Asphaltbefestigung marode, keine Gehwege, fehlende Entwässerung - die alte K 7923 in und östlich Güldengossa war ersichtlich marode und wurde den Anforderungen aus der Netzfunktion und Verkehrsbelastung nicht mehr gerecht. Obwohl bereits 2008 über Landkreis und Gemeinde eine Vorplanung im Rahmen einer § 4 Maßnahme über die LMBV mit Einbindung des Entwässerungskonzeptes der Gemeinde in Auftrag gegeben wurde, musste zur Herstellung des Baurechtes der Planfestsetzungsbeschluss der Landesdirektion in 2015 abgewartet werden.

Von Februar 2017 bis zur Verkehrsfreigabe am 17.12.2018 wurde auf knapp 2 km Länge die Ortsdurchfahrt Güldengossa sowie die Weiterführung bis zur Kreuzung S 242 und S 43 ausgebaut. In der Ortslage liegt die Fahrbahnbreite nun bei 6 m.

Hinzu kommt ein im Schnitt 2 m breiter einseitiger Gehweg. Die Straße außerhalb des Orts in einer Länge von 979 m wurde auf 6,5 m Breite ausgebaut und nach Norden verschoben. Dadurch war der Anbau eines 2,50 m breiten Radweges möglich ohne die südlich der Straße vorhandene Baumreihe fällen zu müssen.

Mit dem Ausbau war auch die Straßenentwässerung erneuert worden und auch Leitungen der Wasserwerke, Telekom, der Mitnetz Strom und Gas verbunden. Um die Einschränkungen und Behinderungen für die Anlieger sowie den ÖPNV so gering als möglich zu halten, wurde das Vorhaben in sechs Teilabschnitten realisiert.

Während der Arbeiten hat die GP Verkehrswegebau GmbH Halle, die Bauleitung und der Planer mit viel Engagement alle Probleme gelöst, sodass die Straße termingemäß freigeben werden konnte.

Die Baukosten des Straßenausbaus betragen etwa 3,1 Mio. Euro. Hinzu kamen noch Kosten der Vermessung, des Grunderwerbs und der Umverlegungen der Leitungen, so dass die Gesamtkosten der Maßnahme bei ca. 4,2 Mio. Euro liegen.

 

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