Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Achtung! Programmänderung beim Honky Tonk Festival am 30. März

Das ist der Party-Tipp schlechthin. Honky Tonk® kehrt NÄCHSTE WOCHE SAMSTAG den 30. März wieder in die Leipziger Locations ein und hat viele musikalische Leckerbissen zu bieten. 23 Locations, 23 Bands und 3 DJs versorgen die Musikfans mit sechsstündiger erstklassiger Livemusik. Die Bands sitzen schon in den Startlöchern und freuen sich auf den nächsten Samstag, um den Livemusikfans einen perfekten Abend zu bescheren...

Der VVK läuft noch für 14 EUR bis zum 30.03. in folgenden Stellen: in allen beteiligten Lokalen, bei der Ticketgalerie Leipzig im LVZ Foyer und im Barthels Hof (sowie in Halle, Altenburg, Borna, Delitzsch, Döbeln, Eilenburg, Oschatz und Wurzen), bei Culton Ticket, bei Saturn im Hauptbahnhof und im Allee Center Grünau, NEU bei Hörzentrum GROMKE (Karl-Liebknecht-Str. 49) und in allen bekannten VVK-Stellen.

Wer von außerhalb kommt, kann sich noch bis zum 30.03./12 Uhr unter www.honky-tonk.de sein Ticket ausdrucken! SATURN CARD Mitglieder erhalten das Honky Tonk® Bändchen sogar zum halben Preis. Auch nach dem Festival können die Bändchen hier (Leipzig Hauptbahnhof und Allee-Center) wieder gegen einen 5 EUR Gutschein eingelöst werden (Aktionszeitraum von 1.4.-13.4.19)!

Über den Campus Service in der Universitätsstr. 1 können sich auch Studenten während des offiziellen VVKs Honky Tonk® Bändchen für nur 9 EUR sichern! Nur gegen Vorlage eines Studentenausweises! LVZ-Abonnenten bezahlen nur 12.50 EUR statt 14 EUR im offiziellen VVK. Pro Person ist hier der Kauf von max. zwei Bändchen nur bei der Ticketgalerie Leipzig im LVZ Foyer und im Barthels Hof möglich. An der Abendkasse kostet es dann 17 EUR.

Es haben sich leider ein paar Programmänderungen ergeben: Der Barthels Hof muss leider, aufgrund des Brandes, zum Festival geschlossen bleiben. Die dort gebuchte Beatles-Band Frankie goes to Liverpool zieht dann ins Adina Hotel, da der hier gebuchte Lee Mayall gesundheitsbedingt absagen musste. Im Cafe & Weinbar Wagner spielt statt Frau Elfi der Musiker Laszlo gefühlvolle Rocksongs!

In der Weinwirtschaft ist das EB Davis Trio zu Gast. Im Juni 2008 wurde EB Davis der offizielle Titel ‚Blues-Ambassador to the State of Arkansas‘ verliehen und der Deutsche Rock und Pop-Musik-Verband wählte ihn im Herbst desselben Jahres einstimmig zum besten R&B-Sänger. Seit nunmehr über 40 Jahren begeistert der charismatische Blues- und Soul-Showman sein Publikum in aller Welt und nun auch am 30.03. die Leipziger!

Splitt liefert die Perlen des Ostrocks am laufenden Band, frei Haus spielen sie viele bekannte Hits. Frontfrau Petra treibt das Publikum ständig an und führt mit lockeren, sowie witzigen Ansagen durch den Abend. Wer sich selbst davon überzeugen möchte, geht ins Brauhaus an der Thomaskirche.

Ein Live-Feuerwerk aus Groove und Glamour hat NIGHTFEVER für das Chocolate im Gepäck. Freuen darf man sich auf eine wunderbare Party mit Glamour-Disco-Hits. Mit perfekter Bühnenshow, brilliantem Sound und jeder Menge Charme schaffen es die Musiker von der ersten Minute an ihr Publikum mitzureißen!

Mehr Infos zum Festival findet man auf www.honky-tonk.de und Honkers World auf Facebook.

