symposium mit Konzert

Mehr zum Thema

Mehr

    Musiktheater, Musik-Theater, Szenische Musik, Komponiertes Theater, Musik-Performance, Raum-Komposition, Konzept-Oper – die gegenwärtigen Spielarten des Zusammenwirkens von Musik und Szene, von Klang, Bild und Raum, von Stimme, Körper, Text und Medien sind inzwischen extrem vielfältig.

    In kreativer und zum Teil furchtloser Erweiterung und Neukombination von Genre-Kategorien und Gattungsschemata hat sich ein pluralistischer Diskurs zwischen musikalischen und theatralen Formen, zwischen verschiedenen Formaten, Dramaturgien und performativen Figurationen entwickelt, der nicht selten vertraute Ordnungen des Sehens und Hörens, aber auch der Zusammenarbeit und/oder der Arbeitsteilung im Produktionsprozess irritiert oder gar sprengt.

    Das Symposium will als Diskurs zwischen Komposition, Regie, Dramaturgie, Musik- und Theaterwissenschaft zeitgenössische Entwicklungen und Positionen im Bereich des Musik-Theaters beleuchten und miteinander ins Gespräch bringen.
    PROGRAMM

    Freitag, 2. November 2018, Grassistr. 8, Probesaal, Raum 304

    14.00-14.30 Uhr
    Prof. Dr. Regine Elzenheimer (Dramaturgin/ Theaterwissenschaftlerin, HMT Leipzig)
    Begrüßung und Impulsreferat
    „Zeitgenössisches Musik-Theater als inter- und transdisziplinärer Prozess“

    14.30-15.15 Uhr
    Reinhild Hoffmann (Choreographin/ Regisseurin, Berlin)
    „Störung als Verfahren zwischen Komposition, Inszenierung und Choreographie“
    Gespräch mit Regine Elzenheimer über Das Mädchen aus der Fremde von Reinhild Hoffmann, Isabel Mundry und Brice Pauset

    15.15-16.00 Uhr
    Johannes Kreidler (Komponist, Berlin)
    „Vom erweiterten Musikbegriff zur Medienkunst. Gibt es überhaupt noch Spartengrenzen?“

    16.15-17.00 Uhr
    Luc Joosten (Chefdramaturg Oper Amsterdam/ NL)
    „Die Inszenierung eines unendlichen Jetzt – Zu Chaya Czernowins Infinite Now in der Inszenierung von Luc Perceval“

    17.00-17.45 Uhr
    Prof. Ipke Starke (Komponist, HMT Leipzig)
    „Die Ambivalenz des Performativen – Über die Arbeit an der Produktion von FRAGMENT. Das Kapital ist soviel Wert, wie es Elend produzieren kann für Akkordeon, Live-Elektronik,Video und Spielmannszug“
    Freitag, 2. November 2018, Grassistr. 8, Großer Saal

    19.00 Uhr
    Konzert „Speakers Corner“
    Arbeiten für fixed media von Johannes Kreidler, Dariusz Mazurowski,Ben Meerwein, Ute Richter, Ipke Starke, u.a.

    Samstag, 3. November 2018, Grassistr. 8, Probesaal, Raum 304

    10-10.45 Uhr
    Prof. Dr. Christa Brüstle (Musikwissenschaftlerin, Kunst-Universität Graz)
    „Zeitgenössische Musiktheaterformate: Ereignisse in der Wahrnehmung,Objekte der Wissenschaft “ (Arbeitstitel)

    10.45-11.30 Uhr
    Prof. Elena Mendoza (Komponistin, UdK Berlin)/Prof. Dr. Matthias Rebstock(Regisseur/ Musikwissenschaftler, Uni Hildesheim)
    „Komposition und Prozess. Zur Arbeitsweise in unseren Musiktheaterprojekten“

    11.45-12.30 Uhr
    Ingo Günther (Musiker/ Komponist/ Darsteller, Berlin)
    „live is live. na na nane na … – Theatermusik vs. Soundtrack“ (Arbeitstitel)

    12.30-13.15 Uhr
    Roundtable mit allen Referentinnen und Referenten

    Eintritt zu allen Veranstaltungen in diesem Rahmen ist frei

    Leitung: Prof. Dr. Regine Elzenheimer (FR Dramaturgie), Prof. Ipke Starke (FR Komposition/Tonsatz)

    Topthemen

    - Werbung -

    Aktuell auf LZ