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Studierende und junge Absolvent*innen künstlerischer Studiengänge präsentieren ihre Arbeiten

Im Rahmen der Reihe: „girls* just wanna have …“ – Expeditionen ins junge Figurentheater 2019

Die Expeditionen sind seit mehreren Jahren eine feste Größe im Programm des Westflügels. Eine Einladung an Nachwuchskünstler*innen, ihre Arbeiten zu zeigen, und auch dieses Jahr versammelt das Wochenende Experimente und kleinere Arbeiten von Studierenden und Absolvent*innen, sowie erste Inszenierungen dieser Künstler_innen. Eine Chance, einen Blick in die aktuellen Anliegen der kommenden Generationen des Figurentheaters zu werfen, sowie anderer Kunstformen.

Dieses Jahr sind die Expeditionen Teil der Reihe „girls* just wanna have…“, ein Schwerpunkt, der in den ersten Monaten des Jahres 2019 einen Blick wirft auf Themen, die oft nur marginal auf der Bühne ihren Platz finden: sexuelle Gewalt, Todgeburt, aber auch die Suche nach Identität, nach Geschlecht, nach dem Umgang mit Leistungsdruck und gesellschaftlichen Erwartungen – die Inszenierungen dieser Reihe geben Raum für oft ungehörte Perspektiven, für den weiblichen* Blick. Themenfelder, die auch viele junge Künstler_innen umtreiben.

Die Expeditionen 2019 versammeln Studierende der Hochschule Stuttgart aus dem Bereich des Figurentheaters, aber auch Nachwuchs aus bildender Kunst und Musik, eine preisgekrönte Inszenierung aus Slowenien und viele kleine Überraschungen.

Ich bin gut isoliert

Den Auftakt machen Li Kemme und Britta Tränkler mit einer Forschungsresidenz zum Thema Coolness. Die Performerinnen untersuchen eine Woche lang Leipzig und zeigen erste Ergebnisse, die die Basis ihrer Abschlussarbeit im Studiengang Figurentheater werden sollen, im Rahmen eines Tryouts: ‚Ich bin gut isoliert‘.

‚Ich bin gut isoliert‘ ist ein visuelles Theater-Stück für Menschen ab 15 Jahren, über die Praxis des Gefühlsmanagements: Coolness – ein strategischer Umgang mit Emotionen. Die Performerin* setzt sich mit diesen risikoreichen und potentialträchtigen Verhaltenstrategien wie ein offenes Buch auf einer leeren Bühne auseinander. Dabei begegnet sie ihren eigenen Gefühlen und Bedürfnissen. Sie begibt sich vor und mit dem Publikum auf die Suche, sich von dem Ideal der Kontrolle und der Selbstbehauptung zu emanzipieren – um alles auf allen erdenklichen Weisen zu fühlen.

Victoria 2.0

Aus Slowenien wird Moment Association zum ersten Mal in Leipzig ihre Produktion Victoria 2.0 zeigen. Die Inszenierung erhielt 2018 den renommierten Grünschnabel, einen Preis des Figurentheaterfestivals Figura in Baden für herausragende Leistungen von Nachwuchskünstler_innen.

In einer Leistungsgesellschaft wie der unseren will man auf der Seite der Gewinner stehen. Und wir investieren viel dafür. Denn Gewinner bekommen, was sie wollen. Gewinner geben nie auf. Gewinner sind diszipliniert. Gewinner warten nicht auf die perfekten Bedingungen. Gewinner wissen, dass das größte Risiko ist, kein Risiko einzugehen. Gewinner wertschätzen sich selbst. Gewinner brauchen niemandes Bestätigung.

Gewinner sind gesund und ernähren sich gesund. Gewinner sind gut gebaut und haben schöne, feste, kompakte Hintern. Gewinner haben Partner. Mit schönen, festen, kompakten Hintern. Gewinner haben Sex. Leidenschaftlichen Sex. Viel davon. Auch Freunde. Gewinner werden geliebt. Gewinner lieben das Leben. Und das Leben liebt sie. Gewinner gibt es nicht viele. Gewinner gibt es wenige. Gewinner gewinnen.

Ein Theaterprojekt mit Figuren, Objekten und Videotechnik: an den Grenzen von Drama und Darstellung, von Figuren- und Objekttheater, von Realität und Illusion.

Spiel: Zala Ana Štiglic Regie: Zoran Petrović Dramaturgie: Marek Turošík Szenografie, visuelles Design: Monika Pocrnjić, Toni Soprano Bühnenbild: Mojmir Ferenc, Matjaž Capi Capuder, Drago Pšunder

Echo of an End

Li Kemme präsentiert mit Echo of an End ihre erste Einzelarbeit und ist auf der Suche nach Stille. Die Performer*in stellt sich dem Lärm des Alltags, der niemals aufhört, und bringt diesen zum Verstummen. 10 Apparaturen stehen für den Lärm der Welt: den Lärm des Kapitalismus, den Lärm der Vergangenheit, den Lärm der Verantwortung, den der ewigen Daseinsberechtigungs-Projekte, den Lärm der Zeit, den Lärm des Wachstums, den inneren Lärm, den Lärm der Schönheit und für den Lärm in unserem Kopf.