Alle Bands und Locations

01 Adina Hotel/Achtung Programmänderung!
Brühl 50
21–2 Uhr: Frankie Goes To Liverpool
Beatles-Cover & Oldies

02 ALEX im Burgkeller
Naschmarkt 3
21–2 Uhr: JAMSTREET
Soul-, Funk- & Partyklassiker

03 Barthels Hof bleibt leider geschlossen!, Frankie goes to Hollywood spielen im Adina!

04 Bellini’s
Barfußgäßchen 3
21–2 Uhr: Worthy unplugged feat. Ina Zeplin
Absolutely Funk

05 Beyerhaus (Gewölbekeller)
Ernst-Schneller-Str. 6
21.30-22.30 Uhr: MTL Steam
Rock

23-0.15 Uhr: Russian Doctors
Brachial-Folk-Punk-Russen-Trash-Weltmeister-Pop

0.45-1.30 Uhr: Crimson Rain
Metal

06 Beyerhaus (Saal)
Ernst-Schneller-Str. 6
21–2 Uhr: Die Greenhorns
Finest Irish Folk & Pub Music

07 Brauhaus an der Thomaskirche
Thomaskirchhof 3-5
21–2 Uhr: SPLITT – Die Ostrock Tributeband
Ostrock Tribute

08 Burgerheart
Gottschedstr. 11
22–2 Uhr: Anthony Ulbrich & The Swinging Cash Daddies
Knackig rollendem Swing & Jumpin‘ Jive

09 Café & Weinbar Wagner/Achtung Programmänderung!
Richard-Wagner-Platz 1
1–2 Uhr: Laszlo
Gefühlvoll, rockig, stark!

10 Champions Bar/Achtung Programmänderung!
Brühl 33
21–2 Uhr: Partyrocker
Oktoberfestsound

11 Chocolate Clubkeller
Barfußgäßchen 12
22–3 Uhr: Nightfever
Live-Feuerwerk aus Groove und Glamour

12 Chocolate Restaurant
Barfußgäßchen 12
20–1 Uhr: Trouble Ahead
Rhythm’n’Blues bis Rock’n’Roll & Soul

13 Dhillons Irish Bar & Grill
Reichsstr. 18
21–2 Uhr: Kojak
Alternative, Grunge & Rock

14 Enchilada
Richard-Wagner-Platz 1
21.30-2 Uhr: TOM TWIST
High Class Rock’n’Roll Entertainment

15 HuWa
Barfußgäßchen 15
21–2 Uhr: Backenfutter
Collegerock, Skatepunk- und Elektrocover von den 90ern bis heute

16 Moritzbastei – Veranstaltungstonne
Universitätsstr. 9
20–23 Uhr: Jane Lee Hooker
Punk-Blues-Formation

17 Moritzbastei – Veranstaltungstonne
Universitätsstr. 9
22–4 Uhr: All you can dance!
Auf die Tanzfläche, fertig, los!

18 Nachtcafe
Petersstr. 39-41
22–4 Uhr: Aftershow-Party auf 3 Floors
HipHop, Latin & Electronic

19 Pascucci
Thomasgasse 2-4
21–2 Uhr: Colour The Sky
Acoustic-Rock mit starken Stimmen

20 Prime Burger Leipzig
Große Fleischergasse 4
21–2 Uhr: The Fair Ends
Finest Johnny Cash Cover & More!

21 Rockeria
Brühl 24
21–2 Uhr: The New Hornets
Von Elvis bis Eminem

22 Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
Böttchergäßchen 3
20–0 Uhr: Karach-O-ke
Karaoke-Party

23 Tonelli’s
Neumarkt 9
21–2 Uhr: Les Bummms Boys
Brasskapelle trifft Indie-Band
HIER LOCATIONTICKET nur 9 EUR! (mit Festivalbändchen Eintritt frei)

