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Fakten zur Rußrindenkrankheit in Leipzig

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    Der trockene Sommer 2018 hat in jüngster Zeit dazu geführt, dass die Rußrindenkrankheit in Leipzig erneut auftritt. So wurden etwa zuletzt im Schönauer Park 68 Bergahorne gefällt, auch entlang der Bundesstraße B 2 gab es Fällungen, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Seit dem ersten Auftreten der Krankheit im Jahr 2006 bis 2018 mussten in Leipziger Parkanlagen etwa 50 von der Rußrindenkrankheit befallene Bäume entnommen werden.

    Namensgebend für die Krankheit ist ein Pilz, dessen schwarze Sporen sich unter der Rinde ansammeln und zur grünen bis blauen Verfärbung des Holzes führen. Im späteren Verlauf der Krankheit zeigen sich Rindenrisse und abblätternde Rindenpartien. Der Pilz ist ein Schwächeparasit und führt über Jahre zum langsamen Baumsterben. Durch extremen Niederschlagsmangel bereits geschwächte Pflanzen bieten dem Pilz optimale Bedingungen. In erster Linie ist davon die Baumart Bergahorn betroffen.

    Das Amt für Stadtgrün und Gewässer weist darauf hin, dass die Pilzsporen an den abgestorbenen Ahornbäumen bei intensivem Kontakt auch die Gesundheit des Menschen gefährden. Deshalb sollen abgestorbene Bergahorne nicht als Brennholz verwendet werden, denn das Zerkleinern setzt große Mengen der Pilzsporen frei. Beim Einatmen der Sporen können diese eine allergische Reaktion hervorrufen, die eine Entzündung der Lungenbläschen nach sich zieht.

    Wenn auf privaten Grundstücken der Verdacht besteht, ein Baum sei von der Rußrindenkrankheit befallen, sollten sich Bürger an eine Fachfirma des Garten- und Landschaftsbaus wenden. Die Firmen verfügen über das Fachwissen, eine Diagnose zu stellen und fällen den Baum – falls das erforderlich ist – unter Beachtung der notwendigen Schutzmaßnahmen. So sollten erkrankte und abgestorbene Bäume gerodet und in trockenem Zustand nicht gehäckselt werden. Auf öffentlichem Grund ist das Amt für Stadtgrün und Gewässer zuständig.

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