Das Publikum kann sich frei bewegen und die nacheinander in Erinnerung gesetzten Apparaturen begutachten. 12 Minuten lang Lärm, der poetisch den Alltag greift. 12 Minuten lang Apparate, die auf eine komplexe Welt verweisen, der wir nicht entfliehen können. 12 Minuten, in der eine junge Performer*in die Suche nach ihrem Platz im eigenen Leben sucht und Lärm erzeugt, um Stille zu erreichen.

Josefine [Arbeitstitel]

Figurenbau und Stück von Verena Vollands Soloperformance sind inspiriert von der Kafka-Geschichte „Josefine und das Volk der Mäuse“.
Josefine hält sich für eine große Tänzerin, nachdem sie auf der Straße einen goldenen Schuh gefunden hat. Sie versucht sich in der Rolle der großen Diva, wird aber immer wieder auf ihr „Tier-Sein“ zurückgeworfen. Sie ist frustriert, findet dann aber doch einen Weg, ihr Publikum zu beeindrucken. [ca. 15 min]

Für dich reiß ich die schönsten Blumen raus!!!

Für dich reiß ich die schönsten Blumen raus!!! ist eine Untersuchung der Liebe von Britta Tränkler und Anne-Sophie Dautz.
Eine reduzierte Bilderwelt über das große Thema der Liebe! Die Performer*innen hinterfragen vorgefertigte Denkmuster der Liebe mit nur drei Objekten! Die Aktionen zwischen Objekt und Performer*in verkörpern die Widersprüchlichkeiten, die Gewissheiten und die Fragen der Liebe. Diese 15 Minuten geben dem Impuls Raum, Liebe und Beziehung zu überdenken, von und mit Britta Tränkler und Anne-Sophie Dautz.

Eva-Maria Schneider: Im Nebel
Liesbeth Nenoff: Mann + Hut = Rose
Eva-Maria Schneider bittet um Kontakt im Nebel der Einsamkeit, die im Dunklen noch stärker wird, und will Licht in dieses Dunkel bringen, während Liesbeth Nenoff mit einem Lambe Theater [eine Performerin und jeweils ein Gast] einen Vorgeschmack auf das diesjährige Sommerfest im Westflügel bietet: Mann + Hut = Rose fragt „Herr P., was sehen Sie hier?“ und lädt eine Person ein auf eine kleine Reise ins Surreale.
Außerdem warten diverse kleine und große Überraschungen auf die Gäste.

Das Programm:

Donnerstag, 31.01., 20 Uhr
Tryout: Ich bin gut isoliert | Li Kemme und Britta Tränkler | Saal [45–60 min]
– kurze Pause –
Tryout: Im Nebel | Eva-Maria Schneider | Saal [15-20min]
Tryout: Josefine | Verena Volland | Bar [ca. 15 min]

Freitag, 01.02., 20 Uhr
Victoria 2.0 | Moment Association | Saal [40 min]
– kurze Pause –
Tryout: Im Nebel | Eva-Maria Schneider | Saal [15-20min]
Echo of an end | Li Kemme | Bar [15 min]
Tryout Josefine | Verena Volland | Bar

Samstag, 02.02., 20 Uhr
Tryout: Im Nebel | Eva-Maria Schneider | Saal [15-20min]
Echo of an end | Li Kemme | Bar [15 min]
Victoria 2.0 | Moment Association | Saal [40 min]
– kurze Pause –
Tryout: Im Nebel | Eva-Maria Schneider | Saal [15-20min]
Für dich reiß ich die schönsten Blumen raus | Britta Tränkler und Anne-Sophie Dautz | Bar [15min]
In allen Pausen (ab Einlass 19 Uhr): Mann + Hut = Rose | Liesbeth Nenoff

Änderungen im Programm und den Zeiten sind möglich. Den aktuellsten Stand finden Sie unter www.westfluegel.de

Karten: 10 / 15 / 20 Euro
Reservierung: service@westfluegel.de | Tel. 0341/260 90 06 (Mailbox)
Onlinekartenkauf über www.westfluegel.de
Westflügel Leipzig | Hähnelstr. 27 | 04177 Leipzig | www.westfluegel.de

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Kunstprojekt „Selfie, Me!“ am 16. Dezember im Cineplex Leipzig
Ausschnitt Plakat. Quelle: Cineplex

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Das künstlerisch partizipatorische Projekt „Selfie Me!“basiert auf einer Form des Aktivismus, die in den 60er Jahren in Europa und den USA vor allem im feministischen Feld angesiedelt war. Kernidee ist es, Akteuren die Möglichkeit zu geben aus ihrer eigenen Erfahrung zu sprechen - eine Form, die im Theater Anfang der 1990er Jahre in Deutschland eine weitere Auseinandersetzung erfuhr und unter dem Begriff des postdramatischen Theaters retrospektiv benannt wird.
Am 18. Dezember: Die Reihe Screening Religion zeigt The Children of Vank
Quelle: Cinémathèque Leipzig e.V.

Quelle: Cinémathèque Leipzig e.V.

Die Kolleg-Forschungsgruppe „Multiple Secularities – Beyond the West, Beyond Modernities“ der Universität Leipzig präsentiert einmal monatlich die Filmreihe Screening Religion in der Cinémathèque Leipzig. Gezeigt werden Dokumentar- und Spielfilme, die bisher selten zu sehen waren, immer mit anschließender Diskussion.
Bis 2030 sollen die Dauerausstellungen der Leipziger Museen entgeltfrei werden
Das Stadtmodell in der Ausstellung des Stadtgeschichtlichen Museums. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

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