24 Weinwirtschaft im arcona LIVING BACH14
Thomaskirchhof 13/14
21–0 Uhr: The EB Davis Trio
Goodtime Blues

MelderHonky Tonk
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Corona-Virus: Gesundheitsamt verfolgt Infektionsketten akribisch
Jahresbilanz 2019 der Unabhängigen Beschwerdestelle der sächsischen Polizei
Polizeibericht 29. März: Brand auf Campingplatz, Verkehrsunfall, Kradfahrer flüchtet vor Polizei
Corona – Einsatzgeschehen im Zusammenhang mit der Durchsetzung der Allgemeinverfügung, 29. März
Antonia Mertsching: Bei der Organisation Wochenmärkten ist Kreativität gefragt
Licht aus für den Klimaschutz: Earth Hour 2020
Die PARTEI Leipzig: Burkhard Jungs Burgfriedenspolitik in Zeiten des 1. Weltkriegs gegen Corona
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Mit einer verlässlichen Altersvorsorge hat die deutsche Normalrente schon lange nichts mehr zu tun
Hat den Bericht der Rentenkommission am 27. März vorgestellt: Hubertus Heil. Foto: BMAS

Foto: BMAS

Für alle Leser„Das Eintrittsalter bleibt gleich, aber das Rentenniveau sinkt stark, während der Beitragssatz steigt – das sind die neuen Vorschläge der Rentenkommission der Bundesregierung. Ein grundlegender Umbau ist das nicht“, schrieb der „Spiegel“ am 27. März zusammenfassend zu den Vorschlägen der Rentenkommission, die Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) jetzt vorgestellt hat. Eigentlich sind es auch keine Vorschläge, sondern das Eingeständnis von Überforderung und Unfähigkeit.
Wie Corona die finsteren Seiten von Globalisierung und „Wettbewerbsfähigkeit“ sichtbar macht
Wer in systemrelevanten Berufen arbeitet, kann gar nicht zu Hause bleiben. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIn allerlei Medien geht dieser Tage ja das große Orakeln los, wie wir nach Ende der ganzen Kontaktsperren wegen Covid-19 leben werden. Die einen prophezeien eine völlig andere Welt, die nächsten meinen, es gehe dann einfach so weiter wie zuvor. Man würde einfach alle Systeme wieder hochfahren. Manche hoffen ja auch, dass die deutsche Politik endlich begreift, worum es beim Grundeinkommen geht. Aber ändert sich die Welt wirklich, wenn jetzt Menschen, die zu Hause bleiben müssen, erstaunlich solidarisch handeln?
Das Mööp – Ein fantastischer Seuchenbericht in Fortsetzungen, Teil 2
Das Mööp © Holger Much

© Holger Much

Für alle Leser„Ich dachte, gut, nistest du dich eben bei einem Künstler ein, das sind sensible Seelen, der wird deinen Besuch zu schätzen wissen. Aber das ist TYPISCH – ich musste ja ausgerechnet an SIE geraten! Selbst Ihr Musikgeschmack ist BILLIG! Sarah Lesch?! Wirklich? Und zuvor Slime? Und davor Sandow? Beim Hummeldrummel, womit habe ich das nur verdient?“ Schön, dachte ich, dein Kurzzeitgedächtnis funktioniert noch irgendwie.
Das Schweigen der Mitte: Der Versuch herauszufinden, warum es keine großen gesellschaftlichen Debatten mehr gibt
Ulrike Ackermann: Das Schweigen der Mitte. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserHaben wir keine Intellektuellen mehr? Gibt es keine intellektuellen Debatten mehr in Deutschland? Das Gefühl sagt: ja. Da ist etwas verloren gegangen. Nicht, dass sich lauter Berühmtheiten nicht regelmäßig lautstark zu Wort melden. Aber die Wortmeldungen plumpsen ins große Schaummeer der medialen Aufregungen. Manchmal gibt es dann noch großes Geheule, weil jemand sich beleidigt fühlt. Und dann ist wieder Ruhe im Karton. Versandet das Spektakel. Da fehlt etwas.
Das Mööp – Ein fantastischer Seuchenbericht in Fortsetzungen, Teil 1
Das Mööp © Holger Much

© Holger Much

Für alle LeserZeit: 22.03.2020: Nachmittags um halb drei. Ort: Homeoffice des Autors in Metropolennähe. „Ich hab kein Bier mehr!“, tippte ich in mein Handy. „Oh Mann, dieses Maß an Unprofessionalität bei der Apokalypsevorbereitung ist bedenklich!“, chattete Kollege M mich an. „Du hast gut reden! Du wohnst ungefähr vierhundert Meter vom Supermarkt entfernt und der führt sogar fränkisches Craftbier. Ich muss drei Kilometer Rad fahren um zum nächsten Supermarkt zu kommen!“, antwortete ich.
Die Lizenz zum Aufsteigen: Lok Leipzig zahlt 10.000 Euro, nur um die Unterlagen einzureichen
Wird in der kommenden Saison im Bruno-Plache-Stadion in der 3. Liga gespielt? Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 77, seit 27. März im HandelVor der Corona-Krise sah man beim 1. FC Lok Leipzig hoffnungsfroh in die Zukunft. Die 1. Männermannschaft stand auf Platz 1 der bereinigten Regionalliga-Tabelle und hatte gute Karten, die Aufstiegsspiele um die 3. Liga zu erreichen. Selbst die Lizenz war dafür beantragt. Ein hartes Stück Arbeit für den überwiegend ehrenamtlich geführten Verein. Über 10.000 Euro sollen die Leipziger investiert haben, um dann per Mausklick im Online-Tool DFBnet die umfangreichen Unterlagen einzureichen.
Friedrich der Weise und Johann der Beständige: Wie Luthers Fürsten zu seiner Zeit Kirchenpolitik machten
Startseite der Datenbank zur Kirchenpolitik Friedrich des Weisen und Johann des Beständigen. Screenshot: L-IZ

Screenshot: L-IZ

Für alle LeserWer die Zeit der Reformation erforschen möchte, kommt an den beiden Kurfürsten, die Martin Luther beschützten, nicht vorbei. Und auch nicht an ihren Staatsarchiven. Auch wenn es dann doch wieder so ein großes Jubiläum braucht wie das 500-jährige von Luthers Thesenanschlag 2017, dass die Forscher der Sächsischen Akademie der Wissenschaften sich die kurfürstlichen Archive vornahmen unter der Fragestellung: Wie änderte sich damals die Kirchenpolitik?
Auf Dasistleipzig.de sammelt Leipzigs Kultur- und Kreativszene jetzt alle Unterstützerangebote in der Corona-Krise
Dasistleipzig.de. Grafik: Kreatives Leipzig e.V.

Grafik: Kreatives Leipzig e.V.

Für alle LeserDie Not der Leipziger Kultur- und Kreativszene ist aktuell groß. Egal ob Künstler/-innen, Kultur- und Kreativschaffende, Club- und Kulturhausverantwortliche oder Inhaber/-innen von Unternehmen der Kreativwirtschaft – sie allen kämpfen mit Corona-bedingten Veranstaltungsabsagen, Honorarausfällen und Auftragsverlusten mit enormer wirtschaftlicher Auswirkung. Jetzt soll eine Seite alle Aktivitäten zur Unterstützung der Leipziger Kulturszene bündeln.
Wie Leipzigs Verwaltung Anfang März in den Corona-Krisen-Modus überging
Leipzig im Standby-Modus. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserVor wenigen Tagen war die Welt in Leipzig scheinbar noch in Ordnung. Bekanntlich entschied sich ja die Leipziger Messe erst auf den allerletzten Drücker, die Buchmesse abzusagen. Dass in den nächsten Tagen noch ganz andere Dinge abgesagt und geschlossen werden würden, war noch nicht in diesem Ausmaß abzusehen, als sich die Linksfraktion im Leipziger Stadtrat mit einen Fragenpaket an die Rathausspitze wandte. Die Antworten wollte man gern am 25. März hören zur Ratsversammlung. Aber auch die wurde abgesagt.
Die Umweltbibliothek des Ökolöwen steht vor den gleichen Finanzproblemen wie schon 2014
VorLeseLust in der Umweltbibliothek. Foto: Ökolöwe -Umweltbund Leipzig e.V.

Foto: Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e.V.

Für alle LeserMan fühlt sich an die Jahre 2014 und 2015 erinnert, als die Umweltbibliothek des Ökolöwen schon einmal um eine bessere Förderung durch die Stadt kämpfte. Seit Jahren war die Fördersumme für die Bibliothek im Haus der Demokratie konstant geblieben, obwohl die ganz normalen Fixkosten gestiegen waren. Die 35.000 Euro Förderung reichte nicht mehr zur Aufrechterhaltung des Betriebs. Und jetzt meldet der Ökolöwe mitten in der Corona-Krise: Die Bibliothek steht vor dem Aus.
Münchhausen: Der echte Lügenbaron und die Männer, die seine Geschichten berühmt gemacht haben
Erik Gloßmann: Münchhausen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNach Sachsen hat es ihn wohl nie verschlagen, dafür nach Russland, Lettland und Finnland, diesen Hieronymus Carl Friedrich von Münchhausen, den berühmtesten aller Münchhausen, auch wenn er für seinen Nachruhm eigentlich nichts kann. Für den haben andere gesorgt. Aber am 11. Mai wäre der erzählfreudige Baron aus Bodenwerder 300 Jahre alt geworden. Wer hat seine Geschichten nicht im Bücherschrank stehen?
Gastkommentar von Christian Wolff: Der Exit aus dem Shutdown – nicht das „Wann“, das „Wie“ ist entscheidend
Shutdown. Foto: Marko Hofmann

Shutdown. Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserMenschen im Ausnahmezustand werden schnell ungeduldig. Kaum sinkt das Fieber, möchte der Kranke wieder aufstehen. Kinder wollen nach einer Grippe so schnell wie möglich wieder zum Spielen nach draußen. Die Arbeit ruft, auch wenn das Herz noch schmerzt. So werden auch noch in der Krankheit die STOP-Signale überfahren. Genau dieses jedem Menschen sehr vertraute Verhalten spiegelt sich in der seit Tagen entbrannten Diskussion darüber wider, wann der sogenannte „Shutdown“, also das systematische Herunterfahren des öffentlichen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen Lebens, beendet werden kann.
Samstag, 28. März 2020: Der Tag in Bildern
Alle wollen raus bei dem Wetter. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDer Samstag, 28. März 2020, war wohl nur deshalb an sich interessant, weil er der erste nach den sächsischen „Ausgangsbeschränkungen“ war. Diese hatten zu vielzähligen Debatten geführt, das Sitzen auf Parkbänken wurde infrage gestellt, eine Definition von „Wohnumgebung“ zu „bitte nicht allzu weit aus der Stadt hinaus“ und als letzte Maßnahme schloss die Stadt Leipzig diverse Parkplätze an Ausflugsorten. Das Ergebnis heute: Radler/-innen, Sonne, leere Fernverkehrsstraßen und volle Parks und Seeufer.
Ein Spiel auf Zeit: Die neue Leipziger Zeitung zwischen Ausgangsbeschränkung, E-Learning und dem richtigen Umgang mit der auferlegten Stille
Leipziger Zeitung Nr. 77: Spiel auf Zeit. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserDa haben wir schon heftig hin- und her überlegt: Bringen wir die neue Ausgabe der „Leipziger Zeitung“ jetzt raus oder unterlassen wir das lieber aufgrund der Covid-19-Pandemie? Immerhin muss sie ja gedruckt werden, ausgefahren, in Haushalte und noch offene Verkaufsstellen verteilt werden? Aber was wäre die Alternative? Brauchen die Leipziger/-innen, die wegen der Corona-Epidemie zu Hause bleiben müssen, nicht gerade jetzt eine Zeitung, die sie auch ernst nimmt, aber keine Panik verbreitet?
Gesundheitsamt sieht Gabenzäune skeptisch: „Im Sinne der Hygienevorgaben problematisch“
Am 22. März erstmals am Connewitzer Kreuz entdeckt: Ein Gabenzaun am Streetball-Platz. Foto: Birthe Kleemann, L-IZ.de

Foto: Birthe Kleemann, L-IZ.de

Für alle LeserZur Debatte um die Aufstellung von „Gabenzäunen“, also Orte, an denen zum Zwecke der scheinbaren Versorgung Obdachloser und Bedürftiger mildtätige „Gaben“ aufgehängt werden, gibt es nun ein Statement der Stadt Leipzig. Auf Anfrage von L-IZ.de haben sich Gesundheits- und Sozialamt zur Einrichtung der Gabenzäune eher negativ geäußert, mit der Kontrolle der wild entstehenden Stellen in der Stadt kommt man offenbar nicht hinterher. Die sprunghafte Verbreitung der Idee der Gabenzäune hatte vor wenigen Tagen vor allem in Großstädten wie Dresden, Leipzig und Berlin begonnen.